• 15. Dezember 2018

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Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Liebe, grundlos7

  • Was diese Welt braucht, ist Liebe. Pur und ungefiltert. Bitteschön.

Wir leben in Zeiten des Hasses. Das ist schon nicht schön. Überall hasst jeder jeden. Nur weil der eine anders ist als der andere. Zudem ist bald Weihnachten. Es kommt also Stress dazu: Geschenke kaufen, Krippenspiel besuchen, Punsch saufen, Weihnachtsfeier überleben. Stress, Stress, Stress... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Generation Aufbau19

Warum hat es Wissen in unserer digitalen Zeit so schwer? Um diese Gretchenfrage kreiste am Dienstagabend die Diskussion einer hochkarätigen und von der "Wiener Zeitung" mitveranstalteten Diskussionsrunde von Philosophen und Wissenschaftern in Wien. Und tatsächlich vergeht fast kein Tag... weiter




Paul Kellermann ist emeritierter Professor am Institut für Soziologie der Alpen-Adria-Universität. Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Falsche Fragestellung zum Thema Pensionen8

  • Die Sicherung der Renten ist keine durch die Bevölkerungsentwicklung entstandene Frage, sondern eine gesellschaftspolitische.

"Wer sichert die Pensionen?" So oder ähnlich wird seit Jahren immer wieder einmal öffentlich gefragt. Doch das ist sehr oberflächlich. Die Sicherung der Pensionen ist keine durch die Bevölkerungsentwicklung entstandene Frage, wie allgemein gemeint wird, sondern eine gesellschaftspolitische... weiter




Dr. Sabine M. Fischer, Inhaberin von Symfony Consulting, ist Wirtschaftspädagogin und Human-Resources Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Handel und Bildung. www.symfony.at

Gastkommentar

Die Macht ist immer noch weiß und männlich9

  • Welche Identifikationsmöglichkeiten bietet Österreich Mädchen?

Was die Statue für weiße und schwarze Menschen präsentieren sollte, war klar, als sie 1884 aufgestellt wurde: General Lee blickte standhaft gegen Norden. Dort saßen jene weißen Männer, die die Versklavung schwarzer Menschen abgeschafft hatten. Was würde ein schwarzes Mädchen beim Anblick dieser Statue sehen, fragte Mitch Landrieu... weiter




Ingrid Thurner istEthnologin, Publizistinim Bereich Wissenschaftskommunikation und Lehrbeauftragteam Institut für Kultur-und Sozialanthropologie der Universität Wien.Sie forscht, schreibt und lehrt zu den ThemenMobilitäten, Fremdwahrnehmungen und Medien. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Ein Kopftuchverbot in der Schule kann Abschottung fördern10

  • Wie man mittels Körperpolitiken gesellschaftliche Normierungen durchsetzt.

Es gibt hierzulande ein eingespieltes Ritual: Immer, wenn man die Bevölkerung von unangenehmen Sachverhalten ablenken will, werden Kopftücher ausgepackt - und schon ist das unbequeme Thema vom Tisch, aus den Medien und aus den Gedanken potenzieller Kritiker... weiter




Ernst Smole war Berater mehrerer Bildungsminister und koordiniert ein rund 50-köpfiges multidisziplinären Team, das am "Unterrichts:Sozial:Arbeits-und Strukturplan für Österreich 2015 - 2030" arbeitet (www.ifkbw-nhf.at). - © privat

Gastkommentar

Die wahren Schulprobleme5

  • Warum die Kopftuchdebatte nicht sinnlos ist.

Die Gründe für Österreichs Schulprobleme sind schwer durchblickbar. Die Gefahr unzutreffender Diagnosen ist beträchtlich. Die aktuelle Kopftuchdebatte darf nicht von den wirklichen Problemen ablenken. Früher galt Lehrer als "schönster Beruf der Welt". Und heute... weiter




Said D. Werner ist Student der Soziologie, Politik und Ökonomie an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, die er von 2017 bis 2018 als Studentischer Vizepräsident mitgeleitet hat. Neben Beratertätigkeiten für verschiedene Stiftungen und NGOs forscht er derzeit an den Universitäten Wien und Buckingham zu den kulturellen Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Bildungssektor. - © privat

Gastkommentar

Die Revolution der Pausenclowns5

  • Künstliche Intelligenz und Universitätsbildung im 21. Jahrhundert: Die vierte industrielle Revolution gehört nicht bloß den Tech-Affinen, sondern auch den Geisteswissenschaften.

Im April 2018 schätzte das IT-Research- und Consulting-Unternehmen Gartner den globalen Geschäftswert von Künstlicher Intelligenz (KI) auf gut 1,2 Billionen US-Dollar - ein Anstieg um gut 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Populär geworden ist der Boom der Technologie erst vor gut zweieinhalb Jahren... weiter




Thomas Nowotny war Diplomat, Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky (1970 bis 1975), internationaler Beamter bei der OECD in Paris und der European Bank for Reconstruction and Development in London, Konsulent bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS) und Dozent für Politikwissenschaft. Er ist Mitglied der Reformsektion 8 der Wiener SPÖ. - © privat

Gastkommentar

Die totgesagte Sozialdemokratie11

  • Die einstigen Großparteien, vor allem linksgerichtete, stecken in einer Krise. Doch die Demokratie ist auf sie angewiesen.

In periodischen Abständen werden der Sozialdemokratie der Abstieg und ihr schlussendliches Absterben vorhergesagt. Ralf Dahrendorf prognostizierte es ihr schon im Jahr 1983. Kurz danach wurde dann die Sozialdemokratie, entgegen seiner Prognose, europaweit zur weitaus stärksten politischen Gruppierung... weiter




Ingrid Thurner istEthnologin, Publizistin und Mitglied der Initiative Teilnehmende Medien-beobachtung(www.univie.ac.at/tmb) am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie derUniversität Wien. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Verheiratet wider Willen?5

  • Erzwungene Ehen sind gemäß islamisch fundierten Rechtsauffassungen verboten und seltener, als eingeschworene Muslimfeinde gerne hätten.

Zwei Menschen entscheiden - nach Überlegungen, die sie für reiflich halten, und weil der Sex gerade passt -, den Rest des Lebens gemeinsam zu verbringen. Mitunter nimmt einer der Partner den Namen des anderen an. So passieren Eheschließungen in westlich orientierten Gesellschaften... weiter




- © Illustration: stock.adobe.com/Graphicroyalty

Gastkommentar

Das Fundament der Demokratie19

  • Vieles ist unübersichtlicher geworden - Medienkompetenz kann helfen.

Früher war auch nicht immer alles besser, genauso wie der gesunde Menschenverstand auch nur der Spiegel der Vorurteile seiner Zeit ist. Doch es gibt durchaus wesentliche Änderungen zu früher (also circa vor dem Jahr 2000, bevor Digitalisierung, respektive Vernetzung ordentlich zugeschlagen haben)... weiter




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