• 21. November 2018

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Eine der ersten Sitzungen der Nationalversammlung der deutsch-österreichischen Abgeordneten im Niederösterreichischen Landhaus in Wien.November 1918.Photographie. - © ullstein bild - Imagno / Austria

Wiener Journal

Ein unvollendeter Staat6

Bekanntlich entstand die Republik Deutsch-öÖsterreich Ende Oktober 1918 (offiziell erst am 12.11., dem "ungeliebten" Staatsfeiertag) revolutionär, das heißt, es bestand nach der offiziellen, staatsrechtlichen Doktrin keine Rechtskontinuität zur k.u.k. Monarchie... weiter




Das Anstellen wurde in der Hauptstadt zu einem neuen Massenphänomen. - © Aus: Edgard Haider: "Wien 1918. Agonie der Kaiserstadt." Böhlau Verlag 2017

Wiener Journal

In allen Fugen kracht es5

"O Schuld, unendliche Schuld von uns allen, grausam gerächt bis ins siebente Glied... Noch immer klagen wir nicht genug unsere Schuld an, ahnungslos gewesen zu sein. Noch immer danken wir noch nicht jenen genug, die es nicht gewesen sind." So beklagt Stefan Zweig Ende 1917 in einem Zeitungsartikel die unfassbare Tatsache... weiter




Menschenmassen vor dem Parlament nach Ausrufung der Republik, 12. November 1918. Zeichnung von Wilhelm Gause. - © Austrian Archives / Imagno / picturedesk.com

100 Jahre Republik

An einem nasskalten Tage im November7

  • Zum 100. Geburtstag der Republik: Rückblick auf dramatische Tage mit glücklichem Ende.

In Österreich ereignet sich Geschichte bevorzugt in anekdotentauglicher Form. Wir schreiben den Abend des 12. November 1918, ein nasskalter Dienstag. Stunden zuvor waren 150.000 Menschen auf den Beinen, um bei der Ausrufung der Republik dabei zu sein... weiter




Die Totenzeremonie Tana Toraja auf Sulawesi, Indonesien. - © Tuul & Bruno Morandi / Getty

Wiener Journal

Von Klageweibern und Begräbnislachern7

  • Verschiedene Kulturen gehen mit dem Sterben unterschiedlich um. Auf Fremde wirken Trauerrituale bisweilen befremdlich.

Wer scheele Blicke ernten will, der borge sich für das nächste Begräbnis einen weißen Anzug aus. Oder gar ein buntes Hawaiihemd. Denn Schwarz und nur Schwarz ist der ungeschriebene Dresscode bei mitteleuropäischen Beerdigungen. Aber entspräche nicht eigentlich helle oder bunte Kleidung – vorzugsweise in Grün, der Farbe der Hoffnung... weiter




Wie gehen Kinder mit Verlust um? - © getty

Wiener Journal

Trennung, Verlust, Tod – Wie geht das?5

  • Ob das geliebte Haustier stirbt, der beste Freund plötzlich wegzieht, die Oma schwer erkrankt, ob sich die Eltern scheiden lassen – Kinder verkraften das nicht so leicht.

Kinder und Erwachsene trauern auf verschiedene Art. Erwachsene können sich in vielen Fällen besser selbst helfen oder sind durch die Alltagsanforderungen von ihrer Trauer abgelenkt. Kinder bis zum 7. Lebensjahr erleben Verlust und Tod noch nicht in voller Härte. Sie sind in ihrer Phantasie- und Märchenwelt eingesponnen... weiter




Das Recht auf individuelle Geschlechtsidentität - © RyanJLane / Getty

Wiener Journal

Die Freiheit des Geschlechts1

"Heute habe ich zum ersten Mal im Leben das Gefühl, als das anerkannt zu sein, was ich bin. So wie ich geboren wurde", so die erste Reaktion von Alex Jürgen*, als der österreichische Verfassungsgerichtshof Ende Juni 2018 bekannt gab, dass neben "weiblich" und "männlich" ein weiterer Geschlechtseintrag in persönlichen Dokumenten ermöglicht werden... weiter




Judith Butler, Professorin an der University of California, Berkeley, USA. - © Schnitzler / Caro / picturedesk

Wiener Journal

Philosophie in der Schwulenbar6

Die Philosophieprofessorin Judith Butler, Jahrgang 1956, war ein Migrantenkind. Ihr Vater wanderte aus Russland in die USA ein, ihre Mutter aus Ungarn. Judith wuchs in der Stadt Cleveland in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde mit sehr traditioneller Gelehrsamkeit auf, sprach schon früh nicht nur Englisch, sondern auch Hebräisch... weiter




Sommerträume - © mishkom/getty

Wiener Journal

Macht Reisen Sinn?32

  • Reisen bildet. Die Kenntnis ferner Länder weitet den Horizont. Weltenbürger sind aufgeschlossener. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen …

Die Frage ist, was er Reisende erzählt: Kommt darauf an, was er bereit ist, zu sehen. Ob Reisen wirklich bildet, den Horizont auch geistig erweitert oder einen zu einem empathischeren Menschen macht, ist keinesfalls erwiesen. Ob Ortswechsel, Umzug – vielleicht sogar in ein fremdes Land – jemanden deutlich verändert, ist fraglich... weiter




Was bedeutet die Welt? - ©nj_musik - stock.adobe.com

Wiener Journal

Was bedeutet die Welt?8

  • Philosophie ist eine wissenschaftliche Disziplin, deren Geschichte fast 3000 Jahre zurückreicht. Ist ein so altehrwürdiges Fach in der computergesteuerten Moderne nicht längst überflüssig? Oder ist sie, wie Konrad Liessmann von der Universität Wien meint, wichtiger denn je?

Man schrieb den März des Jahres 399 vor Christus, ein Datum, das fast 2500 Jahre zurückliegt. Auf einem öffentlichen Platz der Stadt Athen versammelten sich 501 Geschworene. Wenn man das Publikum dazu rechnet, das der Verhandlung beiwohnte, muss sich eine beachtliche Menschenmenge eingefunden haben... weiter




Wenn Mensch und Maschine verschmelzen, ist dieses Wesen dann noch menschlich? - © Getty Images/Ikon Images

Roboter

Iron Man und der Transhumanismus37

  • Und was ist Posthumanismus? Das ist, wenn der Mensch, so wie er jetzt ist, überwunden wird. Das so entstandene Wesen ist dann kein Mensch mehr.

Transhumanismus und Posthumanismus – klingt sperrig, ist aber hochspannend, und es hat mit Robotern zu tun. Und Science Fiction. Und Philosophie. Und über all das kann man mit Janina Loh, Assistentin am Institut für Philosophie in Wien, wunderbar diskutieren... weiter




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