• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Wahlplakat der Fidsez-Partei: "Lasst uns Soros' Kandidaten stoppen". Der Multimilliardär und Nichtregierungsorganisationen sind Viktor Orban ein Dorn im Auge. - © APAweb, ap, Darko Vojinovic

Ungarn

Schlechte Zeiten für NGOs7

  • Ein neues Gesetz könnte die Arbeit von regierungskritischen Organisationen einschränken.

Budapest. Einen Tag nach dem deutlichen Sieg von Ministerpräsident Viktor Orban bei der Parlamentswahl in Ungarn zeichnen sich schlechte Zeiten für regierungskritische Organisationen ab. Ein Gesetzespaket, das sie in die Illegalität drängt, könnte vom neuen Parlament bereits im Mai beschlossen werden... weiter




"Ungarn hat heute einen großen Sieg errungen" - mit diesen Worten ist Regierungschef Viktor Orban nach Verkündung des Wahlsieges am späten Sonntagabend in Budapest vor seine Anhänger getreten. - © APAweb / Reuters, Leonhard Foeger

Wahlen in Ungarn

Premier Orban gewinnt deutlich19

  • Orbans Fidesz-Partei erreicht zum dritten Mal eine knappe Zwei-Drittel-Mehrheit.

Budapest. Der ungarische Premier Viktor Orban hat das dritte Mal in Folge einen Wahltriumph eingefahren: Seine Fidesz-Partei hat bei der Wahl am Sonntag erneut gesiegt. Fidesz konnte nicht nur souverän seine Mehrheit im Parlament verteidigen, sondern dürfte eine knappe Zwei-Drittel-Mehrheit einfahren... weiter




Erste Ergebnisse der Wahlbehörde sprachen laut der Nachrichtenagentur MTI von 49,5 Prozent der Listenstimmen für die Partei von Premier ViktorOrban. - © RAPAweb/EUTERS, Bernadett Szabo

Ungarn-Wahl

Fidesz erneut in Führung33

  • Erste Ergebnisse der Wahlbehörde sprechen von 49,5 Prozent für Orban-Partei.

Budapest. Bei den Parlamentswahlen in Ungarn hat sich am späten Sonntagabend erneut ein Sieg für die rechtsnationale Regierungspartei Fidesz abgezeichnet. Erste Ergebnisse der Wahlbehörde sprachen laut der Nachrichtenagentur MTI von 49,5 Prozent der Listenstimmen für die Partei von Premier Viktor Orban... weiter




Deutlich abgekühlt hat sich das Verhältnis Orbáns zu Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel. Aus der EU-Parteienfamilie EVP wird die Fidesz aber nicht geworfen. - © APAweb / dpa, Hanschke

Ungarn

Europa als Feindbild und Lebensader10

  • Ungarn stieg unter Viktor Orbán vom politisch unbedeutenden EU-Mitglied zu einem Vorreiter der "illiberalen Demokratie" auf. Gleichzeitig profitiert der Premier von den Fördertöpfen aus Brüssel - und sucht die Nähe zu Russland.

Budapest. Zum Abschluss erhielt Viktor Orbán Schützenhilfe aus Polen. Jaroslaw Kaczynski, Mastermind der nationalkonservativen Regierungspartei PiS, reiste eigens nach Budapest: "Die Würde und die Freiheit von Nationen sind eng mit dem Namen Viktor Orbán verbunden, nicht nur für die Ungarn, sondern auch für die Polen... weiter




Sighard Neckel, fotografiert bei seinem Besuch in Wien vor dem Café "Engländer". - © T. SeifertInterview

Sighard Neckel

Die Zeichen des Zerfalls39

  • Die tragenden Säulen unserer Institutionen und unserer Lebensformen geraten ins Wanken, sagt Soziologe Sighard Neckel.

"Wiener Zeitung": Herr Neckel, Sie beschäftigen sich mit dem Zerfall von Ordnung. Sehen Sie heute Zeichen eines derartigen Zerfalls? Sighard Neckel: Wenn wir von einem Zerfall von Ordnungen sprechen, dann ist damit mehr gemeint als der Begriff "Krise"... weiter




Michael Ignatieff, fotografiert in seinem Büro in der Central European University in Budapest. - © Thomas Seifert

Interview

"Viktor Orbán kultiviert Feindbilder"10

  • Der Rektor der Central European University, die ins Fadenkreuz Orbáns geriet, über Orbánismus und Ungarns Rolle in der EU.

"Wiener Zeitung": Sie sind Rektor der Central European University in Budapest, die vor einem Jahr Zielscheibe von Viktor Orbán war. Was hat Orbán gegen Sie? Michael Ignatieff: Wir sind deshalb ein Ziel, weil wir eine freie, unabhängige Institution sind. Wir sind selbstverwaltet, unabhängig von der Regierung, privat finanziert... weiter




Proteste gegen Premier Viktor Orbán wurden mit der Abwanderung vieler Regierungsgegner seltener. - © afp/Kisbenedek

Ungarn

Nicht mehr ihre Heimat45

  • Hunderttausende Ungarn haben seit Orbáns Wahlsiegen ab 2010 das Land verlassen. Drei Stimmungsbilder.

Budapest. Es wird still am anderen Ende der Telefonleitung. Dann sagt die Ungarin: "Seit ich hier bin, merke ich jedes Jahr, wie gut es war, dass ich weggezogen bin. Alle Freunde aus meiner Generation wollen weg." Sie lebt in Norddeutschland, faktisch als politischer Flüchtling aus dem Land... weiter




Márki-Zay setzte sich in der Fidesz-Hochburg durch. - © FB/Márki-ZayReportage

Ungarn

"Fidesz ist heute die Mafia"21

  • Die Opposition hofft auf eine Überraschung bei der Parlamentswahl am 8. April. Ein Besuch in der von Márki-Zay regierten Stadt.

Hódmezövásárhely.Draußen bröckeln Putz und Pflastersteine, drinnen sind die Vorhänge bunt bestickt, die Sessel weich. Antikisierender Stuck ziert das verspielte eklektische Interieur in den großzügigen Fluren. Doch seit einem Monat ist es im ersten Stock des Rathauses von Hódmezövásárhely mit der Gemütlichkeit vorbei... weiter




Nach der Wahl will sich Ungarns Premier Viktor Orban "moralische, politische und auch juristische Genugtuung" verschaffen.  - © APAweb / REUTERS, Marko Djurica

Ungarn

Orbans düstere Drohungen9

  • Ungarns Regierungschef sieht ein Söldnerheer aufmarschieren und will sich nach der Wahl "Genugtuung verschaffen".

Budapest. Düstere Drohungen gehören immer öfter zum Wahlkampfrepertoire des ungarischen rechtskonservativen Premiers Viktor Orban. Diesmal sind es "2.000 Söldner, ein ganzes entlarvtes Söldnerheer, das George Soros (ungarischstämmiger US-Milliardär und Philanthrop, Anm.) gegen die ungarische Regierung einsetzt"... weiter




"Soros will Millionen aus Afrika und dem Nahen Osten ansiedeln", plakatierte Ungarns Regierung. Nun soll Schluss mit den seit Monaten kursierenden Falschmeldungen sein. - © ap/Gorondi

Ungarn

Ende einer Hetzkampagne

  • Nach der Niederlage bei einer Lokalwahl herrscht bei Ungarns Regierungspartei Fidesz Panik. Deren Politiker sollen nicht mehr gegen George Soros wettern - das Feindbild zieht nicht mehr.

Budapest/Wien. (da/apa) Von "Panikattacke" und "Schockzustand" berichten ungarische Medien über die sonst so selbstsichere Regierungspartei Fidesz. Doch seit die Gruppierung des seit 2010 wieder amtierenden Premiers Viktor Orbán völlig überraschend eine Bürgermeister-Nachwahl verloren hat, steht Ungarns Politlandschaft kopf... weiter




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