• 19. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Das Mahnmal für die Opfer des Genozids auf der Schwalbenfestung in Armeniens Hauptstadt Jerewan. - © CTHOE/ Wikimedia Commons

Genozid

Das Trauma der Vergangenheit10

  • In den Jahren 1915 und 1916 wurden die Armenier systematisch verfolgt und ermordet. Die Erinnerung an den Genozid prägt auch 100 Jahre danach grundlegend das Selbstverständnis des armenischen Staates.

Im Jahr 1921 ging ein junger Orientreisender aus Amerika in Venedig an Bord eines Schiffes, das ihn nach Istanbul bringen sollte. Unter den Mitreisenden befanden sich besonders viele Armenier, darunter einer, "dessen Vater, Mutter und drei Schwestern in Trapezunt vor seinen Augen von den Türken in kleine Stücke zerhackt wurden"... weiter




Papst Franziskus

Gedenken an den Genozid31

  • Messe im Petersdom zum 100. Jahrestag des Massenmords an den Armeniern.

Vatikanstadt. Die offizielle Türkei leugnet bis heute, was im Rest der Welt als Genozid gilt. Deshalb gelten Worte, wie sie Papst Franziskus am Sonntag bei einer Gedenkmesse im Petersdom fand, als Affront, und diplomatische Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten... weiter




Ein Rücknahmeabkommen mit Ankara vereinbarte Außenminister Davutoglou (l.) mit den Kommissaren Malmström und Fule. - © epa/Hoslet

Rumänien

Rütteln an der Reisefreiheit1

  • Debatte über Sozialleistungen für eingereiste EU-Bürger reißt nicht ab.

Brüssel. Reisen und arbeiten in Europa: Für etliche EU-Bürger ist diese Möglichkeit eine der größten Errungenschaften ihrer Gemeinschaft. Doch in manchen Ländern gibt es weniger Sympathie dafür. Die Regierungen dort sähen die Freizügigkeit der Arbeitnehmer gerne eingeschränkt - obwohl die letzten Hürden für die neueren Unionsmitglieder aus Rumänien... weiter




Positionen zur Intervention in Syrien - © WZ Grafik

Großbritannien

Krieg oder Gnadenfrist für Syrien

  • Großbritanniens Resolutionsentwurf in UNO-Sicherheitsrat nicht behandelt.
  • Hamsterkäufe und Massenflucht in den Libanon.

Aus Angst vor dem erwarteten Angriff auf das syrische Regime verlassen viele Bewohner der Hauptstadt Damaskus ihre Häuser. Binnen 24 Stunden flohen etwa 10.000 Syrer in den Libanon. Die Gefahr eines Angriffs ist sehr realistisch: Am Mittwochabend scheiterte Großbritanniens Versuch, den UNO-Sicherheitsrat auf seine Seite zu ziehen... weiter




Die Massaker an Armeniern (Bild aus dem Jahr 1915) und die Todesmärsche sind gut dokumentiert. Zahlreiche Länder haben den Genozid anerkannt, darunter Kanada, Russland, Griechenland, Italien, Argentinien, Chile, die Schweiz und die Niederlande.

Türkei

Empörung in der Türkei über französisches Genozid-Gesetz2

  • Senat in Paris billigt Entwurf zu Leugnung des Armenier-Völkermords.

Ankara/Paris. (czar) Dieses Gesetz ist "null und nichtig". Wenn es nach dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan geht, dann hat ein französischer Entwurf zum Verbot der Leugnung des Völkermords an den Armeniern keine Gültigkeit. Doch hat der Senat in Paris den Vorschlag nun gebilligt, den nur noch Präsident Nicolas Sarkozy unterzeichnen muss... weiter




Der gezielte Massenmord an den Armeniern diente der NSDAP und Adolf Hitler als Vorbild bei ihrer Vernichtungspolitik gegen die jüdische Bevölkerung Europas.

Armenischer Genozid 1915

Der geleugnete Völkermord9

Sie wurden erschlagen, erstochen, erschossen, zu Todesmärschen durch die syrische Wüste getrieben und dem Tod durch Erschöpfung oder Verhungern überlassen. Dass dies vor 90 Jahren das Schicksal von bis zu 1,5 Millionen Armeniern in der heutigen Türkei war, ist nicht mehr umstritten. "Wer spricht heute noch von der Vernichtung der Armenier... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung