• 17. Juli 2018

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Alexia Weiss - © Stanislav Jenis

Jüdisch leben

Schlussstrichdenken9

  • Die FPÖ verunmöglicht selbst, dass man ihr das Bemühen, gegen Antisemitismus zu kämpfen, abnimmt. Etwa wenn der Parteichef abstreitet, dass eine Karikatur, auf der deutlich drei Davidsterne zu sehen sind, Davidsterne enthält. Es sind diese ständigen Abwehrmanöver, welche jegliche Glaubwürdigkeit untergraben.

Es reicht, es ist schon genug. Es ist endlich Zeit, versöhnlich zu werden und der FPÖ die Hand zu reichen. Ich höre das Anliegen, doch nein, so einfach ist das nicht. Was hier mitschwingt? Ein Schlussstrichdenken. Es muss doch endlich gut sein, die Tätergeneration, sie lebt längst nicht mehr... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Die unversöhnlichen Juden66

  • Zur aktuellen Debatte um das Mauthausen-Gedenken: Die Täter-Opfer-Umkehr lässt grüßen.

Das alljährliche Befreiungsgedenken in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist international bekannt – vor allem, da die Opfer aus den verschiedensten Ländern kamen beziehungsweise die Überlebenden heute noch aus den unterschiedlichsten Staaten anreisen... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

FPÖ, es reicht!50

  • Während an der Universität Wien eine internationale Antisemitismus-Konferenz abgehalten wird, veröffentlicht der "Falter" antisemitische Texte aus dem Liederbuch einer weiteren Burschenschaft.

Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Liebe SPÖ, warum erst jetzt?26

Ja, wenn es um Statements gegen Antisemitismus, um das Zeigen von Haltung im Sinn von NS-Gedenken geht, hat sich die SPÖ in den vergangenen Jahren immer mehr als korrekt verhalten. Ob in Reden am Heldenplatz – am 27. Jänner (internationaler Holocaustgedenktag) oder am 8... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Von wegen Alarmismus11

  • Die FPÖ muss sich von den Burschenschaften abkoppeln. Ansonsten wird es wieder nur bei Lippenbekenntnissen bleiben.

Ich habe noch die Stimmen im Ohr: Die Regierung sei demokratisch gewählt. Man könne doch nicht auf die Straße gehen, wenn sich eben eine Mehrheit der Bevölkerung für ÖVP und FPÖ entschieden hätten. Man solle die neue Wenderegierung einmal arbeiten lassen. Es sei ja immer noch Zeit zu protestieren, sollten Beschlüsse fallen, die zu kritisieren seien... weiter




Benjamin Hess, Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH), warnt in einer Rede am Heldenplatz vor Rassismus, Diskriminierung und Hetze.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Tag eins15

  • FPÖ-Regierungsbeteiligung für IKG Wien und Jüdische HochschülerInnen besorgniserregend.

Österreich hat also wieder eine ÖVP-FPÖ-Regierung. "Fein, großartig!", sagen die einen. "Wird auch wieder vorbeigehen", sagen die anderen. "Wir müssen widerständig sein", meinen die Dritten. Zu letzteren zählt auch Benjamin Hess, Jusstudent und Co-Vorsitzender der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH)... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Der richtige Zeitpunkt12

Das Gedenkjahr 2018 wirft seine Schatten voraus. 100 Jahre Erste Republik. 80 Jahre seit Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes in Österreich. Wenn man mit Familien spricht, deren Vorfahren 1938 aus Wien geflüchtet sind, kommt immer wieder die Aussage: Die Großeltern, die Urgroßeltern waren assimiliert. Sie waren hier gut integriert... weiter




Diskussion im Vorfeld der Wahl des Vorstands der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien am 19. November: (vlnr) Dezoni Dawaraschwili (Georgische Juden), Robert Sperling (Bund), Dina Margules-Rappaport (Chaj), Oskar Deutsch (Atid), Chanan Babacsayv (Bucharische Juden), Reuven Rennert (Khal Israel), Yaacov Frenkel (Kehille). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Distanz zur FPÖ28

Am 15. November organisiert SOS Mitmensch eine Menschenkette rund um das Regierungsviertel, Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Ballhausplatz. Die Botschaft: "Schützen wir unsere Ministerien vor der drohenden Übernahme durch Rechtsextreme!" Und: "Ministerien sollten ausschließlich von Personen geführt werden... weiter




Aktuell gibt es keine Beziehungen zwischen Israelitischer Kultusgemeinde und der FPÖ. Geändert werden kann das nur durch einen Beschluss des Kultusvorstands. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts17

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Da kann ich nicht mit52

Never again! Dieser Kampfspruch hat in so mancher Sonntagsrede seinen Biss, seine Kraft verloren. Wenn etwas zur hohlen Phrase verkommt, dann sollte man zwei Mal überlegen, bevor man es in einer politischen Ansprache nutzt. Als von Weitem sichtbares Graffiti auf einem Flakturm im Augarten hätten die beiden Worte aber nicht treffender sein können:... weiter




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