• 27. Mai 2018

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Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




Tagebuch 100 Jahre

Neue Koexistenzen

Ich war sieben Jahre alt und es hat sich im Frühjahr 1945 zwischen Hall und Admont an der Enns Folgendes ereignet: Die Vorhut russischer Panzer hatte der unstabilen Holzbrücke über den Fluss misstraut und den Vormarsch zum Erliegen gebracht, wodurch der rechtsseitige Brückenkopf besetzt und der Übergang mit einem Schlagbaum versehen wurde... weiter




100 Jahre Tagebuch

Sowjetische Splitter1

Bemerkenswert war die Fischfangtechnik der Rotarmisten nach 1945: Sie warfen eine Handgranate in ein Gewässer, worauf sofort etliche Fische in entsprechendem Zustand auftauchten. Unvergesslich ist mir aber auch der Anblick eines Russen in Uniform auf einem Fahrrad sitzend und einen höchst eleganten Damenhut auf dem Kopf tragend. Mag... weiter




100 Jahre Tagebuch

Sauerkraut stibitzen

Wir wohnten im 14. Bezirk in einer Zwei-Zimmer-/Küche-/Kabinett-Wohnung, unsere Mutter, meine Schwester und ich. Kurze Zeit nach Kriegsende bekamen wir eine Untermieterin zugeteilt: die Ilona, eine Russin. Sie war eine lustige, hübsche Frau so um die dreißig, Dolmetscherin bei den russischen Besatzungstruppen... weiter




Ruhe nach dem Sturm: GIs beim Wäschewaschen in West-Österreich. - © FPG/Staff

100 Jahre Tagebuch

Als im Innviertel die Amerikaner die neue Zeit mitbrachten

"Heute sind die Amerikaner in Braunau eingerückt und wir erwarten stündlich ihr Eintreffen", vertraute ich meinem Tagebuch am 1. Mai 1945 an. Und am Mittwoch, 2. Mai: "Heute war der entscheidende Tag. Gegen 18 Uhr setzte jenseits des Inn Gewehr- und Maschinengewehrfeuer ein... weiter




100 Jahre Tagebuch

Schlendrian & Wurschtigkeit

Ich bilde mir ja nicht ein, zu den Protagonisten im Ringen um Freiheit und Wohlstand zu gehören, aber im Chor habe ich schon ein wenig mitgemacht. In der Zeit der Besatzung Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg weigerte sich die Verwaltung des Marshall-Planes, Kredite für Investitionen in der sowjetischen Besatzungszone zu genehmigen... weiter




- © Getty/Fabio

100 Jahre Tagebuch

Radiogeschichten

Wir wohnten direkt beim Hörndlwald. Die Häuser sind noch heute geradlinig wie in einem Straßendorf angelegt. Nach dem Krieg, wenn am Sonntag Fußballspiele übertragen wurden, war lautes Geschrei aus den Häusern zu hören, wenn Tore geschossen wurden. Aus allen Volksempfängern war auch das Gejohle der Stadionbesucher zu hören... weiter




100 Jahre Tagebuch

Wo die Schutzengel noch helfen konnten4

Unsere Mutter weckte uns am Ostersonntag 1945. Sie war schon angezogen und blickte ernst, wie ich sie nie zuvor gesehen hatte. Da Ostersonntag war, dachte ich, dass schon der Osterhase kommt, und war hellwach. Wir müssen weg, lautete der knappe Satz meiner Mutter. Rasch zog sie meine Schwester und meinen Bruder an... weiter




In zahlreichen Transporten wurden kleine Wiener zum "Aufpäppeln" ins Ausland geschickt. Im Bild aus 1947: das 10.000ste Wiener Kind auf dem Weg in die Schweiz. - © Getty Images

100 Jahre Tagebuch

Als Wiener Kinder erstmals Orangen und Bananen kennenlernten3

Neben Erholungsaufenthalten für Kinder in Belgien, Holland, der Schweiz, Dänemark und Portugal gab es auch eine Aktion in Spanien. In den Jahren ab Februar 1949 bis etwa Mitte 1952 konnten so an die 3500 Kinder aus Österreich, vornehmlich aus Wien und Niederösterreich, dorthin kommen... weiter




Ein Bild, das selbst Geschichte schrieb.Die "Wiener Zeitung" recherchierte mit Zeitzeugen den wahren Hintergrund. Getty/Corbis Historical

citybike

Citybike in der Nachkriegszeit - wie der "Fahrradverleih" in der Stadt funktionierte3

Eine dramatische Szene. Wer ist der Mann, der den Fahrradreifen mit beiden Händen umklammert? Und wer die Frau, die ihr Rad partout nicht loslassen will? Jahrzehntelang war über diese beeindruckende Aufnahme, die 1945 in Wien entstand, wenig bekannt. Einige Male wurde das Schwarz­Weiß-Foto, das später nachkoloriert wurde, in Medien veröffentlicht... weiter





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