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Sachbuch

Munition für Bildungsbürger

  • Martin Rasper räumt in seinem neuen Zitate-Buch "'No Sports' hat Churchill nie gesagt" mit alten Mythen auf und erklärt, was prominente Personen wirklich gesagt haben.

"Mehr Licht!" (Johann Wolfgang von Goethe), "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!" (Heinrich Lübke), "No Sports" (Winston Churchill), "Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin" (Bertolt Brecht) - lauter berühmte Zitate von berühmten Leuten. Und keines davon hat derjenige, dem es zugeschrieben wird, tatsächlich von sich gegeben... weiter




Das Schicksal des unglücklichen Werther (hier mit Lotte) entfachte eine regelrechte Lesesucht. - © Bild: Archiv/Repro & Kolorierung: Ph. Aufner

Werthers Leiden

Liebeskummer in Gelb und Blau1

  • Goethe landete 1774 einen Verkaufserfolg.
  • Lessing zeigte sich besorgt.

Den Zuschriften aus der Gemeine nach zu urteilen, lässt sich leicht sagen, welche Landkarte aus der Zeitreisen-Rubrik KARTEN GELESEN im Jahr 2016 die beliebteste war: Jene Kartographie der Liebe, die in der Oktober-Ausgabe (Nro. 364) präsentiert wurde... weiter




Kommentar

Retten wir Goethes Karriere!6

Grünen-Chefin Eva Glawischnig lässt juristisch gegen Facebook-Postings vorgehen, die ihr in hetzerischer Absicht frei erfundene Zitate in den Mund legen. Warum Johann Wolfgang von Goethe, immerhin Anwalt, diesen Weg nicht beschreitet, weiß nur er selbst. "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf", soll er gesagt haben... weiter




Mann mit vielen Gesichtern: Goethebüsten aus dem Nationalmuseum Weimar. - © Foto: dpa/Martin Schutt

Rüdiger Safranski

Das Individuum in Reinkultur1

  • Johann Wolfgang Goethe ist seit eh und je ein beliebtes Objekt für Biographen gewesen. Nun hat Rüdiger Safranski die Lebenskunst des deutschen Klassikers beschrieben - und das mit neuen Einsichten.

Über diesen Mann, dem ein langes, ausgefülltes Leben beschieden war, ist unendlich viel geschrieben worden, ohne dass man irgendwann das Gefühl bekam, es könnte genug sein, was auch daran lag, dass sich Goethe schon zu Lebzeiten gern allen Deutungen entzog. Er blieb sich selbst ein vertrautes Rätsel... weiter




Literatur

"Wer sich aufs Geld versteht..."5

  • Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe war auch Finanzminister - und ein vermögender Mann. Über seine persönliche Finanzgebarung pflegte er penibel Buch zu führen.

Im Jahr 1774 veröffentlichte der junge Jurist Goethe den auf seinen Liebeserfahrungen während seiner Praktikantenzeit in Wetzlar beruhenden Roman "Die Leiden des jungen Werther", der den jungen Autor in ganz Europa berühmt machte. Ein Jahr später, im November 1775, zog er auf Vermittlung seines Freundes, des Herzogs Karl August, nach Weimar... weiter




Zartes Frühlingserwachen in Weimar: (v.l.) Blick von der Altstadt auf Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, die Schillerstraße mit ihren Geschäften, das ehemalige herzogliche Reithaus und die Statuen der beiden Dichter vor dem Stadttheater.

Literatur

Zu Gast bei Goethe und Schiller

  • Keine Industrie, wenig Gewerbe, doch Weimar hat eine Million Besucher im Jahr.

Weimar. "Übermütig sieht’s nicht aus, Hohes Dach und niedres Haus; Allen die daselbst verkehrt ward ein guter Mut bescheert. Schlanker Bäume grüner Flor, Selbstgepflanzter wuchs empor. Geistig ging zugleich alldort Schaffen, Hegen, Wachsen fort." Mit diesen Versen beschrieb der 26-jährige Johann Wolfgang von Goethe sein Gartenhaus... weiter




Johann Faust, ein schwindliger Gesell

Porträt

Dr. Faust2

(rat) Im Grunde ist Dr. Faust ein katastrophaler Kerl, der sich und anderen in beispielloser Selbstvernichtungs-Raserei Leiden zufügt. Durch die Literatur geistert er seit dem 16. Jahrhundert: Ein gewisser Johann Georg Faust (ca. 1480 bis 1541), der als Alchimist, Magier und Philosoph durch Deutschland zog... weiter




Deutsch

Goethe-Präsident: Deutsche Sprache in der Wissenschaft verankern

  • Klaus-Dieter Lehmann: "Worum es mir geht ist, dass wir neben dem Englischen eine Mehrsprachigkeit brauchen. In den Geistes- und Sozialwissenschaften hat das Deutsche nach wie vor eine gute Chance, in den Naturwissenschaften nicht".

Essen. Sprachexperten wollen die deutsche Sprache in der Wissenschaft wieder stärker verankern. Englisch sei weltweit unbestritten die Verkehrs- und Kongresssprache, sagte der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann. An deutschen Universitäten sollte aber in der Lehre entgegen früheren Ansätzen vor allem Deutsch gesprochen werden... weiter




- © Johann Werfring

Johann Wolfgang von Goethe

Ein geheimrätlicher Ziergarten am Donaugestade4

  • In dem hier abgebildeten Garten sind besondere Elemente aus Goethes Weimarer Garten umgesetzt.

Wir zeigen wöchentlich an dieser Stelle ein Foto aus Wien und stellen drei Fragen dazu. Wer auch nur eine dieser drei Fragen richtig beantworten kann, ist teilnahmeberechtigt. Die Fragen (zum Bild): Wo in Wien befindet sich der hier abgebildete Garten? Von welcher besonderen Baumart ist dieser Garten dominiert... weiter




Mit dem PC dichten, mit der Hand signieren - die übliche Arbeitsteilung heutiger Autoren. So auch des österreichischen Schriftstellers Josef Haslinger, dessen Hände hier abgebildet sind. Foto: Beatrix Neiss

Schreiben

"...nicht mit der Hand allein"

  • Drei Bücher hat die junge deutsche Autorin Malin Schwerdtfeger schon veröffentlicht. Eigentlich könnte sie vom Schreiben leben. Doch sie arbeitet weiterhin halbtags in einer Buchhandlung; den ganzen Tag am Schreibtisch zu verbringen, findet sie fürchterlich. Uwe Tellkamp hingegen hat seinen Arztberuf aufgegeben, da die Doppelbelastung für ihn zu groß geworden ist. Elfriede Jelinek widmet sich ihrer Literatur gänzlich frei. Der Nobelpreis garantiert ihr lebenslang finanzielle Sicherheit.

Für Jelinek ist Schreiben mehr als ein Brotberuf. Wie sieht ihr Tagesablauf aus? "Ich bin ein Morgenmensch und fange sehr früh an. Ich kann mich nur für zwei, drei Stunden morgens überhaupt zum Arbeiten bringen, weil mein Tonus schnell absinkt und ich für den Rest des Tages wie eine müde Fliege herumkrieche. (. . ... weiter




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