• 26. September 2018

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Robert Sedlaczek istAutor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek

Demokratie auf Abwegen6

  • Der Begriff wird erst seit einigen Monaten in der Berichterstattung verwendet, aber er wird uns lange begleiten: die illiberale Demokratie.

Wo liegen die Grenzen der Demokratie? Etymologisch betrachtet geht es um die "Herrschaft des Staatsvolkes", so die wörtliche Übersetzung aus dem Altgriechischen. Inhaltlich betrachtet geht es um mehr. Als Demokratie werden heute politische Systeme bezeichnet, bei denen die Regierung durch freie, allgemeine Wahlen aus dem Volk hervorgeht... weiter




Robert Sedlaczek istAutor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek

"Es bleibt immer a Scherm!"21

  • Sicherlich ist es kein Zufall, dass gerade das Jiddische ein fruchtbarer Boden für Wortspiele und Sprachwitze war.

Neulich rief der Ö3-Callboy bei der "Wiener Städtischen" an und fragte, ob er sich Stehtische ausborgen könne. Die nichts ahnende Mitarbeiterin versuchte, dem Anrufer zu erklären, dass eine Versicherung nicht dazu da ist, Stehtische zu vermieten. "Aber Ihre Firma heißt doch ,Wiener Stehtische‘!" - "Ja, ,Wiener Städtische‘... weiter




Robert Sedlaczek istAutor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek

Weniger privat, mehr Staat bei Tesla13

  • Das englische Wort privatization hat eine Bedeutung, die es im Deutschen nicht gibt. Eine wörtliche Übersetzung ist manchmal irreführend.

Eine Nachricht des Tesla-Chefs Elon Musk über Twitter sorgte Anfang August für Aufsehen in der Wirtschaftswelt. "Am considering taking Tesla private at $420..." Die US-Medien schrieben: "Musk considers privatization of Tesla." Im deutschen Sprachraum übersetzten die Nachrichtenagenturen und viele Zeitungen wörtlich: "Musk erwägt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Vielleicht ist der Vollholler mit dem Vollkoffer verwandt6

  • Die Wahl zum Wort des Jahres 2017 ist gelungen - das Wort wird Bestand haben und in unseren Sprachgebrauch eingehen.

Manche Wörter oder Unwörter vergangener Jahre haben mich so verärgert, dass ich an dieser Stelle meinem Unmut Luft machen musste. Ich habe nicht verstanden, warum voriges Jahr ein in Journalistenkreisen entstandenes Wortmonster überhaupt zur Wahl gestellt wurde: Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Warum jetzt alle "Echt jetzt?" sagen13

  • Von allen Seiten werden wir mit einer neuen Worthülse bombardiert, deren Sinnhaftigkeit schwer nachzuvollziehen ist.

Es gibt Floskeln, die mir seit meiner Jugend auf die Nerven gehen. Eine davon ist die nachfragende Bemerkung "Echt?". Es beginnt damit, dass jemand eine Aussage macht, und ein anderer traut der Sache nicht. Normalerweise würde er in so einem Fall "Wirklich?" sagen. Aber um sich vom normalen Sprachgebrauch abzuheben, sagt er stattdessen "Echt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Cluster, Leuchtturmprojekte und Metaziele10

  • Die Koalitionsverhandler gebrauchen zurzeit in der Öffentlichkeitsarbeit technokratische Begriffe, die nicht viel aussagen.

Eine neue Regierung braucht eine neue Terminologie. Nichts soll an die abgewählte rot-schwarze Koalition erinnern - das haben sich die türkis-blauen Koalitionsverhandler vorgenommen. Die Gespräche zwischen ÖVP und FPÖ werden auf oberster Ebene von einer Steuerungsgruppe geleitet, darunter gibt es fünf Cluster. Das ist der erste interessante Begriff... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Bitte, was ist Stümmeldeutsch?25

  • Formulierungen wie "Wer kann Kanzler?" und "Wer kann Opposition?" stehen heftig in der Kritik. Warum sie entstehen, wird selten hinterfragt.

Im Mai des vergangenen Jahres habe ich an dieser Stelle eine merkwürdige sprachliche Neuerung kommentiert: Das Hilfszeitwort "können" wird nicht mit einem Verb, sondern mit einem Substantiv verbunden. Der damals aktuelle Beispielsatz hat gelautet: "Kann Kern Kanzler... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Kein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen4

  • Nach dem Schmutzkübelwahlkampf kommt der Altweibersommer - warum nennen wir die letzten Sommertage so?

Würde ich ein Tagebuch führen, hätte ich am 16. Oktober geschrieben: "Zwei rechtspopulistische Parteien werden eine Regierung bilden; die SPÖ kann sich in der Opposition als das linke Gewissen profilieren. Sitze im Garten und schaue in den wolkenlosen Himmel: Meterlange Spinnfäden glitzern im Gegenlicht... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Warum das Wort Foam nur ein Einzelfall ist15

  • Das Verhältnis zwischen mundartlichen Ausdrücken und dem Englischen beschäftigt viele sprachinteressierte Zeitgenossen.

Das Oktoberfest polarisiert. Was für die einen ein gaudiger Zeitvertreib ist, betrachten die anderen als Geschäftemacherei und Volksverdummung. Im Mittelpunkt steht ein beliebtes alkoholisches Getränk, das Bier. Der Bürgermeister darf das erste Fass anschlagen, die anwesenden Journalisten der Boulevardpresse zählen im Blitzlichtgewitter mit... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

"Wie Böhmen noch bei Öst’reich war..."15

  • Endlich war auch das Böhmakeln Gegenstand einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung. Diese ist lesenswert - und sogar hörenswert.

In jungen Jahren bin ich mit Böhmakeln über die Medien konfrontiert worden. Ich sah im Fernsehen Fritz Muliar in "Der brave Soldat Schwejk" und hörte auf Platte Lieder von Peter Alexander und Heinz Conrads: "Powidltatschkerln aus der scheenen Tschechoslowakei..." und "Wie Böhmen noch bei Öst’reich war"... weiter




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