• 12. Dezember 2018

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Gui Martínez’ Bilder haben eine warme, pastellfarbene Intensität: Hier eine Aufnahme von Tokyo. - © Gui Martínez

Fotografie

Anmut in der Unordnung3

  • Bilder einer fremden Welt: Wie Ausländer Japan sehen. - Besuch bei zwei Fotografen und einem Galeristen in Tokyo.

Was für ein magischer Anblick. Abertausende von Magnesium-Fackeln müssen den Beerdigungszug für Kaiser Meiji illuminiert haben, damit jede Phase der Prozession fotografisch festgehalten werden konnte. 1912 war das, und das Datum verrät, was für einen Stellenwert die Fotografie in Japan bereits in ihren Anfangszeiten besaß... weiter




Im Raum zu sein und doch nicht da – in dieser Disziplin sind die Bewohner Tokyos wahre Meister. - © Nikitakis

Reportage

Tokyo Ghost Story7

  • Unstofflich. Ohne Augenkontakt. Emotionslos: Eindrücke in den Straßen, in der Metro und in den Cafés der japanischen Metropole.

Ende Oktober. Die Stirn ist an die Scheibe des Narita Express gepresst, der mich vom 60 km entfernten Flughafen in die Stadt bringt. Vorbei zieht tropisch wucherndes Grün. Landschaften, zerschnitten von unzähligen Strommasten, eingebettet in Mauern aus Beton... weiter




Die Kohlemine auf Hashima (Beiname Gunkanjima) wurde im Jahr 1974 stillgelegt und die Insel dem Verfall preisgegeben. - © Kntrty/CC BY 2.0

Reportage

Höllenarbeit auf der "Schlachtschiffinsel"5

  • Der düstere Charme der Ruinen auf der westjapanischen Insel Gunkanjima zieht heute viele Touristen in den Bann. Einst wurde hier Kohle gefördert.

Mit seiner schwarzen Schirmmütze, auf der in goldener Farbe die Umrisse eines Schlachtschiffes aufgedruckt sind, könnte der weißhaarige Senior glatt als Kapitän in Rente durchgehen. Hinter Tomoji Kobata, der eine Regenjacke und weiße Handschuhe trägt, ragt ein Betonklotz sieben Stockwerke in die Höhe. An vielen Stellen fehlen die Außenwände... weiter




Japans Schüler: kurze Ferien, hoher Leistungsdruck, große Müdigkeit. - © Federmair

Reportage

Super global, made in Japan47

  • Warum fast alle Japaner kein Englisch sprechen, fast alle Schüler eine Zweitschule besuchen - und die Jugend sich dem Erwachsenen-Stress verweigert.

Japan-Besucher machen zumeist die Erfahrung von freundlichen oder zumindest höflichen Menschen, mit denen man sich nicht eingehender unterhalten kann, weil sie kaum Englisch sprechen. Dabei ist Englisch in den Schulen ein Pflichtfach, die meisten Schüler werden ab dem Alter von sieben, acht Jahren mit der Fremdsprache konfrontiert... weiter




Die Künstlerin Aiko Kazuko Kurosaki während einer Performance auf dem Wiener Yppenplatz. - © Bettina Frenzel

Kunst

"Frauen sollen ihre Kraft zeigen"5

  • Die Choreografin und Tänzerin Aiko Kazuko Kurosaki verbindet in ihren vielfältigen Projekten Kunst mit feministischer Politik.

"Eins, zwei, Cha-Cha-Cha, eins, zwei, . . .", ertönt es im Raum, wo eine Gruppe von Frauen die Choreografie einer musikalischen Tanzaufführung als Kunstwerk für den "One-Billion-Rising"-Aktionstag in Wien probt. Aiko, die künstlerische Leiterin von One-Billion-Rising, motiviert dynamisch engagiert zum Mittanzen... weiter




Die 88 Tempel unterscheiden sich voneinander, aber in allen herrscht eine friedvolle Ruhe. - © Foto: Krüger

Pilgerreise

Buddha als Wegbegleiter2

  • Wer das spirituelle Japan erleben möchte, geht auf Wallfahrt. Die schönste Pilgerroute zieht sich 1200 Kilometer um die Insel Shikoku und führt zu den 88 Tempeln des Kobo Daishi.

Der Zug der Wolken, dunkle Wälder, erster Silberglanz auf dem glatten Blattwerk der Ginkobäume. Götter und Geister, die ungesehen bleiben, gleiten wie Samt über die Holzbohlen des Senyuji-Tempels. Dunkler, vibrierender Sprechgesang der Mönche während der Morgenandacht. Der Wind weht. Uralte Zypressen schütteln sich zärtlich bei jeder Böe... weiter




Im Fischerdorf Sakitsu überragt eine 1934 erbaute, katholische Kirche die niedrigen Häuser. - © Foto: Krüger

Japan

Zwischen Gnade und Schrecken

  • Seit dem 16. Jahrhundert sind die japanischen Amakusa-Inseln ein Zentrum des östlichen Christentums. Gläubige wurden zeitweise toleriert, zu anderen Zeiten aber auch verfolgt.

Kyushu ist die südlichste der vier japanischen Hauptinseln. Der Name bedeutet "Neun Provinzen", obwohl das Eiland inzwischen nur aus sieben Präfekturen besteht. Die Insel ist etwas größer als die Schweiz, hat 13,5 Millionen Einwohner, ist gebirgig und vulkanisch, und besitzt wenig Großindustrie. Einst hieß das Eiland Saikaido, Ostmeerweg... weiter




Diethard Leopold, Pionier des Kyudo in Österreich, spannt seinen Bogen . . . - © Foto: Ernst Grabovszki

Bogenschießen

Nicht das Ziel ist das Ziel6

  • Bogenschießen im japanischen Stil: Kyudo ist nicht nur Sport, sondern lehrt Ruhe und Aufmerksamkeit - und wird seit 25 Jahren auch in Österreich betrieben.

Die Abendsonne zeichnet durch das schmale Fenster eine Diagonale auf die dünnen Wände einer Halle aus Holz im 10. Wiener Gemeindebezirk. In der letzten Stunde sind ein paar Menschen gekommen, die einander freundlich begrüßen, danach aber kaum mehr miteinander sprechen... weiter




Florian Coulmas: "Es ist keineswegs so, dass die Japaner auf Regierungsentscheidungen genauso schicksalsergeben warten wie auf Erdbeben oder Springfluten." - © Foto:Dieter Mayr

Japan

"Japaner weinen gerne in der Öffentlichkeit"23

  • Der Japanologe Florian Coulmas über seine Erlebnisse während des großen Erdbebens am 11. März 2011, die Folgen der Katastrophe von Fukushima, die falschen Klischees, die über Japan im Umlauf sind - und über seinen Ausländerbonus in Tokio.

"Wiener Zeitung": Herr Coulmas, Sie leben seit Jahren in Tokio und waren auch am 11. März 2011 in der japanischen Hauptstadt. Woran haben Sie gemerkt, dass es sich diesmal nicht um eines der alltäglichen Erdbeben handelt, von denen Japan mehr als tausend pro Jahr erlebt... weiter




Japan

Ein Wegbereiter der Moderne4

Sie ist ein Anziehungspunkt im Besuchsprogramm vieler japanischer Touristen: Die im Gründerzeit-Stil eingerichtete Gedenkstätte für den japanischen Schriftsteller und Übersetzter Mori Ôgai in der Luisenstraße in Berlin-Mitte. Der Arzt und Literat kam 1884 zu einem Studienaufenthalt nach Berlin... weiter





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