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Sachbuch

Zäsurjahre für Österreichs Universitäten

Wien. Mit der Personalpolitik im Austrofaschismus, in der NS-Zeit und in der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigt sich der neue Sammelband ",Säuberungen‘ an den österreichischen Hochschulen". Dabei sollen vor allem Unterschiede... weiter




Wie viele Leben passen in ein Leben? - Victor Klagsbrunn sagt: "Viele". - © Farmbauer

Porträt

Floridsdorf an der Copacabana6

  • Wiener Spuren in Rio de Janeiro: Ein Besuch bei Victor Klagsbrunn, der - vermittelt über den Schriftsteller Erich Hackl - auf seine österreichischen Wurzeln aufmerksam wurde.

Der Besuch bei Victor Klagsbrunn in Copacabana beginnt mit Kaffee und Büchern - über Immi-gration, Exil und von Erich Hackl. Der österreichische Schriftsteller hat Victor und der Familie Klagsbrunn eine Erzählung in dem Band "Drei tränenlose Geschichten" (Diogenes, 2014) gewidmet... weiter




Brunhilde Pomsel und das Abbild eines bewegten Lebens im Gesicht: Sie war Goebbels’ Sekretärin. - © polyfilm

Interview

Sehen kann, wer sehen will5

  • In der Kinodoku "Ein deutsches Leben" kommt Goebbels’ Sekretärin zu Wort. Ein Gespräch mit Regisseur Christian Krönes.

Ab 1942 war Brunhilde Pomsel als Sekretärin im Propagandaministerium von Joseph Goebbels in Berlin angestellt. Bis Kriegsende diente sie ihrem Chef gewissenhaft und vorschriftsmäßig, in den Wirren der letzten Kriegstage geriet sie in russische Gefangenschaft. Fünf Jahre später kehrte sie zurück nach Deutschland... weiter




Als Maler in Wien gescheitert: Hitlers Aquarell "Karlskirche in Wien" (1912), hier von einer Auktion (in Nürnberg), zusammen mit einer Expertise. - © apa/dpa/Daniel Karmann

Geschichte

"Ich hoffe nur, er verwienert nicht"14

  • Der Dokumentarfilm "Wien - Hitlers Stadt der Träume" zeigt die Hassliebe des Diktators zu der Stadt, die er als "Märchen aus 1001 Nacht" bezeichnete.

Träume treten in verschiedensten Gestalten auf. Bezüglich Wien hatte Adolf Hitler - eigenen Angaben zufolge - viele: Wunschträume, Tagträume, Angstträume und Albträume. Sein erster Besuch in der Me-tropole des Habsburgerstaates im Jahre 1905, der seinen Taufpaten, dem Lehrerehepaar Johann und Johanna Prinz galt... weiter




Hermann Löns um 1900. - © Creative Commons

Literatur

"Teutone hoch Vier"5

  • Vor 150 Jahren wurde der deutsche "Heidedichter" Hermann Löns geboren, der trotz NS-Vereinnahmung immer noch große Popularität genießt.

Dass es in Deutschland zahlreiche Goethe-Schulen, Schiller-Denkmäler, Kant-Statuen und eine Humboldt-Universität gibt, wird niemanden verwundern. Seltsame Blüten treibt aber der Erinnerungskult rund um den 1914 an der französischen Front bei Reims gefallenen "Heidedichter" Hermann Löns, der durch simple Lyrik, plattdeutsche Fabeln ("Mümmelmann"... weiter




Ernst Lothar (1890-1974) prägte als Traditionalist maßgeblich den Wiederaufbau der österreichischen Bühnenkunst nach dem Krieg.  - © Imagno/picturedesk.com

Literatur

Im Haus münden die Geschichten2

  • Der österreichische Autor und Theatermann Ernst Lothar schuf mit seinem Familienroman "Der Engel mit der Posaune" eine tragende Woge der Habsburg-Nostalgie.

Einen Roman über Österreich zu schreiben, in einer Zeit, da der Name des Landes ausgelöscht war: das muss als ein außerordentlicher Liebesbeweis eines Schriftstellers gelten, entsprungen einer ungestillten Sehnsucht des Emigranten im fernen Amerika. "Der Engel mit der Posaune" von Ernst Lothar, 1944 erstmals auf Englisch in den USA publiziert... weiter




Umstrittener Politiker: Wilhelm Miklas (1872-1956). - © gemeinfrei

Zeitgeschichte

Bundespräsident am Abstellgleis8

  • Vor 60 Jahren, am 20. März 1956, starb Wilhelm Miklas, dem als Staatsoberhaupt bis heute die Ausschaltung von Demokratie und Rechtsstaat 1933 angelastet wird.

Unweit von den Grabmälern bekannter Schauspieler (u.a. Susi Nicoletti, Ernst Haeusserman, Richard Eybner), Autoren (Ferdinand von Saar), Politiker (Theodor Herzl, Bundeskanzler Streeruwitz, Finanzminister Kamitz), Ärzte (Lorenz Böhler, Moritz Kaposi) und Erfinder (wie dem Röhrentechniker Ignaz Lieben) befindet sich am Döblinger Friedhof in der... weiter




Wiener Philharmoniker

Ambivalente Loyalität

  • Die Wiener Philharmoniker arbeiten ihre Rolle in der NS-Zeit neu auf.

Wien. Die Wiener Philharmoniker, die derzeit ihr Historisches Archiv erweitern, haben neue Recherchen zu ihrer Geschichte online gestellt. "Ambivalente Loyalitäten: Beziehungsnetzwerke der Wiener Philharmoniker zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit, 1938-1970" heißt der Aufsatz von Silvia Kargl und Friedemann Pestel... weiter




Schweiz

Schweizer Dornröschen-Konten

  • Helvetische Banken veröffentlichen eine Liste mit Vermögen, deren letzter Kundenkontakt mindestens 60 Jahre zurück liegt. Die Schweiz war während des Zweiten Weltkriegs der wichtigste Umschlagplatz für Gold aus dem Machtbereich des Dritten Reichs.

Basel. (sda/wak) Die Schweizer Banken haben eine Liste mit sehr alten nachrichtenlosen Vermögen veröffentlicht. Damit setzen die Institute neue Gesetzesbestimmungen um, die Anfang des Jahres in Kraft getreten sind. Die neuen Regeln sehen die Ablieferung von Vermögen an den Staat vor, wenn diese seit mindestens 60 Jahren nachrichtenlos sind... weiter




Konzentrationslager wurden wegen der Zensur in den Briefen nicht erwähnt - nur die Angst vor "P.", das für Polen und damit Auschwitz stand. - © apa/epa pap/Leszek Szymanski

NS-Zeit

"Nichts zu achelen"9

  • Briefe aus den Jahren 1939 bis 1941 dokumentierten den Überlebenskampf von jüdischen Familien in Wien.

Wien. "Nun hat auch uns das schon so viele getroffene Schicksal ereilt, daß das mit so vielen Mühen u. Opfern vorbereitete u. lang ersehnte Ziel im letzten Moment vereitelt wurde, diesmal durch die plötzliche, unerwartete Schließung des Konsulates. Es waren Tage voll aufregender Hast... weiter




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