• 23. Mai 2018

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Alexia Weiss - © Stanislav Jenis

Jüdisch leben

Schlussstrichdenken9

  • Die FPÖ verunmöglicht selbst, dass man ihr das Bemühen, gegen Antisemitismus zu kämpfen, abnimmt. Etwa wenn der Parteichef abstreitet, dass eine Karikatur, auf der deutlich drei Davidsterne zu sehen sind, Davidsterne enthält. Es sind diese ständigen Abwehrmanöver, welche jegliche Glaubwürdigkeit untergraben.

Es reicht, es ist schon genug. Es ist endlich Zeit, versöhnlich zu werden und der FPÖ die Hand zu reichen. Ich höre das Anliegen, doch nein, so einfach ist das nicht. Was hier mitschwingt? Ein Schlussstrichdenken. Es muss doch endlich gut sein, die Tätergeneration, sie lebt längst nicht mehr... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Die unversöhnlichen Juden66

  • Zur aktuellen Debatte um das Mauthausen-Gedenken: Die Täter-Opfer-Umkehr lässt grüßen.

Das alljährliche Befreiungsgedenken in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist international bekannt – vor allem, da die Opfer aus den verschiedensten Ländern kamen beziehungsweise die Überlebenden heute noch aus den unterschiedlichsten Staaten anreisen... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

FPÖ, es reicht!50

  • Während an der Universität Wien eine internationale Antisemitismus-Konferenz abgehalten wird, veröffentlicht der "Falter" antisemitische Texte aus dem Liederbuch einer weiteren Burschenschaft.

Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter




Glossenhauer

Wollt Ihr die totale Satire?37

  • Schon gewusst? Adolf Hitler war die deutsche Antwort auf Charlie Chaplin. Hat mir ein regierender Satiriker erzählt.

Wenn es bei den Freiheitlichen um Humor geht, dann geht es gerne hoch her. Die jahrelangen satirischen Gehversuche dieser Fun-Party in der Öffentlichkeit (FPÖ) sind gut dokumentiert. Wir erinnern uns: Vor Jahren haben Herbert Kickl und Jörg Haider noch gestritten, wer den Westentaschen-Napoleon und wer den Ariel mit Dreck am Stecken erfunden hat... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weiter Informationen unter www.severin-groebner.de

Glossenhauer

Ein Grund, historisch zu werden15

  • Die FPÖ möchte ihre Geschichte aufarbeiten. Also eigentlich aufarbeiten lassen. Gute Idee.

Gespannt wartet die Republik dieser Tage auf jene Köpfe, die die Freiheitlichen nominieren werden, um sich in die eigenen Innereien schauen zu lassen. Das ist der Vorteil einer Partei gegenüber dem normalen Bürger: Eine Partei kann sich ihren Internisten selbst zusammenbasteln. Und das 200 Jahre nach Mary Shelleys "Frankenstein"... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Liebe SPÖ, warum erst jetzt?26

Ja, wenn es um Statements gegen Antisemitismus, um das Zeigen von Haltung im Sinn von NS-Gedenken geht, hat sich die SPÖ in den vergangenen Jahren immer mehr als korrekt verhalten. Ob in Reden am Heldenplatz – am 27. Jänner (internationaler Holocaustgedenktag) oder am 8... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weiter Informationen unter www.severin-groebner.de

Glossenhauer

Thank you for being so strange26

  • Wenn die einen nicht die anderen wären, wären sich einige nicht so einig. Sondern anders.

Man muss auch einmal danke sagen können. Und zwar jenen, die nicht so im Rampenlicht stehen. Man kennt das ja aus Wahlkämpfen: Die ganze Legislaturperiode wird auf die Arbeitnehmer ein großes Krapferl gemacht, aber kaum naht die Wahl, entdeckt man sein soziales Gewissen... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Von wegen Alarmismus11

  • Die FPÖ muss sich von den Burschenschaften abkoppeln. Ansonsten wird es wieder nur bei Lippenbekenntnissen bleiben.

Ich habe noch die Stimmen im Ohr: Die Regierung sei demokratisch gewählt. Man könne doch nicht auf die Straße gehen, wenn sich eben eine Mehrheit der Bevölkerung für ÖVP und FPÖ entschieden hätten. Man solle die neue Wenderegierung einmal arbeiten lassen. Es sei ja immer noch Zeit zu protestieren, sollten Beschlüsse fallen, die zu kritisieren seien... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weiter Informationen unter www.severin-groebner.de

Glossenhauer

Nichts ist, wie es scheint10

  • Fake, Hoax und Schummelei, wohin man blickt. Was stimmt denn eigentlich noch wirklich?

Große Ereignisse haben nicht immer die größte Presse. So wurde im Jahr 2000 erstmals ein Computerchip erfolgreich mit einer Zelle verbunden. Publizistisch hat sich das allerdings nur in einer Sechs-Zeilen-Meldung niedergeschlagen. Gut, man hatte damals auch anderes zu tun... weiter




Benjamin Hess, Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH), warnt in einer Rede am Heldenplatz vor Rassismus, Diskriminierung und Hetze.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Tag eins15

  • FPÖ-Regierungsbeteiligung für IKG Wien und Jüdische HochschülerInnen besorgniserregend.

Österreich hat also wieder eine ÖVP-FPÖ-Regierung. "Fein, großartig!", sagen die einen. "Wird auch wieder vorbeigehen", sagen die anderen. "Wir müssen widerständig sein", meinen die Dritten. Zu letzteren zählt auch Benjamin Hess, Jusstudent und Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH)... weiter




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