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Ein heiterer Gelehrter: Adolf HollFoto: apa/ Barbara Gindl

Religion

"Wer zweifelt, der denkt"5

  • Am 13. Mai feiert der Philosoph, Theologe und Religionswissenschafter Adolf Holl seinen 80. Geburtstag. - Eine kritische Würdigung.

Adolf Holl trat in mein Leben, als ich 30 Jahre alt war und er 74. Das war im Jahr 2004. Damals hatte er mich in seine Wohnung in der Hardtgasse geladen. Treffpunkt 16.30 Uhr. Die Tür öffnete mir ein Mann mit wirbelnd-weißem, schütterem Haar, mit tiefen, von Tränensäcken getragenen Augen und mit Altersflecken auf den Handrücken: Dieser Mann... weiter




Bei feierlichen Anlässen, wie etwa Hochzeiten (hier im Bild), ist die chinesische Festfarbe Rot vorherrschend: rote Laternen, rote Kleider, rote Blumen... Foto: Lu Yijing

China

Was ist typisch chinesisch?9

  • Von Menschenmassen über Essgewohnheiten, Wanderarbeiter bis zu Glückszahlen: Was in China lebende Österreicher, und was Chinesen selbst für typische Eigenheiten dieses Riesenreichs halten - und worin sich ihre Einschätzungen unterscheiden.

Im Zuge der Expo-Eröffnung blickt die Welt gespannt auf Shanghai, und jedes Land ist bemüht, in seinen Pavillons ein Stückchen Kultur und Identität, sowie das Besondere und Vorzügliche der eigenen Heimat zu präsentieren. Was ist eigentlich typisch chinesisch... weiter




"Alpensaga"-Autor Wilhelm Pevny.Foto: David Staretz

Bildung

Der freiwillige Abseitssteher

  • Wilhelm Pevny sagt: "Konsequenz ist Masochismus" - aber in der Haltung dieses Schriftstellers, Dramatikers und Filmemachers zeigt sich doch auch die Stärke der Geradlinigkeit.

"Wer nicht gewinnt, hat verloren", sagte Wilhelm Pevny vor kurzem bei einer Podiumsdiskussion, einem seiner selten gewordenen öffentlichen Auftritte. Das war gesellschaftspolitisch gedacht. Etwas anders ist es vielleicht im Bereich der Kunst. Garantien, dass schließlich das künstlerisch Interessante siegen, also bleiben wird, gibt es zwar nicht... weiter




Der Weg vom leeren Blatt zum fertigen Buch ist weit... Foto: Bilderbox

Bildung

Verstoßene Musensöhne

  • Wer Bücher schreiben und veröffentlichen will, muss auf Enttäuschungen gefasst sein - Rede eines Schriftstellers vor der versammelten Nichtleserschaft.

Stell dir vor, du schreibst ein Buch - und keiner liest es. Ein Alptraum, der sich für nahezu jeden Schriftsteller bereits mit seinem Erstling erfüllt. Ich verstehe die Skepsis der LeserInnen, wenn es um unbekannte Autoren geht. Die echten kennt man. Sie heißen Büchner, Erasmus oder Goethe... weiter




Zu Pessimismus besteht vordergründig wenig Anlass: Der Gesamtumsatz im Buchhandel ist 2009 trotz Rezession und Finanzkrise um 2,8 Prozent gestiegen. Foto: dpa

Bildung

Ein Geschäft mit vielen Seiten3

  • Der Buchbranche stehen gravierende Änderungen bevor. Weniger das E-Book als vielmehr eine Oligarchisierung der Vertriebswege, sowie das Verschwinden unabhängiger Verlage und Buchhandlungen bedrohen das Gewerbe.

Eigentlich, so möchte man meinen, ist das Buch eine Ware wie jede andere. Die eine Seite (Autoren und Verlage) produziert etwas, das die andere (die Leser) kaufen soll. Doch allein schon die Tatsache, dass es einen "Welttag des Buches" überhaupt gibt, scheint zu signalisieren... weiter




Was geht über das Lese-Vergnügen an verregneten Nachmittagen? - Kinder wissen laut Autorin Jeannette Winterson, dass Dinge zugleich wahr und unwahr sein können. Foto: corbis

Bildung

Einige Wahrheiten und Unwahrheiten über Kinderliteratur

Vor kurzem las ich einen Satz der britischen Autorin Jeanette Winterson, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: "Kinder sind insofern weiser als Erwachsene, als sie wissen, dass Dinge gleichzeitig wahr und unwahr sein können" . Denn sie leben gerne in diesen Randbereichen zwischen Schwarz und Weiß... weiter




Das Alter ist die Zeit der Beschwerden. Foto: Bilderbox

Gesundheit

Das letzte Stück des Lebenswegs

  • Das Altern und damit verbundene Gesundheitsprobleme können sehr lange hinausgeschoben werden - aber der Tod bleibt dennoch unvermeidlich.

Es galt lange als altbekannte, bittere Wahrheit: Altern ist das unvermeidbare Resultat von Fehlern, die sich im Laufe der Zeit akkumulieren; zufällige, von den körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr zu eliminierende Mutationen, die zu funktionsunfähigen Molekülen führen; genetische Pannen, welche bewirken... weiter




Der Schweizer Psychiater Toni Brühlmann hält die fatale Trias aus "Leistungsdruck, Gier und Selbstverliebtheit" für den Hauptverursacher heutigen Ausgebrannt-Seins. Foto: bilderbox

Gesundheit

Wie man Urlaub vom "Ich" nimmt

  • Burn-outs und Erschöpfungsdepressionen sind nicht nur erhöhten beruflichen Anforderungen geschuldet, sondern auch einer generellen Selbstüberforderung. Weniger therapeutische, als vielmehr kulturhistorische Beispiele zeigen, wie heilsame Selbstvergessenheit aussehen könnte.

Es ist eines der brennenden Themen wie Leiden unserer Tage - und lodert einem aus Magazinen, Büchern und TV-Talksendungen feurig entgegen. Vor allem deutsche Medien haben es in den letzten Wochen zu einer Art von Epidemie erklärt: "Die Burn-out-Gesellschaft" titelte etwa das Magazin "Focus" und zeigte einen jungen Mann... weiter




Bundespräsident Heinz Fischer führt seinen Wahlkampf im Zeichen des Wertebewusstseins. Foto: apa/Jaeger

Kultur

Wie wertvoll sind Werte?

  • Die politischen und weltanschaulichen Diskussionen kreisen derzeit stark um die Notwendigkeit von Werten - doch diese Debatte hat eine lange philosophische Tradition.

Jetzt ist es also amtlich - und noch dazu von höchster Stelle: Werte sind wieder (einmal) "in". Bundespräsident Fischer erklärt sie zum zentralen Wahlkampfthema - "unser Handeln braucht Werte" - und seine Gegenkandidatin Barbara Rosenkranz antwortet darauf mit "Ohne Mut keine Werte"... weiter




Nie wieder Rausch. Nie wieder Gier. Neue Werte! - So schworen alle nach Ausbruch der Krise. Nur: Wird es die nächste Generation besser machen? Ansätze und Absichten dazu gibt es . . . Foto: dpa/Rumpenhorst

Arbeit

Mehr Respekt, weniger Risiko

  • Detaillierte Befragungen von Studenten und jungen Berufstätigen zeigen, dass der Wille zu einer neuen Art der Wirtschafts- und Unternehmenskultur vorhanden ist. Die entscheidende Frage aber ist: Was wird daraus?

Jedes neue Jahrzehnt strahlt eine gewisse mystische Wirkung aus, die sich aus geradezu utopischen Hoffnungen auf eine bessere Zukunft nährt. Vor allem dann, wenn das vorangegangene Dezennium, zu dessen Beginn man ähnliche Hoffnungen hegte, ziemlich enttäuschend verlief und uns zu allem Überfluss auch noch eine böse Finanz- und Wirtschaftskrise... weiter




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