• 16. Dezember 2018

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Schlagwortsuche

Deutsche und österreichische Kriegsgefangene warten in St. Veit/Kärnten auf Entlassungspapiere der Briten. - © ullstein bild

100 Jahre Tagebuch

Der sozialistische Bürgermeister läutete persönlich die Kirchenglocken1

Ich habe in der Schule einen Witz erzählt, den ich gehört hatte. Nach Meinung des Direktors beleidigte der Witz den Führer. So forderte der Direktor meine Erschießung. Das war im April 1945. Zum Glück tötete sich der Führer bald darauf selbst, so war meine Erschießung nicht mehr so vordringlich, war doch die Rote Armee schon nahe... weiter




- © Gaschurnpartenen

Kaugummi

Kaugummi-Glück3

Um uns gesund zu ernähren, hatten wir einen Schrebergarten, da wurde alles angebaut - Salat Kräuter, Gemüse und auch Blumen. Denn Blumen einfach zu kaufen, war bei uns nicht üblich. Schwimmen habe ich im Polizeibad an der Alten Donau gelernt, mit einem Schlauch eines alten Reifens. Sonntags spazierte ich mit meinem Vater nach Hietzing... weiter




Waltraud Steiner (geb. Zirbs) legte 1945 einen dramatischen Weg nach Wien zurück. - © privat

100 Jahre

Vom "Sibirien-Express" in den Zug nach Wien2

Als Sudetendeutsche bin ich unter schwierigen Umständen nach Österreich gekommen. 1945 hatte man alles konfisziert, was meine Familie in Troppau besaß. Als 18-Jährige wurde ich zu drei Jahren Zwangsarbeit verpflichtet. Vater, ein geborener Wiener, tat alles, um uns drei Mädchen die Ausreise nach Österreich zu ermöglichen... weiter




Bananen waren einmal Luxusartikel. - © Adobe Stock/Aliaksandr Ivanou

Sissy Fröhlich

Teure Einzelstücke4

Ich wurde 1950 in Wien-Hetzendorf geboren. Meine erste Erinnerung mit drei Jahren war, als mein Großvater einen Schlaganfall erlitten hatte und ich als große Ausnahme mit diesem Alter meinen Opa im Spital besuchen durfte. Zu jener Zeit hatten nur Kinder ab 14 Jahren Zutritt... weiter




- © Gaschurnpartenen

100 Jahre

Der Gugelhupf6

Ich erzähle die folgende Geschichte immer im Gedenken an unseren Vater, der 1947 nach Jahren russischer Gefangenschaft zu seiner Familie heimkommen durfte. Für ihn war es der schönste Tag seines Lebens, denn was verloren schien, war wiedergewonnen und noch viel schöner... weiter




100 Jahre Tagebuch

Reminiszenzen aus der Besatzungszeit über Gurken, Gott und die Welt3

Jedes Mal, wenn ich Gurken sehe, rieche, esse, denke ich an Sascha, einen großen, schlanken Sowjetsoldaten in unserem Haus, der zusammen mit seinen Kameraden bei uns einquartiert war, nach dem "Zusammenbruch", wie die Leute das Kriegsende nannten, als endlich wieder Frieden... weiter




Wert von Brot

Der Wert von Brot

Wie groß 1945 die Not war, zeigt folgende Geschichte. Es klopfte, vor der Tür stand ein Mann und hatte neues, weißes Damastbettzeug in der Hand und sagte, er würde das gegen einen Laib Brot eintauschen. Meine Mutter lehnte ab und als der Mann weg war, fragte ich, warum sie die schönen Sachen nicht eingetauscht hätte... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Hunds-Tränen

Nach dem Einmarsch der US-amerikanischen Besatzungstruppen in Strobl am Wolfgangsee im Jahr 1945 wurde die Schule bald zu einem Lazarett umgewandelt. Vom Unterricht befreit, verbrachten wir einen großen Teil unserer Tage im großen Park der sogenannten "Villa", einem herrschaftlichen Gebäude... weiter




Penicillin-Box der US-Army: Sie konnte in der Nachkriegszeit zum echten Lebensretter werden. - © ullstein bild - NMSI/Science Mus

100 Jahre

US-Army: Kaugummi-Geschenke, Herd-Diebe und Lebensretter4

Nach Kriegsende wurden 1945 im Gasteinertal US-Besatzungssoldaten stationiert. Sie waren recht freundlich, besonders zu uns Kindern. Sie schenkten uns, was wir nicht kannten: schmale Briefchen, die nach Pfefferminz rochen und deren Inhalt man kauen konnte. Bald haben wir Kinder gelernt, wie diese Nascherei heißt... weiter




Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




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