• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Keinen Platz ließ Frankreich seinen Gegnern, in diesem Fall dem Belgier Kevin de Bruyne. - © ap/Thanassis Stavrakis

Fußball-WM

Frankreich hat den Raum gestohlen8

  • Bei dieser WM standen die Abwehrreihen sehr dicht, Frankreich hat diese taktischen Trends auf die Spitze getrieben.

Moskau/Wien. Die Geschichte des Fußballs ist die eines großen Verlustes: Verloren gegangen ist immer mehr der Raum, und mit ihm auch die Zeit. Wer sich Übertragungen früherer Fußballspiele anschaut - Gelegenheit dazu bietet ein Match, das im argentinischen Córdoba 1978 stattgefunden hat und in Österreich gerne wiederholt wird -, der wundert sich... weiter




Pep Guardiola könnte bei Manchester City den englischen Fußball stark beeinflussen. - © afp/Nackstrand

Premier League

Geld ist nicht alles11

  • Warum die Premier League überbewertet ist, sich dies aber ändern könnte.

London. Fast eine Milliarde Euro gaben die Klubs der Premier League in diesem Sommer am Transfermarkt aus, um sich für die am Samstag startende Saison zu verstärken. Keine andere Liga der Welt kann mit diesen Summen mithalten. Rein finanziell ist die Premier League der restlichen Fußballwelt überlegen... weiter




Aron Gunnarsson sorgte mit den Isländern für die Sensation eines Turniers, das die großen Partien vermissen ließ. - © Reuters/taples

Fußball-EM

Weniger ist mehr2

  • Durch die Aufstockung der EM hat das Turnier klar an Dramatik verloren. Eine Bilanz.

Paris/Wien. Vor dieser EM lag ein Finale zwischen Frankreich und Portugal zwar nicht unbedingt auf der Hand, gänzlich unrealistisch schien es freilich nicht. Frankreich war deklarierter Titelanwärter, und dass den Portugiesen dank ihres Weltfußballers Cristiano Ronaldo wieder einmal eine Finalteilnahme auskommen könnte, war grundsätzlich denkbar... weiter




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Abseits

Die Suche nach der Lücke und die Angst vor ihr1

  • Der WM hat seit dem Viertelfinale ihren Charakter verändert, ihr ist die Offensivluft ausgegangen. Ob das Finale das ändert?

Hin und her und her und hin wurde der Ball im Semifinale zwischen den Niederländern und den Argentiniern geschoben. Das Spiel war 120 Minuten die große Suche nach der Lücke beim Gegner, die aber nie gefunden wurde. Deshalb sorgte dann nur das Elfmeterschießen für spannende Momente. Dieses war aber auch bald für die Argentinier entschieden... weiter




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Abseits

Angreifen statt abwarten4

  • Diese WM lebt bisher von viel Offensivgeist. Mit Griechenland ist aber auch noch die Antithese zu diesem Trend im Turnier.

1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0, 1:1. Das sind nicht Testspielergebnisse von Italien oder Griechenland in diesem Jahr, das sind die Ergebnisse der Gruppe F bei der WM 1990. Dabei standen in dieser Gruppe keine Teams, die für bedingungslose Defensive stehen, nämlich England, Irland, die Niederlande und Ägypten... weiter




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Abseits

Die Angeglichenen

  • Auch wenn sie verschiedene Stile pflegen, ähneln sich die Teams in ihrer Spielanlage immer mehr. Das macht die WM aber nicht unattraktiver.

Wer gegen ihn spielt, weiß, dass ihn 90 harte und wahrscheinlich nicht schmerzfreie Minuten erwarten werden. Nicht weil Tim Cahill unfair oder schmutzig agieren würde. Nur ist der Australier ein Stürmer, der keinem Pressball, keinem Zweikampf, und mag er noch so aussichtslos sein, aus dem Weg geht... weiter




Mit seinen Dribblings kann der Niederländer Arjen Robben - hier bei einem Match gegen die Auswahl Ghanas - Spielen eine Wende geben und zum entscheidenden Akteur werden. - © reuters/Michael Kooren

Fußball-WM 2014

Individualisten gegen das Korsett2

  • Weil die Teams taktisch immer besser organisiert sind, werden Kreativspieler bei der WM eine entscheidende Rolle spielen. Doch auf diese allein können sich die Teams nicht verlassen - es braucht auch ein schnelles Umschaltspiel.

Wien. Wenn Georg Zellhofer auf Spanien zu sprechen kommt, dann kommt er ins Schwärmen. Was der Titelverteidiger dieser Weltmeisterschaft praktiziere, erinnert den Sportdirektor des SCR Altach und langährigen Trainer an den "perfekten Fußball". Denn Spanien versuche, rein mit spielerischen Mitteln, mit Dominanz und Ballbesitz den Gegner zu knacken... weiter




Spanien

Lob für das Einschlafmittel

  • Spanien wird für seine langweilige Spielweise kritisiert, doch es sind vielmehr die Gegner, die für die lauen Partien verantwortlich sind.

Schäfchen zählen gehört zu den Hausmitteln bei Einschlafproblemen. Aber wer macht denn das wirklich? Eine Alternative wäre, die Pässe der spanischen Teamspieler zu zählen. Aus dem einst sehenswerten Tiqui-Taca des Welt- und Europameister ist bei dieser EM mehr ein Taaak-Taaak-Taaak geworden, das wenige Höhepunkte bietet... weiter




Polen

Das Spiel mit der Wahrscheinlichkeit1

  • Kroatien und Spanien legten ihre Strategie so an, dass die Chancen auf ein gutes Resultat stiegen. Die Kroaten machten es besser und verloren trotzdem.

Ein einziges Tor hat den Kroaten zum Aufstieg gefehlt. Und sie hatten auch eine Chance für dieses eine Tor, als Ivan Rakitic nach einem Konter völlig freistehend zum Kopfball kam. Der geradezu fassungslose Blick des verhinderten Torschützen verriet, dass die Kroaten von Beginn an auf diese eine Chance gehofft hatten, dann kam sie tatsächlich... weiter




Die Spanier sind der Prototyp jener Mannschaften, die sich der Offensive und dem Ballbesitz verschrieben haben. Doch auch die ausgeschiedenen Iren agierten nicht chelseanisch. - © EPA

Spanien

Zurück zur Attraktivität

  • Die EM hat bisher durchaus packende Spiele und zwei klare Favoriten erlebt.

Warschau. Matthias Sammer hat das Ende des Fußballs bereits kommen gesehen. Als Chelsea die Champions League gegen die Bayern so knapp und glücklich gewann, wurde der Sportdirektor des deutschen Fußballbundes zu einer modernen Kassandra. "Wenn das die Zukunft des Fußballs ist, wie diese Mannschaft spielt, dann ist das eine Katastrophe", sagte er... weiter





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