• 20. Januar 2019

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Wiener Rathausplatz 2018. - © Christoph Liebentritt

Wiener Journal

Weihnachtsglanz5

  • Jahr für Jahr wird Wien mit einer prächtigen Weihnachtsbeleuchtung geschmückt. Sie gibt der Stadt ein besonderes Flair.

Bürgermeister Michael Ludwig spricht ein großes Wort gelassen aus: In aller Bescheidenheit bezeichnet er Wien als die "Weihnachtshauptstadt Europas". So stolz ist man im Rathaus auf die offizielle Inszenierung des Weihnachtsfestes in der Stadt, insbesondere auch auf die Weihnachtsbeleuchtung, die in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut wurde... weiter




Christbaumverkauf in Wien. - © APAweb, Barbara Gindl

Wiener Journal

Weihnachtliches Immergrün

  • Bei den Christbäumen hat Österreich einen Eigenversorgungsgrad von 100 Prozent. Dominierend war, ist und bleibt dabei die Nordmanntanne.

Auch wenn nur noch zwei Drittel der Österreicher bekennende Christen sind, so gehört für drei Viertel aller Haushalte im Land der Christbaum einfach zum 24. Dezember dazu. Und so werden wohl auch heuer wieder 2,6 bis 2,7 Millionen Nordmanntannen, Fichten und andere Nadelbäume am Heiligen Abend die heimischen Wohnzimmer zieren... weiter




Die Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf - © Stefan Spath

Wiener Journal

200 Jahre Stille Nacht: Rekordverdächtiges und Skurriles8

  • Eine Spurensuche vom ältesten Schulhaus Österreichs über das Zillertal und Frankenmuth, Michigan bis in den Asteroidengürtel.

Das berühmteste Weihnachtslied der Gegenwart kommt als Notlösung in die Welt. Seine Urheber sind zwei soziale Aufsteiger, die von ihrem Geniestreich nie finanziell profitierten. Und seine Verbreitung bis in den letzten Winkel der Erde findet das Lied in einer Ära, als Radio und TV, Facebook und Twitter noch ferne Zukunft sind... weiter




Im Teufelskreis der Einsamkeit - © CindyGoff / stock.adobe.coma

Wiener Journal

Das Ende des Allein-Seins8

  • Einsamkeit betrifft alle Altersschichten und ist zu einem guten Teil die negative Auswirkung einer digitalisierten Gesellschaft. Eine Herausforderung für unsere Zivilisation.

Es ist eine der größten Herausforderungen der Zivilisation. Zudem eine wesentliche negative Auswirkung einer digitalisierten Gesellschaft. Oder auch, wie in England nun festgestellt wurde, die traurige Realität des modernen Lebens. Dennoch scheint es so, als würde das Problem viel zu wenig adressiert... weiter




Die Totenzeremonie Tana Toraja auf Sulawesi, Indonesien. - © Tuul & Bruno Morandi / Getty

Wiener Journal

Von Klageweibern und Begräbnislachern9

  • Verschiedene Kulturen gehen mit dem Sterben unterschiedlich um. Auf Fremde wirken Trauerrituale bisweilen befremdlich.

Wer scheele Blicke ernten will, der borge sich für das nächste Begräbnis einen weißen Anzug aus. Oder gar ein buntes Hawaiihemd. Denn Schwarz und nur Schwarz ist der ungeschriebene Dresscode bei mitteleuropäischen Beerdigungen. Aber entspräche nicht eigentlich helle oder bunte Kleidung – vorzugsweise in Grün, der Farbe der Hoffnung... weiter




Wie gehen Kinder mit Verlust um? - © getty

Wiener Journal

Trennung, Verlust, Tod – Wie geht das?5

  • Ob das geliebte Haustier stirbt, der beste Freund plötzlich wegzieht, die Oma schwer erkrankt, ob sich die Eltern scheiden lassen – Kinder verkraften das nicht so leicht.

Kinder und Erwachsene trauern auf verschiedene Art. Erwachsene können sich in vielen Fällen besser selbst helfen oder sind durch die Alltagsanforderungen von ihrer Trauer abgelenkt. Kinder bis zum 7. Lebensjahr erleben Verlust und Tod noch nicht in voller Härte. Sie sind in ihrer Phantasie- und Märchenwelt eingesponnen... weiter




Das Recht auf individuelle Geschlechtsidentität - © RyanJLane / Getty

Wiener Journal

Die Freiheit des Geschlechts1

"Heute habe ich zum ersten Mal im Leben das Gefühl, als das anerkannt zu sein, was ich bin. So wie ich geboren wurde", so die erste Reaktion von Alex Jürgen*, als der österreichische Verfassungsgerichtshof Ende Juni 2018 bekannt gab, dass neben "weiblich" und "männlich" ein weiterer Geschlechtseintrag in persönlichen Dokumenten ermöglicht werden... weiter




Judith Butler, Professorin an der University of California, Berkeley, USA. - © Schnitzler / Caro / picturedesk

Wiener Journal

Philosophie in der Schwulenbar7

Die Philosophieprofessorin Judith Butler, Jahrgang 1956, war ein Migrantenkind. Ihr Vater wanderte aus Russland in die USA ein, ihre Mutter aus Ungarn. Judith wuchs in der Stadt Cleveland in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde mit sehr traditioneller Gelehrsamkeit auf, sprach schon früh nicht nur Englisch, sondern auch Hebräisch... weiter




Der Philosoph Josef Mitterer hat lange Jahre als Reiseleiter gearbeitet und kennt den Taj Mahal. - © Wiener Zeitung

Reisen

Der Philosoph als Reiseleiter

  • Zum Höhepunkt der Reisezeit könnte man sich fragen, ob Reisen den Horizont der Reisenden verändert. Ein guter Gesprächspartner, um ein solches Thema zu besprechen, ist Josef Mitterer, der einen großen Teil seines Lebens zwischen seiner Arbeit als Philosoph und seiner Tätigkeit als Reiseleiter geteilt hat.

Bei Klagenfurt gibt es einen Park, der "Minimundus" heißt. Dort hat man im Maßstab 1:25 Sehenswürdigkeiten aus aller Welt nachgebaut. "Zwei Frauen, die ein Exemplar des Führers dabei haben, stehen vor dem Taj Mahal", schreibt Josef Mitterer in seinem Aufsatz "Die Wirklichkeit auf Reisen"... weiter




- © Corbis, Redline Verlag

Wiener Journal

Logik des Schaffens

  • "Ich glaube nicht an Kreativität", sagt Wolfgang Erharter. Der Unternehmensberater und ausgebildete Musiker hält nämlich Kreativität für einen "sinnleeren Begriff". Kreative Erfolge beruhen seiner Meinung nach auf hartnäckiger Produktivität.

Man kann sich den Kongress mit dem Titel "Innovation. Kreativität. Zukunft" sehr gut vorstellen. Auch die Akteure kann man sich sehr gut vorstellen, zum Beispiel die Personalleiterin einer Bank, die dort das Mikrofon ergreift und lauthals fordert: "Wir brauchen mehr Kreativität im Unternehmen... weiter





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