• 19. September 2018

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Schlagwortsuche

Zuspruch von Anhängern wurde dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany zuteil, als er mit seiner Ehefrau Klara Dobrev (r.) zum Prozessauftakt erschien. - © EPA

Opposition

Opposition bündelt ihre Kräfte

  • Zehntausende Demonstranten fordern Rücktritt von Ministerpräsident Orban.

Budapest. Vom Auftakt zu einem heißen Herbst mag in Budapest kaum jemand sprechen. Schließlich würden damit die Erinnerungen an die Ereignisse im Herbst 2006 nach Bekanntwerden der "Lügenrede" des ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany wach. Tagelang bestimmte der Mob das Geschehen in der Budapester Innenstadt... weiter




1,9 Millionen Kubikmeter giftigen Rotschlamms ergossen sich vor einem Jahr über drei ungarische Dörfer. - © EPA

Ungarn

Die Allgegenwart des Rotschlamms

  • Die Folgen des Chemieunfalls mit zehn Toten sind alles andere als beseitigt.
  • Viele wollen weg, kaum jemand kann es.

Budapest. Der 4. Oktober 2010 hat sich auf immer in das Gedächtnis der Einwohner von Kolontar, Devecser und Somlovasarhely eingebrannt. Damals wurden die drei westungarischen Ortschaften flächendeckend unter rund 1,9 Millionen Kubikmetern Rotschlamm begraben... weiter




EU

Breite Front gegen Ungarns Alleingang

  • Dem Land drohen Klagen gegen Coup bei Fremdwährungen.

Brüssel/Wien. (wot) Sowohl die EU als auch Österreich reagierten am Dienstag verärgert, dass der neuerliche Schlag gegen die Banken am Vorabend vom ungarischen Parlament durchgewunken wurde. Offenbar sei das von Premierminister Viktor Orban angekündigte Gesetz ohne Änderungen verabschiedet worden, hieß es in Kommissionskreisen... weiter




Ministerpräsident Orban hat seinen Plan durchs Parlament gebracht. - © EPA

Ungarn

Ungarn beschließt Gesetz zu Fremdwährungskrediten

  • Parlament winkt die umstrittene Umtauschregel durch.
  • Österreichischen Banken drohen herbe Verluste.

Budapest. (apa/mel) Die Abstimmung im Parlament in Budapest war eine klare Angelegenheit: 277 Abgeordnete stimmten am Montagabend für den - euopaweit umstrittenen - Plan der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban, Fremdwährungskreditnehmern die Tilgung ihrer Schulden zulasten der Banken teilweise zu erlassen... weiter




Ungarische Kreditnehmer können Fremdwährungsdarlehen zu fixen Wechselkursen - die niedriger sind als die aktuellen Kurse - vorzeitig tilgen. - © Mathe/epa

Ungarn

Ungarn beschließt Gesetz zu Fremdwährungskrediten

Mit 277 Ja- und 9 Nein-Stimmen, bei 30 Stimmenthaltungen, verabschiedete das ungarische Parlament am Montagabend das umstrittene Gesetz, das eine vorzeitige Tilgung von hypothekarischen Fremdwährungskrediten zu einem festgelegten Wechselkurs ermöglicht, der deutlich günstiger ist als auf den Finanzmärkten... weiter




Ungarn

Giftschlamm in Ungarn: Hohe Strafe verhängt

  • Firma muss 470 Millionen zahlen.

Budapest. (karo) Gegen den ungarischen Aluminiumhersteller MAL ist wegen der Rotschlammkatastrophe vom Oktober des Vorjahres ein Bußgeld von umgerechnet 470 Millionen Euro verhängt worden. Die Aufsichtsbehörde für Umweltschutz und Wasserwirtschaft von Zentraltransdanubien ging bei Festsetzung des Bußgelds davon aus... weiter




Von den Grundsätzen des Rechtsstaates verabschiede sich Premier Orban immer mehr, sagen Kritiker der ungarischen Regierung. - © EPA

Ungarn

Auftakt zum Ende der Opposition?

  • Ministerpräsident Orban pflegt tiefe Feindschaft zu seinem Vorgänger.
  • Gyurcsany ortet "Schauprozess".

Budapest. Der Weg für die gerichtliche Verfolgung des ungarischen Ex-Premiers ist frei: Das Abgeordnetenhaus in Budapest hat die parlamentarische Immunität des früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany aufgehoben. Dieser ist der Generalstaatsanwaltschaft zufolge dafür verantwortlich... weiter




Umstrittener Plan: Auf Kosten der Banken will Ungarns Regierungschef Viktor Orbán die leidgeprüften Fremdwährungskreditnehmer seines Landes entlasten. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Österreich

Neuer Schlag für Banken in Ungarn

  • Austro-Instituten drohen Verluste von einer Milliarde Euro.
  • Wien: Ungarns Pläne EU-rechtlich nicht haltbar.

Budapest/Brüssel/Wien. (kle/wot/karo)  Nach Einführung einer überproportional hohen Sonderabgabe für Banken holt Ungarn nun zu einem weiteren Schlag gegen seinen Geldsektor aus. Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán will eine begünstigte Rückzahlung von Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und Euro ermöglichen (die "Wiener Zeitung"... weiter




Slowakei

Votum über doppelte Bürger in der Slowakei steht an

  • Vizepremier will baldige Abstimmung im Parlament.
  • Budapest lockt ungarische Minderheiten mit Wahlrechtsreform.

Bratislava. Der Vorstoß des slowakischen Vizepremiers Jan Figel ließ in Bratislava wie in Budapest aufhorchen. "Wir sind in der Koalition so weit, dass wir bald im Nationalrat über die Neuregelung von Doppelstaatsbürgerschaften abstimmen lassen", sagte der Politiker nach einer Sitzung des Koalitionsrats... weiter




Schweiz

Franken treibt Ungarn in den Ruin

  • Immobilienkredite seit 2005 vorzugsweise in Schweizer Währung.
  • Mehrbelastungen im Wert eines Kleinwagens.

Budapest. Der ungarische Notenbankgouverneur Andras Simor macht auf Schönwetter: Die Bankenstresstests im April hätten gezeigt, dass die inländischen Kreditinstitute sehr wohl fähig seien, auch eine deutliche Stärkung des Schweizer Franken abzufedern, betonte er... weiter




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