• 19. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Michael Ortner - © Thomas Seifert

Abschiebung

Regierung ignoriert Integrationsarbeit freiwilliger Helfer59

  • Die jüngsten Abschiebungen von Asylwerbern zeigen, dass die neue Regierung die Gangart verschärft. Damit sendet sie ein fatales Signal an die Bevölkerung.

Aref Sarwari wurde abgeschoben. Ende Jänner saß der 26-jährige Asylwerber in einer Maschine nach Kabul. Genau dort wurde er als Angehöriger der schiitischen Minderheit der Hazara jahrelang verfolgt. 2015 floh er nach Österreich. Sofort begann er Deutsch zu lernen. Er engagierte sich ehrenamtlich... weiter




fotolia/Zerbor

Leserbriefe

Leserforum

Familie Tikaev wurde abgeschoben Einmal abgesehen von rechtlichen Aspekten, ist es halt einfacher, bereits gut integrierte Menschen -und hier vor allem Familien mit Kindern - abzuschieben, da sie durch ihre soziale Vernetzung leichter fassbar sind als zum Beispiel ein alleinstehender junger Mann... weiter




Vom Krieg gezeichnet: Eine Kinderzeichnung aus der Kindertherapie beim Verein Hemayat. - © Hemayat

Psychotherapie

Warten als zweites Trauma23

  • Krieg, Folter, Vergewaltigung: Ein Großteil der Flüchtlinge ist traumatisiert. Es fehlen ausreichend Betreuungsplätze.

Wien. Der Raum: beengt. Die Bewegungsfreiheit: eingeschränkt. Die Zukunft: ungewiss. So beschreiben die Autoren des jüngst erschienenen "Positionspapiers zur Flüchtlingsversorgung" die Bedingungen in Erstaufnahmelagern für Flüchtlinge in Österreich. Keine angemessene Umgebung für Menschen... weiter




Matthias Winterer - © Thomas Seifert

Meinung

"Grundsätzlich keine Auskunft"53

  • Zutrittsverbot für Journalisten, Auskunftsverweigerung des BMI. Der Fall Tikaev lässt erahnen, wie ernst es die Behörde mit dem Grundrecht der Informationsfreiheit meint.

Der Fall der Familie Tikaev geistert durch die heimische Medienlandschaft. Die sechsköpfige Familie ist nach sechs Jahren in Österreich abgeschoben worden. NGOs schreien auf. Freunde, Kollegen, Unterstützer steigen auf die Barrikaden. Experten sprechen von schweren Verfahrensfehlern auf Seite der Behörde. Und was macht die Behörde? Sie schweigt... weiter




Familie Tikaev lebte seit 2. Jänner in einer Containerunterkunft in Schwechat. Nun werden sie nach Tschetschenien abgeschoben. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Tschetschenische Familie wird abgeschoben106

  • Tikaevs wurden zum Flughafen Wien gebracht. Dem Anwalt der Familie wurde stundenlang keine Auskunft erteilt.

Wien/Schwechat. Die sechsköpfige Familie Tikaev ist Dienstagnachmittag mit 25 anderen russischen Staatsangehörigen in einem Charterflug nach Moskau abgeschoben worden. Sie wurden von Menschenrechtsbeobachtern, einem Dolmetscher und einer Ärztin begleitet. Es war die dritte Abschiebung dieses Jahres und die erste Abschiebung nach Russland... weiter




In einem tristen Baustellen-Countainer in Schwechat wartet die Familie auf ihre Abschiebung. Die Kinder dürfen nicht mehr zur Schule gehen. Mitschüler und Lehrer protestieren. - © GREGOR KUNTSCHER

Tschetschenische Familie

Vassilakou setzt sich für Schulbesuch ein14

  • Vier schulpflichtige Kinder einer von Abschiebung bedrohten Familie dürfen nicht zur Schule gehen.

Wien. Die Wiener Grünen-Chefin Maria Vassilakou fordert die zuständigen Behörden auf, den vier Kindern einer am Areal des Flughafens Schwechat angehaltenen tschetschenischen Familie den Schulbesuch zu ermöglichen. Dass ihnen dieser verwehrt ist, erfülle den Tatbestand der Kindeswohlgefährdung... weiter




Es ist kalt im Container. Roman Tikaev und sein jüngster Sohn Alikhan. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Perfekt integriert - aber unerwünscht256

  • Familie Tikaev ist perfekt integriert, soll aber abgeschoben werden. Experten werfen der Behörde schwere Fehler vor.

Schwechat. Roman Tikaev sitzt auf einem Plastikstuhl. Das Gesicht in den Händen vergraben. "Ich habe sechs Jahre für das Leben meiner Familie gekämpft. Jetzt ist alles umsonst", sagt er mit brüchiger Stimme. Unter seiner Haube ragen pechschwarze Haarsträhnen hervor. Es ist kühl im Raum. Der Heizstrahler ist kaputt... weiter




Er habe mit dieser Formulierung "keinerlei Provokation intendiert", betonte Innenminister Herbert Kickl. - © APAweb, ap, Ronald ZakVideo

Asylanträge

Empörung über Kickl-Aussage10

  • Innenminister plant, Asylwerber "konzentriert" an einem Ort zu halten. Die Zahl der Asylanträge geht zurück.

Wien. Innenminister Herbert Kickl legte in der Pressekonferenz die Bilanz des Bundesamtes für Asyl und Fremdenwesen (BFA) für das Jahr 2017 vor. Demnach ging die Zahl der Asylanträge im Jahresvergleich weiter zurück (von 42.285 auf 24.296), die Zahl der offenen Verfahren konnte von knapp 64.000 auf 31.500 gesenkt werden... weiter




"Afghanistan ist nicht sicher", steht auf diesem Protestschild bei einer Demonstration in München zu lesen. Die ÖH-Aktivisten denken ähnlich und wollen ihre Kommilitonen von der Abschiebung bewahren. - © APAweb/dpa/Alexander Heinl

Wien

Forderungen nach Abschiebestopp für Afghanen16

Forderungen nach Abschiebestopp nach Afghanistan Mehrere Studierende an der Akademie der bildenden Künste seien akut von der Abschiebung betroffen. Wien/Kabul. Anlässlich eines kolportierten Abschiebeflugs abgelehnter Afghanen in ihre Heimat hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) der Akademie der bildenden Künste einen Abschiebestopp... weiter




Leserbriefe

Leserforum

Die vier Stufen der Causa Eurofighter 1. Stufe: Die schwarz-blaue Regierung legt den Staatsvertrag aus dem Jahr 1955 so aus, dass die Republik Österreich zur Verteidigung ihres Luftraumes 24 neue Abfangjäger kaufen muss. Das verheerende Hochwasser des Jahres 2003 brachte eine Reduzierung auf 18 Stück. 2... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung