• 25. April 2018

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Terese Marosi bietet Nahrungsgänzungen an, die für Veganer, Vegetarier und Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet sind. - © Jenis

Mohrenapotheke

Koscheres aus der Mohrenapotheke21

  • Eine der ältesten Apotheken Wiens erlebte in der NS-Zeit dunkle Jahre, da die Inhaberinnen jüdisch waren - deren Nachfahrin und heutige Mohrenapothekerin Teresa Marosi griff die jüdischen Wurzeln nun wieder auf.

Wien. Eine der drei ältesten Apotheken Wiens, die Mohrenapotheke in der Wipplingerstraße, bietet nun vegane Nahrungsergänzungen mit Hechscher des Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien. Sie sind damit sowohl für Menschen, die koscher halten, geeignet, als auch für solche, die halal essen... weiter




Wider die nationalsozialistische Propagandalüge: Anna Wexberg-Kubesch und ihre 15.000 Karten. - © Jenis

Never forget why

Erinnerungsarbeit 2.06

  • 15.000 Karten erinnern an 15.000 in der NS-Zeit nach Theresienstadt deportierte und schließlich ermordete Kinder: Innerhalb von drei Jahren erreichte das Projekt "Never forget why" sein Ziel.

Wien. Tarnen und Täuschen: Bis heute wirkt die nationalsozialistische Propagandalüge vom Wohlfühlghetto Theresienstadt nach. Das ist eine der Erfahrungen, welche die Wiener Psychotherapeutin und Historikerin Anna Wexberg-Kubesch von ihrem Erinnerungsprojekt "Never forget why" mitnimmt... weiter




Das Denkmal besteht aus zwei Betonsträngen und einem Betonquader. - © PRINZpod

Mahnmal

Schienen in den Tod14

  • Heute wird auf dem Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs das Denkmal für die von dort in der NS-Zeit rund 47.000 Deportierten eröffnet.

Wien. Zwei Betonstränge, die wie Schienen anmuten, führen in eine schwarze Box. Dass hier Assoziationen mit einem überdimensionierten Sarg aufkommen, ist gewollt. "Man soll es verstehen - selbst, wenn man sich nicht damit auseinandersetzen will", erläutert Brigitte Podgorschek vom Künstler-Duo Prinzpod... weiter




Konzentrationslager wurden wegen der Zensur in den Briefen nicht erwähnt - nur die Angst vor "P.", das für Polen und damit Auschwitz stand. - © apa/epa pap/Leszek Szymanski

NS-Zeit

"Nichts zu achelen"9

  • Briefe aus den Jahren 1939 bis 1941 dokumentierten den Überlebenskampf von jüdischen Familien in Wien.

Wien. "Nun hat auch uns das schon so viele getroffene Schicksal ereilt, daß das mit so vielen Mühen u. Opfern vorbereitete u. lang ersehnte Ziel im letzten Moment vereitelt wurde, diesmal durch die plötzliche, unerwartete Schließung des Konsulates. Es waren Tage voll aufregender Hast... weiter




Rosa Gitta Martls Großvater Johann Kerndlbacher (in der Mitte sitzend) mit seiner Familie im Jahr 1938. Sie alle wurden in Konzentrations lagern ermordet. Im Zuge einer Wienwoche-Veranstaltung erzählen Nachfahren über den Umgang mit ihren Erinnerungen. - © Verein Ketani

Wienwoche

"Unser aller Geschichte"6

  • Nachkommen erzählen, wie ihre Familiengeschichten von der NS-Zeit geprägt sind – und wie sie das im Alltag beeinflusst.

Wien. "Es darf nicht vergessen werden, dass auch die Geschichten der Verfolgten Teil der österreichischen Gesellschaft sind." Seitens der "Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnen" betont man, dass selbst in einem kritischen Erinnerungsdiskurs oft der Bezug auf eine Mehrheitsgesellschaft genommen wird - Menschen mit... weiter





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