• 12. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Lyrik erlesen

Durchgerüttelt aus dem Lesesattel10

  • Lyrik erlesen: Neue Gedichte von Thomas Kunst, Matthew Sweeney und Jochen Jung.

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre wurde im deutschsprachigen Literaturbetrieb heftig darüber debattiert, was denn alles Platz in einem Gedicht habe. Es war die Zeit der experimentellen Poesie, der Agitprop-Lyrik und der einsetzenden Woge der Alltagslyrik, und diese neuen lyrischen Töne bedurften der poetologischen Untermauerung... weiter




"Die Leserin" von Pietro Magni. - © gemeinfrei

Lesen

Die Welt vor Augen3

  • Das Lesen von Büchern bildet eine Grundlage unserer Kultur. Es schafft Zugang zu uns selbst - und zum Dasein in all seinen Möglichkeiten.

DER LESER UND SEIN BUCH: DER - Pardon, aber wir müssen gleich mit einer Korrektur beginnen: Denn nicht nur aus Gendergründen, sondern (falls das etwas anderes ist) aus Gründen der Gerechtigkeit muss sofort klargestellt werden, das der Leser heutzutage überwiegend eine Leserin ist... weiter




Handschriften sind ähnlich verschieden wie Physiognomien . . . - © Arman Zhenikeyev/Corbis

Schrift

Schrift ist Liebe - Liebe ist Schrift6

  • Schrift ist, nach der Sprache unser wesentliches Verständigungsmittel. Eine Liebeserklärung an die Welt der Zeichen.

So lange ist es noch gar nicht her, gerade einmal ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte, da wusste jeder, dass, wenn von "der Schrift" geredet wurde, nicht irgendwelches Gekritzel, sondern die Heilige Schrift gemeint war, die Bibel. Nicht, dass es nichts anderes Geschriebenes gegeben hätte, aber die Mehrheit sah es nicht... weiter




Literatur

Der heilige Alfred, der Große3

  • Alfred Kolleritsch prägt die heimische Gegenwartsliteratur als engagierter Lyriker und Prosaist - und als Instanz des Literaturbetriebs. Am 16. Februar wird er 85.

Sie werden schon sehen: Beides ist nicht übertrieben. Ich bin Protestant und Demokrat und weiß, was ich sage, wenn ich einen heiligen König ins Spiel bringe: Alfred Kolleritsch ist eine der wenigen wirklich großen Gestalten der österreichischen Nachkriegsliteratur, die ja inzwischen nicht nur historische Dimensionen hat... weiter




Verleger und Autoren: Jochen Jung (li.) und Michael Krüger. Fotos: www.fotowerk-aichner.at (li.) und Peter Hassiepen.

Literatur

Begegnungen und Grunderfahrungen4

  • Die beiden Verleger Jochen Jung und Michael Krüger erzählen Erfundenes und Wahres aus ihrem Metier.

Nicht nur viele Dichter, auch literarische Verleger sind in nicht wenigen Fällen recht eitle Gesellen. Zwar leistet der Berufsstand tatsächlich einen kulturellen Dienst an der Allgemeinheit, doch schätzt niemand diesen höher ein als die Verleger selbst... weiter




Der Käufer/Leser steht heute nicht mehr am Ende, sondern am Anfang der Entscheidungskette, welche Bücher verlegt werden. Foto: dpa/Boris Roessler

Literatur

Bücher als Überlebensmittel6

  • Literatur entspringt dem Grundbedürfnis, Erkenntnis und Phantasie mit Hilfe von Sprache in Kunst zu verwandeln - und zu verbreiten. Zur Lage der Verlage.

Nein, eine Krankheit ist die Liebe zu den Büchern wirklich nicht, aber so etwas wie ein Tic vielleicht schon, eine Angewohnheit, die sich nicht austreiben lässt und unter der der Betroffene in der Regel nicht leidet, im Gegenteil: der er gern nachgibt. Leiden würde er erst, wenn er das nicht mehr dürfte oder könnte... weiter




Ein Leben für die Literatur: Jochen Jung. - © Eva-Maria Repolusk

Jochen Jung

Torwächter der Literatur2

  • Der Salzburger Verleger Jochen Jung hält konsequent an seinem hohen Qualitätsanspruch fest. Bereits zwei Bücher aus seinem Verlag erhielten den renommierten Deutschen Buchpreis.

"Es war einmal ein Buch, das hatte zwei Rücken: den einen da, wo ihn alle Bücher haben, und den anderen dort, wo man sonst ein Buch aufschlägt. Man konnte also nicht in ihm lesen, aber das war vielleicht auch gar nicht nötig, denn obwohl auch kein Titel auf dem Buch stand, wusste doch jeder, der es in die Hand nahm, sofort... weiter





Werbung