• 24. September 2018

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"Auch vier Monate nach der Eröffnung der Ausstellung ist das Interesse für den Weltstadtarchitekten ungebrochen", bilanzierte Museumschef MattiBunzl. - © Foto: Hagen Stier, 2015

Wien Museum

Otto Wagner dürfte erfolgreichste Schau werden2

  • Bisher 60.000 Besucher bei der Würdigung des Architekturvordenkers vor Ort.

Wien. Nicht nur Sex sells: Die derzeit laufende Otto-Wagner-Schau im Wien Museum dürfte die bisher erfolgreichste Ausstellung des Hauses am Karlsplatz werden - und damit den bisherigen Spitzenreiter "Sex in Wien" aus 2016/17 überholen. Letzterer hatte 76.700 Besucher. Die aktuelle Schau zu Ehren des Architekten zog bis dato mehr als 60... weiter




Sorgte 1896 für Aufregung: Eine Bürgerinitative wollte die Stadtbahn in Tieflage, um die Ansicht auf die Breitenfelder Kirche (hier in heutiger Sicht) nicht zu gefährden. - © Thomas Hofmann

Stadtplanung

Gestörte Blicke11

  • Die freie Sicht auf die (und in der) Stadt war den Wienern schon immer wichtig. Eine historische Betrachtung abseits von "Canaletto".

Die legendären Worte Franz Grillparzers - "Hast du vom Kahlenberg das Land dir rings besehn, so wirst du, was ich schrieb und was ich bin, verstehn" - verlieren nie an Aktualität. Täglich ändert sich der Blick vom Kahlenberg ein klein wenig. Täglich wird irgendwo etwas abgerissen, täglich sprießt da oder dort ein Bauwerk in die Höhe... weiter




Ein Fön wäre handlicher: Haartrockner um 1935. - © Wien Museum

Ausstellung

Dauerwelle und Hitlerbart2

  • Das Wien Museum untersucht in der Schau "Mit Haut und Haar" die Kulturtechnik Körperpflege.

Schon beim Eingang kann man überprüfen, ob die Frisur eh sitzt. Und zwar immerhin im dreiteiligen Spiegel eines Toilettetischs von Oswald Haerdtl aus den 1950er Jahren. Nur passend, stammt doch das ganze Wien Museum, in dem die Schau "Mit Haut und Haar" gezeigt wird, von Haerdtl... weiter




Der geplante Aufbau soll laut Architekten auf dem wieder allein stehenden Wien Museum schweben. - © apa/Certov, Winkler+Ruck Architekten

Wien Museum

Zähes Ringen um einen Solitär4

  • Die Finanzierung für den Umbau des Wien Museums ist fix - die Stadt übernimmt die Kosten.

Wien. Die Situation des Projekts Wien Museum neu ließe sich am ehesten mit einem zähen Ringen umschreiben. Neubau und Umsiedlung an den Stadtrand, ein Tunnel zum Künstlerhaus, ein Ankauf des Nachbarhauses oder - wie nach wie vor geplant - eine Erweiterung des aktuellen Gebäudes am Karlsplatz: Wohin es mit dem aus allen Nähten platzenden Wien Museum... weiter




So wird das neue Wien Museum aussehen. Die Stadt finanziert die Sanierung um 108. Mio. Euro aus eigener Hand, die Beteiligung privater Partner ist damit vom Tisch. - © APAweb, Certov, Winkler + Ruck Architekten

Umbau

Finanzierung für neues Wien Museum fix5

  • Das Gebäude am Karlsplatz wird für 108 Mio. Euro saniert und aufgestockt. Die Beteiligung Privater ist vom Tisch.

Wien. Die Finanzierung des Umbaus des Wien Museums ist auf Schiene: Die Stadt finanziert die geplante Erweiterung bzw. Sanierung. Die Gesamtkosten werden 108 Mio. Euro betragen. Das teilte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) mit. Die Beteiligung privater Partner ist damit vom Tisch... weiter




Prinzip Hoffnung: Matti Bunzl, Chef des Wien Museums, harrt des Spatenstichs. - © apa/Schlager

Wien Museum

Ein Bauherr für alles1

  • Die ÖVP fürchtet, dass das Wien Museum zum nächsten Millionengrab wird, und ortet Systemfehler.

Wien. Seit neun Jahren will die Gemeinde dem beengten Wien Museum mehr Raum gewähren - geschehen ist es bisher aber nicht. Zwar ist die Standortdebatte nach langem Ringen abgeschlossen, ein Wettbewerb ausgeschrieben und eine Siegerarchitektur gefunden worden: Das Museum soll im Bau von Oswald Haerdtl auf dem Karlsplatz bleiben und dort zwei... weiter




Der Chef hatte die besten Ideen am Abort: Ein Plakat von Novak’s Kapelle, entstanden um 1971. - © Archiv Karl Vollmann

Ausstellungskritik

Als Morak und Metropol noch wild waren8

  • Eine Meistererzählung auf 300 Quadratmetern: Das Wien Museum spürt der Geschichte des heimischen Pop nach.

Hat die Schau eine Kernthese? Es fällt Kurator Thomas Mießgang nicht leicht, die Frage des Direktors zu beantworten. Schließlich kommt er der Bitte von Matti Bunzl aber doch nach. Die These für die neue Pop-Schau im Wien Museum wäre also in etwa: Auch wenn sich die Rockmusik im Nachkriegsösterreich vorerst so anhörte wie in den meisten... weiter




Dr. Balthasar Hubmaier (1485–1528), der prominenteste Theologe unter den Täufern, wurde am 10. März 1528 in Wien beim Stubentor lebendig verbrannt, seine Frau wurde in der Donau ertränkt. Kupferstich nach Christoffel van Sichem, 1609. - © Wien Museum Karlsplatz

Museumsstücke

Täufer-Tortur in Wien29

  • In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden in Wien nicht wenige Menschen wegen ihres Glaubens verbrannt oder in der Donau ertränkt.

Schon 300 Jahre vor dem Thesenanschlag Luthers hatte Walther von der Vogelweide scharf gegen den Papst und die vom Stuhl Petri ausgehenden Missstände polemisiert. Weil der Rezipientenkreis des Sängers überschaubar war, schlug dessen Kritik aber noch keine allzu hohen Wellen... weiter




Im "Vianina"-Poster" (2007) übersetzt Nina Simone Wilsmann den Stadtplan in die Sprache der Kunst. - © Wien Museum/Wilsmann

Ausstellungskritik

Messen, spielen, orientieren

  • Wien Museum präsentiert Ausstellung über die Stadt auf einen Blick. Wien von oben.

Auf spätmittelalterlichen Gemälden, auch zum Überthema Apokalypse, taucht die Stadt Wien erstmals auf. Der erste Plan aus dem 15. Jahrhundert zeigt nur die wichtigsten Bauten innerhalb der Stadtmauern, er bezieht Pressburg am Rande mit ein und hängt wohl mit einer Hochzeit der frühen Habsburger zusammen... weiter




Lange Zeit lebten in Wien Katholiken und Protestanten friedlich nebeneinander - erst im Zug der Gegenreformation kam es zu Tumulten, etwa, wie auf dem Bild zu sehen, während einer Fronleichnamsprozession. - © Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv

Ausstellungskritik

Als Wien lutherisch war5

  • Eine Ausstellung im Wien Museum beleuchtet das protestantische Wien und die Gegenreformation.

Auf dem Platz thront die Karlskirche, allesbeherrschend. Im modernen Gebäude links daneben, im gedanklichen Schatten des katholischen Prunkbaus, verhandelt das Wien Museum den Protestantismus in der österreichischen Hauptstadt. Dem Kirchenbau sieht man schon von außen den Weihrauch und die wuchernde barocke Frömmigkeit an... weiter




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