• 20. Februar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Ungleiches Duell: Orban (l.) hat seine Macht zementiert, Juncker geht in Politpension. - © afp/Charlier

Ungarn

Orban führt Europäische Volkspartei vor3

  • Nur lauwarmer Protest der Konservativen gegen die ungarische Regierung, die Juncker und Soros attackiert.

Budapest/Brüssel. (afp/red) Auf große Plakatwände will Ungarns nationalkonservativer Regierungschef Viktor Orban das Gesicht von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kleben. Nicht, um vor der EU-Wahl im Mai für Europa zu werben, sondern um dem Kommissionschef die Förderung illegaler Einwanderung vorzuwerfen... weiter




Mit Büchern in den Händen als Zeichen des Protests wurde vor der Akademie der Wissenschaften in Budapest demonstriert. - © afp/Kisbenedek

Viktor Orbán

Ungarn gängelt Wissenschaften14

  • Protest gegen den Umbau der Akademie der Wissenschaften.

Budapest. Der weißhaarige Dénes Lajos Nagy hält vor dem altehrwürdigen Gebäude der Budapester Akademie der Wissenschaften ein Buch mit sperrigem Titel in die Höhe: "Mößbauer Spektroskopie gefrorener Lösungen", steht in englischer Sprache. Der heute noch aktive 74-jährige Kernphysiker hat das Werk 1990 zusammen mit seinem Kollegen Attila Vértes im... weiter




Ungarn

Orbán warnt vor "Mischbevölkerung"4

  • Ungarns Regierungschef präsentiert sich in Rede als Beschützer des Christentums. Die EU-Wahlen werden laut Orbán zur "finalen Schlacht" und die neue Hochburg der Internationalen sei Brüssel.

Budapest. Mit fremden- und EU-feindlichen Tönen hat Ungarns Regierungschef Viktor Orban seine Anhänger auf die Europawahl Ende Mai eingestimmt. "Im Vorfeld der europäischen Wahlen hat Europa erneut den Punkt erreicht, an dem wir unsere ungarische Identität, unser christliches Erbe verteidigen müssen"... weiter




"Vom Soros-Plan. Lassen wir das nicht unwidersprochen", ließ 2017 Ungarns Regierung affichieren. - © afp/Kisbenedek

Ungarn

Wie das Feindbild Soros erschaffen wurde36

  • Jüdische Politikberater erdachten die Kampagne gegen den jüdischen Investor und Philanthropen.

Bern/Budapest/Wien. Zum guten Ton antisemitischer Verschwörungstheorien zählt, Juden als homogene Masse zu sehen – eine Grundvoraussetzung für die "jüdische Weltverschwörung". Wie weit verbreitet und gleichzeitig leicht abrufbar diese Zerrbilder sind, hat sich in den vergangenen Jahren anhand einer Person manifestiert: George Soros... weiter




Viktor Orbán

Ungarns Premier hofft auf Signal gegen Migration bei EU-Wahl1

  • Lob für italienisch-polnische Ideen zur Abschottung Europas.

Budapest/Brüssel. (czar/reu) Aus seiner Sympathie für Matteo Salvini macht Viktor Orban kein Hehl. Ungarns Premier bezeichnete den italienischen Innenminister schon bei einem Treffen im Sommer als "seinen Helden". Dieses Lob wiederholte er auch am Donnerstag, als er zu einer seltenen Pressekonferenz in Budapest vor die Medien trat... weiter




Regierungskritische Journalisten mussten der Pressekonferenz von Viktor Orban fernbleiben. - © APAweb/Reuters, Bernadett Szabo

Viktor Orbán

Europawahl als Votum gegen Migration15

  • Ungarns Viktor Orban spricht von "Zwei Zivilisationen" in Europa und nennt Bolsonaros Brasilien als Modell.

Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will die im Mai bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament zum Votum gegen jede Art von Migration machen. "Ungarns Ziel ist es, dass (...) die migrationsablehnenden Kräfte im Europaparlament, dann in der Europäischen Kommission und schließlich, als Ergebnis nationaler Wahlen... weiter




Den Volkszorn löste ein neues Gesetz aus, das die Zahl der Überstunden erhöht. - © APAweb, Reuters, Leonhard Foeger

Ungarn

Orban bezeichnet Proteste als "hysterische Kreischerei"21

  • Ungarns Premier verteidigt das umstrittene Arbeitsgesetz und sieht George Soros am Werk.

Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die Protestaktionen gegen seine Regierung als "hysterische Kreischerei" kritisiert. Im Staatsrundfunk Kossuth Radio verteidigte Orban am Freitag das umstrittene neue Arbeitszeitgesetz, das wegen der massiven Ausdehnung der Überstunden von 250 auf 400 pro Jahr als "Sklavengesetz" bezeichnet... weiter




Proteste gegen das neue Arbeitszeitgesetz in Ungarn. - © Reuters

Budapest

Pfiffe mitten in Orbáns Gesicht21

  • Die Proteste in Budapest halten an. Ungarns zersplitterte Opposition könnte begriffen haben, dass Einigkeit hilft.

Budapest. Spätestens nach einer halben Stunde reglosen Stehens hat sich die Kälte durch Pullover, Wollsocken, Schals und Steppmäntel gefressen. Von einem Bein aufs andere zu treten hilft, aber nur kurz. Kein Grund zum Aufgeben für die Demonstranten, die sich nun schon zum dritten Mal binnen einer Woche hier versammelt haben... weiter




Tränengaseinsatz der Polizei bei den Protesten in Budapest. - © APAweb, AFP, PETER KOHALMI

Ungarn

Tränengas und Festnahmen bei Protesten gegen Orban14

  • Die Partei Fidesz macht Soros zum Sündenbock. Die Opposition ruft zu Protesten auf, sie fürchtet um ihre Existenz.

Budapest. Demonstrationen gegen die ungarische rechtskonservative ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban sind neuerdings an der Tagesordnung. Am Freitag, dem dritten Tag der Proteste, kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, zu Tränengaseinsätzen, Rauchbombenwürfen... weiter




Nikola Gruevski ist einschlägig vorbestraft. - © afp/R. Atanasovski

Justizflucht

Ungarn gewährt Mazedoniens Ex-Premier Asyl6

  • Der rechtskräftig verurteilte Gruevski will weiteren Prozessen wegen Amtsmissbrauchs entgehen.

Budapest. Der in der Vorwoche nach Ungarn geflohene ehemalige mazedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski erhält in Ungarn den Status eines politischen Flüchtlings. Dies meldete die Online-Ausgabe der Regierungszeitung "Magyar Idök" am Dienstag. Das ungarische Einwanderungsamt, halte dessen Befürchtungen, sein Leben sei in Mazedonien in Gefahr... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung