• 20. April 2018

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2007 war Gaddafi zu Besuch in Paris. Nun wird wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch den Libyen gegen den französischen Ex-Präsidenten ermittelt. - © APAweb/Reuters, Patrick Hertzog

Korruptionsskandal

Sarkozy erhebt Vorwurf der "Verleumdung"2

  • Frankreichs Ex-Präsident wird offiziell der illegalen Wahlkampffinanzierung beschuldigt.

Paris/Nanterre. Im Korruptionsskandal um den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy hat der frühere Staatschef der Justiz Verleumdung und einen Mangel an Beweisen vorgeworfen. Seit 2011 werde ihm durch "diese Verleumdung das Leben zur Hölle gemacht", heißt es in einer Erklärung Sarkozys... weiter




Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy auf dem Weg zur Polizei. - © APAweb/Reuters, Benoit Tessier

Frankreich

Altpräsident Sarkozy wird weiter von der Polizei befragt1

  • In der Nacht gab es eine Unterbrechung.

Paris/Nanterre. Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wird wegen des Verdachts auf illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen weiter von Ermittlern befragt. Sein Polizeigewahrsam sei in der Nacht auf Mittwoch unterbrochen, aber in der Früh fortgesetzt worden, berichteten französische Medien unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen... weiter




Muammar al-Gaddafi und Nicolas Sarkozy 2007 in Paris. - © reuters/Patrick Hertzog

Nicolas Sarkozy

Die Libyen-Affäre4

  • Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy rückt ins Zentrum jahrelanger Korruptionsermittlungen. War sein Wahlkampf von Gaddafi finanziert?

Paris. (ast/apa) Vor elf Jahren gewann Nicolas Sarkozy den französischen Präsidentschaftswahlkampf. Wegen mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei der Finanzierung seines Wahlkampfes zuvor befindet sich der Republikaner nun in Polizeigewahrsam. Anti-Korruptionsermittler befragen den ehemaligen Präsidenten Frankreichs zu den Vorwürfen... weiter




Migration

Bootsunglück vor libyscher Küste1

  • Laut IOM werden 90 Tote befürchtet, bisher gibt es drei Überlebende.

Tripolis. Vor der Küste Libyens ist nach Informationen der Organisation für Migration (IOM) am Freitag früh ein Boot mit mehr als 90 Flüchtlingen und Migranten an Bord gekentert. Zwei Menschen hätten an Land schwimmen können, einer sei von Fischern gerettet worden, berichtete IOM-Sprecherin Olivia Headon aus Tunis... weiter




Bootsunglück

Bis zu 100 Flüchtlinge im Mittelmeer vermisst2

  • Schlauchboot kenterte vor der Küste Libyens, 17 Menschen überlebten.

Tripolis. Nachdem ein Flüchtlingsboot vor der libyschen Küste gekentert ist, werden etwa 100 Menschen vermisst. Das Schicksal von 90 bis 100 Bootsflüchtlingen sei unklar, teilte die libysche Marine am späten Dienstagabend in Tripolis mit. Nach dem Bootsunglück seien 17 Menschen gerettet worden, unter ihnen einige Frauen... weiter




Vor drei Jahren lagen an der Küste Siziliens jede Menge dieser Holzkutter, auf denen Menschen aus Afrika nach Europa gekommen waren. Die Überfahrten haben seit dem Abkommen mit Libyen stark nachgelassen. - © Wiener Zeitung / Eva Zelechowski

Flüchtlingspolitik

Italiens Deal mit Libyen wirkt14

  • Seit Juli kamen 70 Prozent weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien, der Rückgang seit Jahresende betrug 30 Prozent.

Rom. Der italienische Premier Paolo Gentiloni hat bei einer Pressekonferenz zu Jahresende die Erfolge seiner Regierung im Kampf gegen Menschenhandel hervorgehoben. "Wir haben bewiesen, dass man Menschenhandel bekämpfen und zugleich Menschlichkeit im Umgang mit der Flüchtlingskrise bewahren kann", so Gentiloni... weiter




Die erste Gruppe Flüchtlinge kam mit einem Militärflieger von Libyen nach Italien. Es müssen sichere Fluchtwege geschaffen werden, fordern Hilfsorganisationen. - © APAweb / Reuters, Alessandro Bianchi

Libyen

Italien will humanitären Korridor ausbauen7

  • Im kommenden Jahr sollen 10.000 Geflüchtete sicher von Libyen nach Italien einreisen.

Rom. 2018 sollen 10.000 Flüchtlinge über einen humanitären Korridor sicher nach Italien einreisen. Dies berichtete der italienische Innenminister Marco Minniti im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Sonntag). Minniti lobte das Abkommen zwischen Italien und den libyschen Behörden... weiter




Flüchtlinge in einem Internierungslager im libyschen Bengasi. Viele sitzen unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. - © APA, Reuters, Esam Omran Al-Fetori

Libyen

EU will Flüchtlingen Rückkehr ermöglichen2

  • 15.000 Menschen in Internierungslagern sollen - freiwillig - in ihre Heimatländer zurückkehren können.

Brüssel. Die Europäische Union will bis Ende Februar rund 15.000 Not leidenden Flüchtlingen in Libyen die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen. Dies gab die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU)... weiter




Flüchtlinge kehren aus Libyen in die Elfenbeinküste zurück. Sie kannten das Risiko, misshandelt und versklavt zu werden, heißt es. - © afp

Sklaverei

"Die Leute kennen die Risiken"19

  • In Libyen werden Flüchtlinge als Sklaven verkauft. Ein Betroffener spricht über die "Hölle auf Erden".

Tripolis. (schmoe/ag.) Es sind Szenen, die an den berüchtigten marokkanischen Sklavenmarkt von Tanger vor 200 Jahren erinnern: Ein junger Mann aus Niger, der beschämt den Blick senkt, wird von einem Verkäufer als "starker Bursche für Feldarbeit" angepriesen und wechselt für 400 Dollar den Besitzer... weiter




Frankreichs Präsident Macron nahm am Rande des Gipfels ein Bad in der Menge. - © reuters/Philippe Wojazer

EU-Afrika-Gipfel

Aktionsplan soll libysches Drama beenden

  • Beim EU-Afrika-Gipfel stand erneut das Thema Migration im Vordergrund. Afrikaner und Europäer wollen nun dem Flüchtlingselend in Libyen gemeinsam begegnen.

Abidjan/Wien. (klh) Österreich hat sein Angebot gemacht. Sie habe das Offert an die Afrikanische Union (AU), ein Verbindungsbüro in Wien einzurichten, erneuert, erklärte Staatssekretärin Muna Duzdar. Die SPÖ-Politikerin hatte Österreich beim EU-Afrika-Gipfel in Cote d’Ivoire vertreten... weiter




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