• 19. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Druck

Gastkommentar

Die globale Rückkehr des Antisemitismus?

Mit der hochrangigen Konferenz "Europa jenseits von Antisemitismus und Antizionismus – Sicherung des jüdischen Lebens in Europa" am 21. November in Wien im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft erreicht das Gedenkjahr 2018 eine europäische und globale Dimension... weiter

  • Update vor 14 Min.



Zerstörte Fenster einer Synagoge nach dem Novemberpogrom 1938. - © Apaweb / APA / Stadtarchiv Kiel

Gastkommentar

"Der Jud muss weg, sein Gerschtl bleibt da"31

  • Vor 80 Jahren brannten die Synagogen - ein Rückblick auf den Holocaust mit sehr persönlichen Bezügen.

Meine Eltern Josef und Sidonie Rubin-Bittmann (geborene Lipiner) haben die national-sozialistische Schreckensherrschaft als Juden in Wien – verfolgt und stets vom Tode bedroht – vom 11. März 1938 bis zum Tage der Befreiung Wiens durch die Sowjets am 12.April 1945 überlebt... weiter




Clemens M. Hutter war Leiter des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten". - © privat

Antisemitismus

Dem Judenhass war kein Gräuelmärchen zu blöd4

  • Höhepunkt permanenter Hetze drei Jahrzehnte vor dem Holocaust waren die raffiniert gefälschten "Protokolle der Weisen von Zion".

Im Klima aggressiven Judenhasses entstand 1905 eine der übelsten Fälschungen der Geschichte: "Die Protokolle der Weisen von Zion", deren anonyme Autoren nicht nur vorgaben, die Weltverschwörung des Judentums zu beweisen, sondern auch bis heute alle Vorurteile der Antisemiten und Verschwörungstheoretiker stützen... weiter




Die Namen von 68 Holocaust-Opfern werden ab 19:38 Uhr an die Fassade des Uniqa-Towers im Zweiten Bezirk projiziert. - © Uniqa, Gregor Bitschnau

Novemberpogrome

Lichtinstallation mit Opfernamen9

  • Die Namen von Holocaust-Opfern werden an mehreren Abenden an die Fassade des Uniqa-Towers projiziert.

Wien. Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome gegen Juden 1938 wird in Wien auch mit einer Art Lichtinstallation an die Gräueltaten des Nazi-Regimes und der Bevölkerung erinnert. Dafür werden Namen von Opfern des Holocausts auf der Fassade des Uniqa-Towers am Donaukanal erscheinen... weiter




Das Porträt Kurt Waldheims (an den Präsidentschaftswahlkampf von 1986 erinnert derzeit Ruth Beckermanns Film "Waldheims Walzer") in der Präsidentschaftskanzlei, wohin der amtierende Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Montag zu einer Vorführung von "Die Stadt ohne Juden" lud. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Gedenkjahr in bewegten Bildern9

  • Wenn Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Präsidentschaftskanzlei "Die Stadt ohne Juden" zeigt, dann ist Gänsehautfeeling angesagt. Und wenn Ruth Beckermann in "Waldheims Walzer" den Präsidentschaftswahlkampf von 1986 in Bildern auferstehen lässt, dann schaudert man ob des Antisemitismus lange nach Kriegsende. Über zwei österreichische Filme, die das heurige Gedenkjahr 1918 – 1938 – 2018 prägen.

Jüdische Männer, Frauen, Kinder steigen mit Sack und Pack in Züge und eine wehklagende Stimmung herrscht: Das Bild des Grauens. Wenn das Filmmaterial auch noch schwarz-weiß ist und die Lokomotive Dampfschwaden in Richtung Himmel stößt, dann folgen in der Assoziationskette Konzentrationslager und Gaskammern... weiter




Minister Gernot Blümel, der auch Regierungskoordinator ist, erteilt jeglicher Registrierung von jüdischen Fleischkunden eine Abfuhr. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Schächten

"Keine Registrierung beim Schächten"18

  • Minister Blümel garantiert, dass "jüdisches Leben ohne Einschränkungen gewährleistet wird".

Wien. In der Debatte um eine Registrierung von Kunden im Zusammenhang mit der Schächtung von Tieren und der Produktion von koscherem Fleisch hat sich auch die Bundesregierung zu Wort gemeldet: Es werde zu keiner Einschränkung der Grundrechte kommen, betonte Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) in einer Stellungnahme... weiter




Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, Bischof Michael Bünker, Ibrahim Olgun (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft) und Kardinal Christoph Schönborn unterzeichneten am Dienstag auf Einladung von Christian Konrad (ganz links im Bild) und Ferry Maier (ganz rechts) von der Allianz "Menschen.Würde.Österreich" eine gemeinsame Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2018. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sich nicht gegeneinander ausspielen lassen10

  • Wenn in einer Moschee Hass gepredigt wird, soll sie geschlossen werden. Als Inszenierung vor einer Israel-Reise, wie nun vom ÖVP-Abgeordneten Efgani Dönmez beschrieben, kann sich solch ein Vorgehen allerdings höchst kontraproduktiv auswirken. Umso erfreulicher ist dann ein Schulterschluss der Religionsgemeinschaften, die sich nicht auseinanderdividieren lassen wollen. Auf Initiative von "Menschen.Würde.Österreich" veröffentlichten sie heute eine Botschaft anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages.

Aktuell werden im politischen Diskurs verschiedenste Gruppen gegeneinander ausgespielt: Hier seit Generationen Ansässige gegen Zuwanderer, Muslime, die sich modern geben gegen Muslime, die auf die Einhaltung ihrer Traditionen pochen, ja, selbst Hunde werden in die politische Debatte miteingebracht... weiter




Israel

Abbas gibt Juden Schuld an Holocaust5

Ramallah. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat in einer phasenweise antisemitischen Rede dem jüdischen Volk die Schuld am Holocaust gegeben, der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis. Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das "soziale Verhalten" der Juden, wie das Verleihen von Geld... weiter




Gastkommentar

70 Jahre - und viele Gründe, stolz zu sein6

  • Israel hat sich seit 1948 von einem Agrarstaat zu einer Start-up-Nation mit zwölf Nobelpreisträgern entwickelt.

Im Judentum wird der Zahl 7 eine positive Bedeutung zugesprochen - und in diesem Jahr wird der Staat Israel 70 Jahre jung. Der offizielle Slogan für die Feierlichkeiten lautet: "Ja, wir haben etwas, worauf wir stolz sein können." Wenn ich auf die turbulente Geschichte meines Landes zurückblicke, ist dieser Satz keine Erfindung einer PR-Agentur... weiter




Auschwitz

Marsch trotzt Holocaust-Gesetz9

  • Junge Juden gedachten zum 30. Mal mit einem "Marsch der Lebenden" in Auschwitz der Opfer der Schoah.

Warschau/Tel Aviv. (dpa) Singend ziehen Gruppen junger Juden aus aller Welt durch Krakaus jüdisches Viertel Kazimierz. Zum Gedenken an die sechs Millionen Schoah-Opfer sind tausende von ihnen nach Polen gereist. Von Holocaust-Überlebenden begleitet, wollen sie beim "Marsch der Lebenden" den etwa drei Kilometer langen Weg von Auschwitz nach Birkenau... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung