• 21. Mai 2018

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Was lehren uns Affen über das Menschsein? - © Tambako the Jaguar/Getty Images

Mensch und Tier

Das Tier als Subjekt2

  • Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier wird in Wissenschaft, Literatur und Ausstellungswesen neu ausgelotet. - Eine andere Perspektive auf die Welt.

Noch bis 2. April können Besucher des Naturhistorischen Museums in Wien die Welt mit den Sinnen von "Hund & Katz", so der Titel der entsprechenden Sonderausstellung, erleben. Spiele und Computeranimationen, bei denen der Mensch auch in die Haut der Vierbeiner schlüpfen kann, sollen einen Vergleich der körperlichen Fähigkeiten ermöglichen... weiter




Das Ludwig-Türck-Denkmal auf dem AKH-Areal. - © Wikimedia commons

Medizingeschichte

Zauderer aus Gewissenhaftigkeit

  • Vor 150 Jahren starb der Wiener Primarzt Ludwig Türck. Mit der Erfindung des Kehlkopfspiegels leistete er Vorarbeit für das neue Spezialfach Laryngologie.

"Herr Türck kam eben immer zu spät." Diese Feststellung seines Rivalen Johann Nepomuk Czermak (1828-1873) kennzeichnet das ganze Forscherleben Ludwig Türcks. Bei seinen bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Neurologie kam der "Zauderer aus Gewissenhaftigkeit" mit seinen Veröffentlichungen manchmal um einige Tage zu spät... weiter




Der SF-Film "Arrival" behandelt die Differenz zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. - © themovie

Wissenschaft

Unrentabel, aber sinnvoll18

  • Ökonomisch betrachtet, sind Geisteswissenschaften vor allem eines: teuer und kaum profitbringend. Dennoch sind sie nötig, denn sie tragen zu einem differenzierten Weltverständnis bei.

Stellen Sie sich vor, es wäre ein unidentifizierbares (sic!) Flugobjekt in einem entlegenen Teil Tirols gelandet. Niemand weiß, weshalb es dort rund drei Meter über der Erde schwebt. Niemand kann erklären, wie sich der Monolith zur Erde bewegt hat. In der Atmosphäre sind keinerlei Spuren zu finden... weiter




Elisabeth Lichtenberger im Jahr 1984 auf einer Exkursion, die im Rahmen des Internationalen Geographenkongresses in Wien stattfand. - © Andreas Fischer Innsbruck/Wikimedia Commons

Wissenschaft

Innovative Stadtforschung6

  • Sie war eine produktive und durchsetzungskräftige Wissenschafterin und eine inspirierende Lehrerin: Erinnerungen an die Wiener Geographin Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Der Begriff "Stadtforscher" hat seit mehr als einem Jahrzehnt auch hierzulande Konjunktur. Zahlreiche freiberufliche Architekten, Urbanisten und Kulturwissenschafter haben dieses Label mittlerweile für sich entdeckt, bezeichnen damit ihr weit gespanntes Tätigkeitsfeld ebenso wie die Pluralität ihrer Arbeitsmethoden... weiter




Hubert Christian Ehalt, Spiritus Rector der Wiener Vorlesungen, mit Ruth Klüger, die mehrmals im Rahmen der Vorlesungen referiert hat. - © Wiener Vorlesungen

Wissenschaft

Geballtes Wiener Wissen2

  • Die "Wiener Vorlesungen" feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. Der große wissenschaftliche Ertrag dieser Veranstaltung ist in neun Schriftenreihen dauerhaft dokumentiert worden. Eine Rückschau.

Heuer feiern wir 30 Jahre Wiener Vorlesungen. Seit der ersten Vorlesung am 6. Mai 1987 ist Hubert Christian Ehalt der Planer und Koordinator dieses Programms - eine enorme Verpflichtung, die mit bewundernswerter Konsequenz erfüllt wurde. Mit Recht hat Ehalt geschrieben, die Wiener Vorlesungen seien "dem Projekt der Aufklärung verbunden"... weiter




Zählt mit seinen Arbeiten zu den international renommiertesten Forschern: Jürgen Knoblich. - © Michael Janousek

Interview

"Menschenzüchtung ist völlig unrealistisch"4

  • Der Stammzellen-Experte Jürgen Knoblich über medizinische Hoffnungen, die mit seinem Forschungszweig verbunden sind, und über absurde Vorstellungen, Vorwürfe und Ängste.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Knoblich, was sind Stammzellen? Jürgen Knoblich: Stammzelle ist ein Sammelbegriff für sehr viele Zellen, die alle etwas gemeinsam haben, nämlich, dass sie sich teilen und erneuern können. Zunächst muss man zwischen em-bryonalen und adulten Stammzellen unterscheiden... weiter




- © Prugger

Interview

Verhaltensforschung an Atomen5

  • Die Experimentalphysikerin Francesca Ferlaino über ihren beruflichen Werdegang, die Schönheit der Quantenphysik, Forschungsförderung in Österreich - und über Frauen in der Wissenschaft.

"Wiener Zeitung": Frau Ferlaino, wann haben Sie das erste Mal für Ihr Fachgebiet Physik Feuer gefangen?Francesca Ferlaino: Die Physik hatte für mich schon als Schülerin etwas Magisches. Auch etwas sehr Rationales, denn sie kann so viele Zusammenhänge erklären - und ich war ein sehr neugieriges Kind... weiter




1921 wurde Einstein in Wien von Ferdinand Schmutzer fotografiert. Wikimedia Commons/ Public Domain

Wissenschaft

Relativitätstheorie"leicht fasslich"5

  • Über Albert Einsteins vielfältige wissenschaftliche Kontakte nach Wien.

Am 13. Jänner 1921 gab es in Wien zahlreiche volksbildnerische Vorträge und Versammlungen. Alleine die Urania, einer von fünf Veranstaltern an diesem Tag, offerierte neun Vorträge. Unter all den Veranstaltungen war freilich der Vortrag "Die Relativitätstheorie" von Universitätsprofessor Dr. Albert Einstein der Straßenfeger schlechthin... weiter




Wissenschaft

Grenzgänger und Dilettanten1

  • In der Wissenschaft treten häufig Außenseiter in Erscheinung. Manche werden spät als bahnbrechende Forscher gewürdigt - was auf den Wissenschaftsbetrieb einiges Licht wirft.

Als Anfang des 20. Jahrhunderts der Geophysiker und Meteorologe Alfred Wegener (1880-1930) seine Theorie der Kontinentalverschiebung entwickelte, wurde er von vielen Vertretern seiner Zunft verspottet, als Phantast oder Spinner angesehen. Er kämpfte gegen die - im doppelten Sinn des Wortes - fixe Idee der Geologen... weiter




Die gesamte überlieferte Geschichte der Menschheit - vom Altertum bis zum heutigen Tag - liest sich tatsächlich wie eine Kriegsgeschichte. - © Simon Plant/Corbis

Essay

Destruktive Potentiale9

  • Warum werden Menschen gewalttätig? Die Antwort auf diese Frage liegt in einem komplexen Wechselverhältnis aus biologischen Dispositionen und gesellschaftlich-ideologischen Faktoren.

Man schätzt, dass seit der Mitte des vierten vorchristlichen Jahrtausends etwa dreieinhalb Milliarden Menschen in Kriegen und kriegsbedingten Katastrophen (vor allem Hungersnöten und Epidemien) ums Leben gekommen sind. Diese Schätzung mag einige Ungenauigkeiten enthalten, lässt aber im Ganzen kaum Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit... weiter




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