• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

Buchstäblich ein Welt-Autor: Der kanadische Schriftsteller Michael Ondaatje. - © Ulf Andersen/Gamma-Rapho via Getty Images

Literatur

Das Wesentliche liegt im Dunklen

  • Michael Ondaatjes Roman "Kriegslicht" schildert das London der Nachkriegsjahre als geisterhafte Schattenwelt.

England, kurz nach Kriegsende: Die Eltern eröffnen dem (in der Ich-Form erzählenden) 14-jährigen Nathaniel und seiner etwas älteren Schwester Rachel, sie müssten wegen eines beruflichen Einsatzes des Vaters für ungefähr ein Jahr nach Singapur. Sie lassen die Kinder in London in der Obhut eines Mannes zurück... weiter




ami go home

Nachsichtige Amis5

Eines Sonntags nahm mich Fünfjährigen meine Tante auf den Kahlenberg mit. Schon bei der Anfahrt wunderte ich mich, dass bei der Schwedenbrücke die Straßenbahngleise damals direkt in den Donaukanal führten... Wir gingen den steilen Nasenweg hoch und als wir oben angelangt waren, sah ich dort einige Besatzungssoldaten, amerikanische... weiter




Waltraud Steiner (geb. Zirbs) legte 1945 einen dramatischen Weg nach Wien zurück. - © privat

100 Jahre

Vom "Sibirien-Express" in den Zug nach Wien2

Als Sudetendeutsche bin ich unter schwierigen Umständen nach Österreich gekommen. 1945 hatte man alles konfisziert, was meine Familie in Troppau besaß. Als 18-Jährige wurde ich zu drei Jahren Zwangsarbeit verpflichtet. Vater, ein geborener Wiener, tat alles, um uns drei Mädchen die Ausreise nach Österreich zu ermöglichen... weiter




Bananen waren einmal Luxusartikel. - © Adobe Stock/Aliaksandr Ivanou

Sissy Fröhlich

Teure Einzelstücke4

Ich wurde 1950 in Wien-Hetzendorf geboren. Meine erste Erinnerung mit drei Jahren war, als mein Großvater einen Schlaganfall erlitten hatte und ich als große Ausnahme mit diesem Alter meinen Opa im Spital besuchen durfte. Zu jener Zeit hatten nur Kinder ab 14 Jahren Zutritt... weiter




- © Gaschurnpartenen

100 Jahre

Der Gugelhupf6

Ich erzähle die folgende Geschichte immer im Gedenken an unseren Vater, der 1947 nach Jahren russischer Gefangenschaft zu seiner Familie heimkommen durfte. Für ihn war es der schönste Tag seines Lebens, denn was verloren schien, war wiedergewonnen und noch viel schöner... weiter




100 Jahre Tagebuch

Reminiszenzen aus der Besatzungszeit über Gurken, Gott und die Welt3

Jedes Mal, wenn ich Gurken sehe, rieche, esse, denke ich an Sascha, einen großen, schlanken Sowjetsoldaten in unserem Haus, der zusammen mit seinen Kameraden bei uns einquartiert war, nach dem "Zusammenbruch", wie die Leute das Kriegsende nannten, als endlich wieder Frieden... weiter




Wert von Brot

Der Wert von Brot

Wie groß 1945 die Not war, zeigt folgende Geschichte. Es klopfte, vor der Tür stand ein Mann und hatte neues, weißes Damastbettzeug in der Hand und sagte, er würde das gegen einen Laib Brot eintauschen. Meine Mutter lehnte ab und als der Mann weg war, fragte ich, warum sie die schönen Sachen nicht eingetauscht hätte... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Hunds-Tränen

Nach dem Einmarsch der US-amerikanischen Besatzungstruppen in Strobl am Wolfgangsee im Jahr 1945 wurde die Schule bald zu einem Lazarett umgewandelt. Vom Unterricht befreit, verbrachten wir einen großen Teil unserer Tage im großen Park der sogenannten "Villa", einem herrschaftlichen Gebäude... weiter




Penicillin-Box der US-Army: Sie konnte in der Nachkriegszeit zum echten Lebensretter werden. - © ullstein bild - NMSI/Science Mus

100 Jahre

US-Army: Kaugummi-Geschenke, Herd-Diebe und Lebensretter4

Nach Kriegsende wurden 1945 im Gasteinertal US-Besatzungssoldaten stationiert. Sie waren recht freundlich, besonders zu uns Kindern. Sie schenkten uns, was wir nicht kannten: schmale Briefchen, die nach Pfefferminz rochen und deren Inhalt man kauen konnte. Bald haben wir Kinder gelernt, wie diese Nascherei heißt... weiter




Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




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