• 22. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Familie Tikaev lebte seit 2. Jänner in einer Containerunterkunft in Schwechat. Nun werden sie nach Tschetschenien abgeschoben. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Tschetschenische Familie wird abgeschoben109

  • Tikaevs wurden zum Flughafen Wien gebracht. Dem Anwalt der Familie wurde stundenlang keine Auskunft erteilt.

Wien/Schwechat. Die sechsköpfige Familie Tikaev ist Dienstagnachmittag mit 25 anderen russischen Staatsangehörigen in einem Charterflug nach Moskau abgeschoben worden. Sie wurden von Menschenrechtsbeobachtern, einem Dolmetscher und einer Ärztin begleitet. Es war die dritte Abschiebung dieses Jahres und die erste Abschiebung nach Russland... weiter




In einem tristen Baustellen-Countainer in Schwechat wartet die Familie auf ihre Abschiebung. Die Kinder dürfen nicht mehr zur Schule gehen. Mitschüler und Lehrer protestieren. - © GREGOR KUNTSCHER

Tschetschenische Familie

Vassilakou setzt sich für Schulbesuch ein14

  • Vier schulpflichtige Kinder einer von Abschiebung bedrohten Familie dürfen nicht zur Schule gehen.

Wien. Die Wiener Grünen-Chefin Maria Vassilakou fordert die zuständigen Behörden auf, den vier Kindern einer am Areal des Flughafens Schwechat angehaltenen tschetschenischen Familie den Schulbesuch zu ermöglichen. Dass ihnen dieser verwehrt ist, erfülle den Tatbestand der Kindeswohlgefährdung... weiter




Es ist kalt im Container. Roman Tikaev und sein jüngster Sohn Alikhan. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Perfekt integriert - aber unerwünscht259

  • Familie Tikaev ist perfekt integriert, soll aber abgeschoben werden. Experten werfen der Behörde schwere Fehler vor.

Schwechat. Roman Tikaev sitzt auf einem Plastikstuhl. Das Gesicht in den Händen vergraben. "Ich habe sechs Jahre für das Leben meiner Familie gekämpft. Jetzt ist alles umsonst", sagt er mit brüchiger Stimme. Unter seiner Haube ragen pechschwarze Haarsträhnen hervor. Es ist kühl im Raum. Der Heizstrahler ist kaputt... weiter




Video

Asylanträge

Empörung über Kickl-Aussage10

  • Innenminister plant, Asylwerber "konzentriert" an einem Ort zu halten. Die Zahl der Asylanträge geht zurück.

Wien. Innenminister Herbert Kickl legte in der Pressekonferenz die Bilanz des Bundesamtes für Asyl und Fremdenwesen (BFA) für das Jahr 2017 vor. Demnach ging die Zahl der Asylanträge im Jahresvergleich weiter zurück (von 42.285 auf 24.296), die Zahl der offenen Verfahren konnte von knapp 64.000 auf 31.500 gesenkt werden... weiter




Wien

Forderungen nach Abschiebestopp für Afghanen16

Forderungen nach Abschiebestopp nach Afghanistan Mehrere Studierende an der Akademie der bildenden Künste seien akut von der Abschiebung betroffen. Wien/Kabul. Anlässlich eines kolportierten Abschiebeflugs abgelehnter Afghanen in ihre Heimat hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) der Akademie der bildenden Künste einen Abschiebestopp... weiter




Leserbriefe

Leserforum

Die vier Stufen der Causa Eurofighter 1. Stufe: Die schwarz-blaue Regierung legt den Staatsvertrag aus dem Jahr 1955 so aus, dass die Republik Österreich zur Verteidigung ihres Luftraumes 24 neue Abfangjäger kaufen muss. Das verheerende Hochwasser des Jahres 2003 brachte eine Reduzierung auf 18 Stück. 2... weiter




Abschiebung

Schweden diskutiert nach Anschlag über Abschiebepraxis1

  • Islamistischer Hintergrund der Tat erhärtet sich - mutmaßlicher Attentäter hatte kein Aufenthaltsrecht. Gegen ihn wurde Haftbefehl beantragt.

Stockholm. Drei Tage nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm beginnt in Schweden die Diskussion um die Durchsetzung von Abschiebungen. Dem mutmaßlichen Attentäter war 2016 das Aufenthaltsrecht in dem Land verwehrt worden. Statt Schweden zu verlassen, war der 39-jährige Usbeke untergetaucht... weiter




- © Robert Geiss/dpa Picture Alliance/picturedesk.com

Fremdenrecht

Das schwedische Modell13

  • Die Regierung will mehr freiwillige Ausreisen abgelehnter Asylwerber. In Schweden wurden ähnliche Pläne bereits umgesetzt - ohne nachhaltige Wirkung.

Wien. Das Fremdenrechtspaket, auf das sich die Regierung am Dienstag geeinigt hat, könnte man auch als Fremdenausreisepaket bezeichnen. Denn darum geht es: Die Regierung will künftig mehr abgelehnte Asylwerber außer Landes bringen als bisher. Fast alle nun beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab... weiter




Amnesty International

Menschenrechte werden weltweit zurückgedrängt6

  • Die NGO zeichnet in ihrem Jahresbericht ein erschreckendes Bild: In 22 Ländern wurden Menschen ermordert, die sich für ihre Rechte eingesetzt haben.

Paris/Wien. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt in ihrem neuen Jahresbericht vor einer globalen Tendenz: einer "feindseligen Rhetorik" von Regierungen - wie etwa von US-Präsident Donald Trump - mit der Tendenz die Gesellschaft spalten, Angst zu verbreiten und Menschenrechte zu gefährden... weiter




USA

Trump will noch mehr illegale Immigranten abschieben1

  • Menschen, die ohne gültige Papiere im Land sind, sollen bis auf wenige Ausnahmen ausgewiesen werden.

Washington/Mexiko-Stadt. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will mit verschärften und großflächigen Razzien gegen illegale Einwanderer vorgehen. Heimatschutzminister John Kelly erteilte am Dienstag dem Grenzschutz und den Einwanderungsbehörden entsprechende Anweisungen... weiter




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