• 18. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Blick ins "Museum der Pupenspielkultur" im tschechischen Chrudim. Foto: Eder

Kunst

Hölzerne Spaßmacher

  • Bis zum Beginn des 19. Jahrhundert genoss das Puppentheater den Zuspruch breiter Volksschichten. Heute gibt es nur noch gezähmte Hanswürste.

Ein rotes Hemd, der vom Vogelschnabel zur Hakennase mutierte auffällige Gesichtserker und die Zipfelmütze - das sind die äußeren Erkennungsmerkmale einer komischen Figur, die seit dem Mittelalter aus dem Repertoire des Figuren- und Objekttheaters nicht mehr wegzu-denken ist: der Kasperl... weiter




Der Klang der Glocken bestimmte jahrhundertelang die Abläufe des städtischen Lebens. Foto: Bilderbox

Kultur

Die Stadt als Klangraum

  • Die Geräusche und Lärmbelästigungen des städtischen Lebens stören zwar die Bewohner, inspirieren aber manchmal Komponisten.
  • Stille bedeutet Abwesenheit von etwas oder jemandem. Auf dieser Welt gibt es keine absolute Stille, sowie es auf ihr auch kein absolutes Vakuum gibt.

Lautlosigkeit bedeutet uns aber nicht nur Abwesenheit, wie das "Komme gleich!" an der Ladentür, sondern auch endgültiges Verschwinden. Totenstille. Ewiges Schweigen. Das ist der bedrohliche Aspekt der Stille, obwohl diese immer auch als Nährboden für Entwicklung und als Voraussetzung für die Möglichkeit zur inneren Einkehr gilt... weiter




Frankreich

Stadt mit Sabbatgrenze

  • In Straßburg ist eine der größten jüdischen Gemeinden Frankreichs beheimatet - Ein Rückblick auf ihre wechselhafte Geschichte.
  • Sabbat in Straßburg. Vor der großen Synagoge in der Avenue de la Paix stehen Männer in Gruppen zusammen, in Gespräche vertieft. Einige von ihnen haben lange Bärte, alle tragen dunkle Anzüge, weiße Hemden und steife schwarze Hüte auf dem Kopf.

Unmittelbar hinter der Synagoge liegt der Park Contades. Buben mit Kippa spielen dort Basketball, Frauen in langen Röcken, einige von ihnen tragen Perücken, sitzen auf Parkbänken, plaudern miteinander und passen dabei auf ihre Kinder auf, die auf dem großen Spielplatz herumtollen... weiter




China ist der "Ehrengast 2009" auf der kommende Woche beginnenden Frankfurter Buchmesse - mit vielen Veranstaltungen und Schwerpunkten. Foto: Frankfurter Buchmesse

China

Himmelsreisen und Klagelieder

  • Auch die neue Literatur Chinas bezieht sich vielfach auf alte Traditionen. Ein kurzer Überblick auf die Entwicklung einer der ältesten Schriftkulturen der Welt.
  • Die Literatur aus China wird heute mit den Gegenwartsautoren verknüpft, deren Bücher oft verfilmt, gelegentlich verboten und in den letzten Jahren in verstärktem Maße übersetzt werden.

Diese Literatur ist ein Spiegel der Befindlichkeit ihrer Autoren - egal, ob sie nun im Exil leben oder in China. Ihr Publikum sind Chinesen in aller Welt. Diese Literatur berichtet von den Schicksalen und den Katastrophen der neueren Zeit, aber sie bedient sich auch traditioneller Erzählmuster und lyrischer Traditionen... weiter




Nahezu alle Baustellen der österreichischen Politik haben mit einem Kompetenzwirrwarr zu tun . . . Foto: Apa/Artinger

Gesellschaft

Baustelle Demokratie

  • Einige Vorschläge, wie man den system- und demokratiegefährdenden Reformstau in Österreich überwinden könnte.

Die politische Langzeitstudie "Österreich innen - Wertewandel 1990 - 2008" müsste bei allen, denen eine vitale Demokratie am Herzen liegt, die Alarmglocken schrillen lassen. Nur mehr 54 Prozent sind mit der Demokratie in Österreich zufrieden, 46 Prozent unzufrieden - eine dramatische Verschiebung zu 1999, als es noch 73 zu 22 stand... weiter




Nicht nur das Glaubensangebot sorgte im Frühchristentum für großen Zulauf, sondern auch die soziale Dimension der Religion. Foto: Aus "Symbole der katholischen Kirche", Brandstätter Verlag

Religion

Evolution zur Staatsreligion

  • Betrachtet man die Entwicklung des frühen Christentums anhand darwinistischer Modelle, zeigt sich, dass es viele einleuchtende Gründe für einen "Wettbewerbsvorteil" dieser Religion gibt.
  • Darwinismus und Christentum stehen in einem nicht immer spannungsfreien Verhältnis zueinander. Die Frage, wie die Entstehung des Lebens zu deuten sei, berührt Kernfragen der christlichen Lehre.

Gleichzeitig gehen Neo-Darwinisten wie der britische Biologe und Bestsellerautor Richard Dawkins so weit, Religion an sich - vor allem das Christentum - als eine krankhafte Verwirrung des menschlichen Geistes zu bezeichnen, wie es bereits der programmatische Titel seines umstrittenen Buches, "The God Delusion" (dt... weiter




Materialien für textile Handarbeiten finden heute kaum noch Käuferinnen. Foto: Zippel

Freizeit

Surfen statt sticken

  • Das Handarbeitsgeschäft ist aus dem Wiener Stadtbild weitgehend verschwunden - eine Folge geänderter Mode-, Wohn- und Freizeittrends.

Die Vielfalt des Warenangebots im Textilbereich ist nicht zu überbieten, meint man als Konsument, wenn man in den riesigen Kaufpalästen die vollgestopften Regale betrachtet und nach Zeit und Herzenslust die besten Angebote gustieren kann. Auf Kleiderstangen hängen Hosen, Kleider, Jacken, Blusen in allen Größen, Farben und Ausführungen... weiter




SPD-Vorsitzender Franz Müntefering verglich Hedge-Fonds mit Heuschrecken. Doch sind Hedger wirklich nur Kahlfresser, die Menschen ihrer Existenzgrundlage berauben? Foto: dpa

Wirtschaft

Seerosen, Sünden und Sondermüll

  • Vom Glückspiel über Naturkatastrophen bis zu biblischen Plagen: Die Sprache der Krise treibt seltsame metaphorische Blüten. Die Seerose gilt "als Meister der Selbstinszenierung, weil alle Voraussetzungen ihrer Schönheit unter Wasser verborgen bleiben". Botaniker enttarnten die meisterlich Schöne jedoch als "Starkzehrer", zumal sie ihrem Untergrund unbändig Nährstoffe entziehe und somit die Zerstörung ihres eigenen Lebensraums betreibe.

Für Daniel Goeudevert versinnbildlicht das nimmersatte Gewächs die inhumane Logik ungezügelt agierender Finanzmärkte: deren "moralfreie" Bildschirmästhetik aus Zahlen und Grafiken blende die (ökonomische) Wirklichkeit aus. Diese Form des Realitätsverlustes verleite zu extremen Risiken... weiter




22. Juli 2009: Ein britisches Regiment wird für seinen Einsatz in Afghanistan geehrt. Aber die Welt bräuchte eine Friedensordnung. Foto: epa

Gesellschaft

Minimierung von Konflikten

  • Das Wiener "Universitätszentrum für Friedensforschung" (UZF) arbeitet seit 1973 an den Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens der Völker.

Das Universitätszentrum für Friedensforschung (UZF) wurde 1973 gegründet, Gründungspräsident war der Philosoph Leo Gabriel, der aber auch ein Standbein an der katholisch-theologischen Fakultät hatte, an der das neue Institut bis 1995 (als ich Präsident wurde) angesiedelt war... weiter




Die berühmte "unsichtbare Hand" des Marktes kann zuweilen auch harte Schläge austeilen: Hier sieht man etwa eine Arbeitslosenschlange in New York. Foto: epa/ Lane

Kultur

Suche nach dem Machbaren

  • Wer die gegenwärtige Wirtschaftskrise begreifen will, darf gedanklich nicht bei den großen alten Gesellschaftstheorien verharren.
  • Nestroys sozialkritische Feststellung "So gibt´s viel gute Mensch´n, aber grundschlechte Leut´" ist weit mehr als bloß ein sarkastisches Bonmot. Mit dieser profunden Definition hat er auch die marxistische Analyse des Kapitalismus vorweggenommen.

Gemäß dieser ist der Mensch ja von Natur aus ein soziales, solidarisches Wesen, das nur eben leider durch die bestehenden kapitalistischen Produktionsverhältnisse deformiert wird. Gemeinsame Vernunft? Die klassische Nationalökonomie geht hingegen von einer genau entgegengesetzten These aus: Der Mensch sei von Natur aus egoistisch... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung