• 21. Oktober 2018

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Südamerika

Kolumbien verlässt wegen Venezuela Unasur-Verbund1

  • Präsident Duque wirft Organisation "Komplizenschaft" mit Maduros "Diktatur" vor.

Bogotá. (wak/afp) Kolumbien hat seinen Rückzug aus der Union südamerikanischer Staaten (Unasur) angekündigt und die Entscheidung mit scharfer Kritik an der Organisation im Umgang mit der Krise in Venezuela verknüpft. Der Verbund südamerikanischer Staaten sei der "größte Komplize der Diktatur Venezuelas" gewesen... weiter




Laut UNO haben mehr als 1,6 Millionen Venezolanern ihre Heimat seit 2015 verlassen. - © APAweb / AFP, Teo Bizca

Venezuela

Kolumbien verlässt Union südamerikanischer Staaten

  • Präsident Duque wirft der Organisation "Komplizenschaft" mit "Diktatur" Maduros vor.

Bogota. Kolumbien hat seinen Rückzug aus der Union südamerikanischer Staaten (UNASUR) angekündigt und die Entscheidung mit scharfer Kritik an der Organisation im Umgang mit der Krise in Venezuela verknüpft. Der Verbund 14 südamerikanischer Staaten sei der "größte Komplize der Diktatur Venezuelas" gewesen... weiter




Aus Venezuela wandern die Massen aus. - © ap/Dolores Ochoa

Flüchtlingskrise

Der große Exodus aus Venezuela6

  • Südamerika erlebt derzeit die wohl größte Flüchtlingskrise seiner Geschichte.

Caracas. (dpa) Einen Monat war Pedro unterwegs. Mit nichts als der Kleidung, die er am Leib trug, und einem Rucksack samt Handtuch und Zahnbürste floh der junge Mann aus Venezuela, durchquerte Brasilien und landete schließlich in Uruguay. In seiner Heimat ließ er Elend und Unterdrückung zurück... weiter




Kolumbien

Kolumbien: Duque will "Korrekturen" bei Farc-Vertrag1

Bogotá. In Kolumbien ist der im Juni gewählte rechtsgerichtete Politiker Iván Duque als neuer Präsident ins Amt eingeführt worden. In seiner Antrittsrede bekräftigte er am Dienstag (Ortszeit), "Korrekturen" am Friedensvertrag mit den Farc-Rebellen vornehmen zu wollen, und deutete eine harte Linie gegenüber dem Nachbarland Venezuela an... weiter




Venezuela

Maduro macht Kolumbiens Ex-Präsidenten für Anschlag verantwortlich

  • Venezuelas Staatschef sieht "genügend Beweise" für eine Beteiligung von Santos.

Caracas/Bogota/Madrid. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat erneut seinen scheidenden kolumbianischen Kollegen Juan Manuel Santos für den mutmaßlichen Anschlag auf ihn verantwortlich gemacht. Es gebe "genügend Beweise" für eine Beteiligung von Santos' Regierung, sagte Maduro in einem Video... weiter




Ivan Duque wird als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt, Drohnen sind aus Sicherheitsgründen bei der Zeremonie nicht erlaubt. - © APAweb / AP, Fernando Vergara

Kolumbien

Rechter Politiker Duque tritt Amt als Präsident an3

  • Der 42-jährige neue Präsident will "Korrekturen" im FARC-Friedensprozess durchsetzen.

Bogota. In Kolumbien vollzieht sich am Dienstag ein Machtwechsel: Duque wird im historischen Stadtzentrum von Bogota das höchste Staatsamt von seinem Vorgänger, dem Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos, übernehmen. Zu dem Festakt werden zehn Staatschefs und Delegationen aus 27 Ländern erwartet... weiter




- © Leonhard

FARC

"Kolumbien ist nicht mehr dasselbe Land"7

  • Vera Grabe, kolumbianische Friedensaktivistin und Ex-Guerilla-Kämpferin der M-19, im Interview.

Nach mehr als 50 Jahren des bewaffneten Konfliktes haben sich die linksgerichtete Farc-Guerilla und die kolumbianische Regierung 2016 auf ein Friedensabkommen geeinigt. Dem damaligen Präsidenten Juan Manuel Santos wurde nach den zähen Verhandlungen, deswegen sogar der Friedensnobelpreis zuerkannt... weiter




Ivan Duque feiert seinen Wahlsieg. - © reuters

Ivan Duque

Kolumbiens Friedensprozess nach Duques Wahlsieg in stürmischer See1

  • Für viele Kolumbianer sind die Farc-Guerilleros zu unbehelligt davongekommen.

Bogota. (dpa) Juan Manuel Santos ist ein Mann mit ausgesuchten Manieren. Nach dem Wahlsieg von Ivan Duque in Kolumbien ruft der Amtsinhaber seinen gewählten Nachfolger an, beglückwünscht ihn höflich zu seinem Erfolg und bietet ihm seine Hilfe bei einer geordneten Übergabe der Regierungsgeschäfte an... weiter




Kolumbien

Rechtsgerichteter Kandidat Duque gewinnt Präsidentenwahl1

  • Unzufriedenheit mit Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen begünstigte Wahlsieg.

Bogota. Der konservative Kandidat Ivan Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Er kam in der Stichwahl am Sonntag auf 53,95 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Konkurrent Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana erhielt demnach 41,83 Prozent... weiter




Kundgebung für Favorit Duque in einem Außenbezirk Bogotas. - © ap/Vergara

Kolumbien

Wahl zwischen Extremen2

  • Rechter Ziehsohn Iván Duque tritt gegen linken Ex-Rebellen Gustavo Petro an: Kolumbien ist tief gespalten.

Bogota. (dpa) Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg haben die Farc-Rebellen die Waffen niedergelegt und wagen die ersten Schritte als Zivilisten. Für viele Kolumbianer sind die Guerilleros zu unbehelligt davongekommen. Ihre Wut könnte die Präsidentenwahl entscheiden. Kolumbien steht am Scheideweg... weiter




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