• 20. September 2018

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Schlagwortsuche

- © Gaschurnpartenen

100 Jahre

Der Gugelhupf5

Ich erzähle die folgende Geschichte immer im Gedenken an unseren Vater, der 1947 nach Jahren russischer Gefangenschaft zu seiner Familie heimkommen durfte. Für ihn war es der schönste Tag seines Lebens, denn was verloren schien, war wiedergewonnen und noch viel schöner... weiter




100 Jahre Tagebuch

Reminiszenzen aus der Besatzungszeit über Gurken, Gott und die Welt3

Jedes Mal, wenn ich Gurken sehe, rieche, esse, denke ich an Sascha, einen großen, schlanken Sowjetsoldaten in unserem Haus, der zusammen mit seinen Kameraden bei uns einquartiert war, nach dem "Zusammenbruch", wie die Leute das Kriegsende nannten, als endlich wieder Frieden... weiter




Wert von Brot

Der Wert von Brot

Wie groß 1945 die Not war, zeigt folgende Geschichte. Es klopfte, vor der Tür stand ein Mann und hatte neues, weißes Damastbettzeug in der Hand und sagte, er würde das gegen einen Laib Brot eintauschen. Meine Mutter lehnte ab und als der Mann weg war, fragte ich, warum sie die schönen Sachen nicht eingetauscht hätte... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Hunds-Tränen

Nach dem Einmarsch der US-amerikanischen Besatzungstruppen in Strobl am Wolfgangsee im Jahr 1945 wurde die Schule bald zu einem Lazarett umgewandelt. Vom Unterricht befreit, verbrachten wir einen großen Teil unserer Tage im großen Park der sogenannten "Villa", einem herrschaftlichen Gebäude... weiter




Penicillin-Box der US-Army: Sie konnte in der Nachkriegszeit zum echten Lebensretter werden. - © ullstein bild - NMSI/Science Mus

100 Jahre

US-Army: Kaugummi-Geschenke, Herd-Diebe und Lebensretter4

Nach Kriegsende wurden 1945 im Gasteinertal US-Besatzungssoldaten stationiert. Sie waren recht freundlich, besonders zu uns Kindern. Sie schenkten uns, was wir nicht kannten: schmale Briefchen, die nach Pfefferminz rochen und deren Inhalt man kauen konnte. Bald haben wir Kinder gelernt, wie diese Nascherei heißt... weiter




Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Neue Koexistenzen

Ich war sieben Jahre alt und es hat sich im Frühjahr 1945 zwischen Hall und Admont an der Enns Folgendes ereignet: Die Vorhut russischer Panzer hatte der unstabilen Holzbrücke über den Fluss misstraut und den Vormarsch zum Erliegen gebracht, wodurch der rechtsseitige Brückenkopf besetzt und der Übergang mit einem Schlagbaum versehen wurde... weiter




100 Jahre Tagebuch

Sowjetische Splitter1

Bemerkenswert war die Fischfangtechnik der Rotarmisten nach 1945: Sie warfen eine Handgranate in ein Gewässer, worauf sofort etliche Fische in entsprechendem Zustand auftauchten. Unvergesslich ist mir aber auch der Anblick eines Russen in Uniform auf einem Fahrrad sitzend und einen höchst eleganten Damenhut auf dem Kopf tragend. Mag... weiter




100 Jahre Tagebuch

Sauerkraut stibitzen

Wir wohnten im 14. Bezirk in einer Zwei-Zimmer-/Küche-/Kabinett-Wohnung, unsere Mutter, meine Schwester und ich. Kurze Zeit nach Kriegsende bekamen wir eine Untermieterin zugeteilt: die Ilona, eine Russin. Sie war eine lustige, hübsche Frau so um die dreißig, Dolmetscherin bei den russischen Besatzungstruppen... weiter




Ruhe nach dem Sturm: GIs beim Wäschewaschen in West-Österreich. - © FPG/Staff

100 Jahre Tagebuch

Als im Innviertel die Amerikaner die neue Zeit mitbrachten

"Heute sind die Amerikaner in Braunau eingerückt und wir erwarten stündlich ihr Eintreffen", vertraute ich meinem Tagebuch am 1. Mai 1945 an. Und am Mittwoch, 2. Mai: "Heute war der entscheidende Tag. Gegen 18 Uhr setzte jenseits des Inn Gewehr- und Maschinengewehrfeuer ein... weiter




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