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Schlagwortsuche

Na? Ildar Abdrazakov pirscht sich als Möchtegern-Pascha an Cecilia Bartoli als Badenixe an. - © Salzburger Festspiele/Ruth Walz

Opernkritik

Flache Bildschirme, volle Bäuche4

  • Ein Publikumsliebling kehrt zurück: "L’italiana in Algeri" mit Cecilia Bartoli in Salzburg.

Natürlich hätte man das auch zu einer Satire über einen gewissen Politiker zuspitzen können. Ein Mann, der seine Frau durch eine junge Ausländerin ersetzen will, der dekretiert, "das einzige Gesetz ist meine Laune", und der nur nach einem noch mehr giert als nach Frauen, nämlich Ruhm - ein solcher Mann ist, jedenfalls im Lichte der globalen Presse... weiter




Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg3

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Noble und expressive Sangeskunst: Kathryn Lewek, Christophe Dumaux. - © Monika Ritterhaus

Salzburger Pfingstfestspiele

Fein schillerndes Seelenbad2

  • Cecilia Bartoli zeigt in Salzburg mit "Ariodante" beeindruckendes Sänger-Musiktheater.

Wenn man Oper als kultivierten Schutzraum versteht, in dem die reiche Palette an menschlichen Seelenzustände studiert und an die Figuren delegiert gefahrlos mitgefühlt werden kann, dann ist die aktuelle Produktion der Salzburger Pfingstfestspiele ein Musterbeispiel ihrer Gattung... weiter




Konzertkritik

Fürstliches Amüsement mit La Bartoli12

Man nehme einen feurigen, für seinen Projektierungsdrang berühmten Opernstar - sprich Cecilia Bartoli -, dazu die Herrscherfamilie eines kleinen Mittelmeersteuerparadieses, die sich von der Innovationsfreude anstecken ließ - evviva Monaco! -, und siehe da: Mit Frühjahr 2016 hob La Bartoli mit Unterstützung von Fürst Albert und Prinzessin Caroline... weiter




Doppelte Maria: Cecilia Bartoli als reifes Pendant neben Michelle Veintimilla. - © Salzburger Festspiele/Silvia Lelli

Musical-Kritik

Gekommen, um zu leiden5

  • Die Salzburger Pfingstfestspiele servierten eine schmissige "West Side Story". Einziger, doch gravierender Schwachpunkt: Weltstar Cecilia Bartoli bleibt in der Produktion ein Fremdkörper.

Schier unersättlich ist der Rollenhunger der Cecilia Bartoli: Seit der Opernweltstar 2012 die Leitung der Salzburger Pfingstfestspiele übernommen hat, gab er dort die heidnische Hohepriesterin ("Norma"), beglückte als Aschenputtel ("La Cenerentola"), schulterte das Joch der antiken Tragödin ("Iphigénie en Tauride")... weiter




Opernkritik

Die sagenhafte Ausdruckskraft des Originalklangs

(r. k.) Casta Diva. Den Opernhit hat jeder im Ohr. Aber was macht Cecilia Bartoli daraus! Da wird unmittelbar greifbar, wie die Priesterin mit ihrer "keuschen Göttin" hadert - denn eben die Keuschheit hat sie eingebüßt, indem sie sich mit dem Statthalter des Feindes eingelassen hat. "Fraternisierung" hat man so etwas genannt... weiter




Glaubwürdige Cecilia Bartoli (Iphig nie) und sportgestählter Christopher Maltman (Oreste). - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Pfingstfestspiele Salzburg

Echte Gefühle im freien Lauf

  • Pfingstfestspiele Salzburg: Cecilia Bartoli in Glucks Oper "Iphigénie en Tauride".

Als Deus ex Machina betritt Diane die Bildfläche. Eine mondäne Gott-Dame in Gold. Lässig nimmt sie an der Vorderkante der Bühne Platz und wiegt sich lässig im Takt des "Lieto fine": Da haben’s wir Götter wieder mal ganz lustig getrieben mit den Menschlein und ihrem Schicksal... weiter




Ab 2017 ein Team in Salzburg: Markus Hinterhäuser und Cecilia Bartoli. - © apa/Roland Schlager

Pfingstfestspiele

Cecilia Bartoli bleibt in Salzburg

  • Der Opernstar wird die Pfingstfestspiele bis ins Jahr 2021 leiten.

Wien. (irr) Nein, es gab kein Entkommen vor dem Gläschen. So sehr sich mancher Journalist am Freitagmittag auch um Distanz bemühte: Cecilia Bartoli, ebenso berühmter wie chronisch gut gelaunter Opernstar, ließ tablettweise Sekt im Hotel Imperial kredenzen - und die dortige Festgesellschaft dann nicht locker... weiter




Opernkritik

Apartheid im Palast der Männer-Seilschaften

  • Salzburger Pfingstfestspiele enden mit Rossinis "Otello", Intendantin Cecilia Bartoli sang selbst die Desdemona.

Viele Sessel stehen herum, andere sind auf dem Billardtisch gestapelt. Der Kühlschrank scheint schon in Betrieb zu sein, das Bier ist kalt. Desdemona alias Cecilia Bartoli greift sich eine Flasche und schleudert ihrem Vater Elmiro, der sie ob ihrer Mésalliance mit Otello verflucht hat, selbstbewusst ihre Rabiat-Koloraturen entgegen... weiter




Jetzt schrubbt ihr! Bartoli als Prinzessin. - © Salzburger Festspiele/Lel

Pfingstfestspiele

Erfolg, der sich gewaschen hat

  • Cecilia Bartoli triumphiert als Aschenputtel bei den Salzburger Pfingstfestspielen.

"Alles ist möglich", heißt es auf den Plakaten. Die Doppelbilder darauf kennt man zur Genüge: Schau her!, sagen sie dem Betrachter: Die Glücksfee kann auch dein Leben vergolden. Dann schwillt dir das Moperl zum Chopper, oder ein krummer Radreifen wächst sich zum Jacht-Steuerrad aus. Ja, alles ist möglich, wenn die Lottokugel richtig rollt... weiter




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