• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

"WZ"-Faksimile

Fundstück

Wenn die Venus Rum ausschenkt

Eine nackte Frau in einem mit Draperien ausstaffierten Boudoir - eine solche Darstellung würde man wohl kaum in der hochseriösen "Wiener Zeitung" von anno 1820 vermuten. Zumal Bilder in dieser Zeit generell äußerst selten waren. Die oben wiedergegebene Szene schmückt eine am 4... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Alkohol am Zügel2

Wieviele Kutscher hätten wohl aus dem Verkehr gezogen werden müssen, wäre man im Biedermeier mit einem Alkomaten ausgerückt und hätte die heutige Promillegrenze von 0,5 gelten lassen? Wir wissen es nicht. Aber die hier faksimilierte Anzeige aus der "Wiener Zeitung"-Beilage "Allgemeines Intelligenzblatt" vom 30. Oktober 1838 lässt Rückschlüsse zu... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Auf Biegen und Brechen

Er war einst Konkurrenz für die Gebrüder Thonet, deren Möbel aus gebogenem Holz bis heute auf der ganzen Welt bekannt sind: Der Wiener Tischler Josef bzw. Joseph Neyger, der diese Anzeige am 2. September 1862 in der "Wiener Zeitung" schaltete, fertigte Möbel mit ähnlicher Optik... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Freudiges Versuchskaninchen2

Wundermittel wurden in den Annoncenteilen einstiger Zeitungen zu Hauf angeboten. Auch die hier wiedergegebene Anzeige aus der "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost" vom 16. August 1873 versprach Abhilfe gegen alle möglichen Krankheiten: Von Hals- und Brustleiden über Magen-, Leber... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Irma Tulek

Fundstück

Zehn Küchen und ein Riesenkeller

Schon wieder Häuser-Spekulation in den Zeitreisen! Nicht zum ersten Mal erregt ein Immobiliendeal in dieser Rubrik Aufsehen. Obiges Inserat erschien am 18. Juli 1855 im "Wiener Zeitung"-Anzeigenteil "Intelligenzblatt"; unter anderem sprachen 20 Zimmer, zehn Küchen und ein "in Felsen gehauener Riesenkeller" für sich... weiter




- © WZ-Faksimile

Fundstück

Nach dem Inferno1

Man saß wohl mit einem mulmigen Gefühl in den Theatersesseln, seit beim verheerenden Brand des Wiener Ringtheaters etwa 400 Menschen ums Leben gekommen waren. (Die Dunkelziffer dürfte höher liegen, die genaue Zahl konnte nie eruiert werden.) Dem Brandschutz galt danach - endlich - erhöhte Aufmerksamkeit. Als die hier abgebildete Anzeige am 1... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Konsumpalast am Abgrund1

Der Schneider Jacob Rothberger, k.u.k. Hoflieferant mit Sitz im Herzen der Donaumetropole, bot per "WZ"-Annonce vom 5. Mai 1895 ein Service, das heute in vollem Schwange ist: Versandhandel. Man möge nur einen Musterrock bzw. die genauen Maße einschicken, nach denen dann die Ware gefertigt werde... weiter




- © Faksimile: WZ-Archiv. Repro: Moritz Szalapek

Fundstück

Ein Menschenleben für 17 Karat

Noch seltener als Edelsteine sind Abbildungen in unserem Blatt im 18. Jahrhundert. Bis auf teilweise prunkvoll gestaltete Titelköpfe und einige wenige Schmuck-Vignetten gibt es so gut wie keine Illustrationen. Diese einfache Skizze eines zum Kauf oder Tausch angebotenen Diamanten, erschienen im "Anhang zur Wiener Zeitung" am 16... weiter




Fundstück

Der Großvater des Kopierers

Modernste Büroausstattung wurde am 5. März 1904 in der "Wiener Zeitung" präsentiert: Eine ganze Spalte war für Annoncen aus diesem Bereich reserviert: Neben der Hammond-Schreibmaschine ("12 Buchst. pro Sek."!), speziellen Mappen ("Unverwüstlich!"), dem "Koh-i-noor" ("anerkannt bester Bleistift"... weiter




- © Bild: Archiv. Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Wiedner Wichsfabrik6

"Wenn des Soldaten Wäsche nicht immer weisz ist, seine Schuhe nicht immer glänzend gewichst, so bekommt er die Wichse mit dem Stocke." Dieser Satz aus den um 1850 erschienenen Kaukasus-Betrachtungen des deutschen Reisenden Moritz Wagner dient in Grimms Wörterbuch als Beleg für die Mehrdeutigkeit des Begriffs "Wichs(e)". Als Heinrich Bayer am 20... weiter




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