• 13. November 2018

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Schlagwortsuche

Ungarische Kreditnehmer können Fremdwährungsdarlehen zu fixen Wechselkursen - die niedriger sind als die aktuellen Kurse - vorzeitig tilgen. - © Mathe/epa

Ungarn

Ungarn beschließt Gesetz zu Fremdwährungskrediten

Mit 277 Ja- und 9 Nein-Stimmen, bei 30 Stimmenthaltungen, verabschiedete das ungarische Parlament am Montagabend das umstrittene Gesetz, das eine vorzeitige Tilgung von hypothekarischen Fremdwährungskrediten zu einem festgelegten Wechselkurs ermöglicht, der deutlich günstiger ist als auf den Finanzmärkten... weiter




Ungarn

Giftschlamm in Ungarn: Hohe Strafe verhängt

  • Firma muss 470 Millionen zahlen.

Budapest. (karo) Gegen den ungarischen Aluminiumhersteller MAL ist wegen der Rotschlammkatastrophe vom Oktober des Vorjahres ein Bußgeld von umgerechnet 470 Millionen Euro verhängt worden. Die Aufsichtsbehörde für Umweltschutz und Wasserwirtschaft von Zentraltransdanubien ging bei Festsetzung des Bußgelds davon aus... weiter




Von den Grundsätzen des Rechtsstaates verabschiede sich Premier Orban immer mehr, sagen Kritiker der ungarischen Regierung. - © EPA

Ungarn

Auftakt zum Ende der Opposition?

  • Ministerpräsident Orban pflegt tiefe Feindschaft zu seinem Vorgänger.
  • Gyurcsany ortet "Schauprozess".

Budapest. Der Weg für die gerichtliche Verfolgung des ungarischen Ex-Premiers ist frei: Das Abgeordnetenhaus in Budapest hat die parlamentarische Immunität des früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany aufgehoben. Dieser ist der Generalstaatsanwaltschaft zufolge dafür verantwortlich... weiter




Umstrittener Plan: Auf Kosten der Banken will Ungarns Regierungschef Viktor Orbán die leidgeprüften Fremdwährungskreditnehmer seines Landes entlasten. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Österreich

Neuer Schlag für Banken in Ungarn

  • Austro-Instituten drohen Verluste von einer Milliarde Euro.
  • Wien: Ungarns Pläne EU-rechtlich nicht haltbar.

Budapest/Brüssel/Wien. (kle/wot/karo)  Nach Einführung einer überproportional hohen Sonderabgabe für Banken holt Ungarn nun zu einem weiteren Schlag gegen seinen Geldsektor aus. Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán will eine begünstigte Rückzahlung von Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und Euro ermöglichen (die "Wiener Zeitung"... weiter




Slowakei

Votum über doppelte Bürger in der Slowakei steht an

  • Vizepremier will baldige Abstimmung im Parlament.
  • Budapest lockt ungarische Minderheiten mit Wahlrechtsreform.

Bratislava. Der Vorstoß des slowakischen Vizepremiers Jan Figel ließ in Bratislava wie in Budapest aufhorchen. "Wir sind in der Koalition so weit, dass wir bald im Nationalrat über die Neuregelung von Doppelstaatsbürgerschaften abstimmen lassen", sagte der Politiker nach einer Sitzung des Koalitionsrats... weiter




Schweiz

Franken treibt Ungarn in den Ruin

  • Immobilienkredite seit 2005 vorzugsweise in Schweizer Währung.
  • Mehrbelastungen im Wert eines Kleinwagens.

Budapest. Der ungarische Notenbankgouverneur Andras Simor macht auf Schönwetter: Die Bankenstresstests im April hätten gezeigt, dass die inländischen Kreditinstitute sehr wohl fähig seien, auch eine deutliche Stärkung des Schweizer Franken abzufedern, betonte er... weiter




Kritik an Viktor Orbans rechtskonservativer Regierung. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Ungarn

Gefahr für freie Medien in Ungarn1

  • Press-Institute fürchtet "politische Säuberungen" beim Staatsfernsehen.
  • Entlassungen offiziell aus Spargründen.

Budapest. (bau) Ungarns Medienfreiheit gerät erneut ins Kreuzfeuer internationaler Proteste. Anlass sind Massenkündigungen bei den staatlichen ungarischen Medien, die nach offizieller Ansicht nötige Einsparungen sind. Kritiker sehen dabei aber die Gefahr von "politischen Säuberungen" wie Anthony Mills... weiter




Medien

Ungarns Medien an der Leine2

Die Lage der ungarischen Medien spitzt sich offensichtlich zu. Nachdem ein heftig kritisiertes Mediengesetz Anfang des Jahres für internationale Aufregung gesorgt hat, gibt es nun gleich doppelten Anlass zur Sorge. Einerseits wurde das Gesetz Anfang der Woche weiter verschärft, andererseits wurde bekannt... weiter




Medien

In Ungarn wächst staatlicher Druck auf Journalisten

  • Medienlandschaft verliert seit Monaten an Vielfalt.
  • Selbstzensur an der Tagesordnung.

Budapest. Wer sich authentisch über die politische Situation in Ungarn informieren will, nimmt inzwischen wohl keine ungarischsprachigen Medien mehr zur Hand, die im Nachbarland erscheinen. Spätestens seit Inkrafttreten des international umstrittenen Mediengesetzes ist es in den Zeitungen öde geworden... weiter




Der Schatten der Macht von Orbans Regierungspartei fällt auch auf den Verfassungsgerichtshof. Foto:epa - © EPA

Regierung

Fidesz dominiert Verfassungsgericht

  • Ungarische Regierungspartei baut Einfluss aus.
  • Europarat kritisiert "zu viele Hürden für die Gesetzgebung".

Budapest. Die Novelle der ungarischen Verfassung tritt zwar erst am 1. Jänner in Kraft. Doch schon jetzt arbeitet der rechtskonservative Ministerpräsident Viktor Orban eifrig daran, dass das Ende April im Parlament durchgepeitschte Grundgesetz, wie die geänderte Verfassung dann heißt, ganz in seinem Sinne ausgelegt wird... weiter




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