• 16. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Theresa Mays Gesicht spricht Bände: Gerade hat sie die Vertrauensabstimmung gewonnen - und die Rede des Oppositionsführers Jeremy Corbyn, der wieder auf Neuwahlen drängt, wird gerade mit lauten Buh-Rufen unterbrochen. - © reuters

Theresa May

"Zombie-Premierministerin" in Sackgasse

  • Großbritanniens Regierungschefin May ist trotz überstandenem Misstrauensvotum kein Stück weiser.

London. Sie hat gekämpft und gekämpft, ist nach jedem Rückschlag wieder aufgestanden und steckt nun in einer Sackgasse: Nachdem das britische Parlament am Dienstag mit überwältigender Mehrheit gegen das Brexit-Abkommen von Premierministerin Theresa May gestimmt hatte... weiter




Theresa May - © REUTERS

Großbritannnien

May übersteht den Misstrauensantrag3

  • 19 Stimmen retteten die Premierministerin.

Theresa May hat den von der Labour Party eingereichten Misstrauensantrag gegen ihre Regierung am Mittwochabend knapp überstanden. 325 Abgeordnete im Parlament sprachen May das Vertrauen aus, 306 stimmten gegen sie. Sie sei zur Zusammenarbeit mit den Abgeordneten bereit, sagte die konservative Regierungschefin... weiter




"In der EU gibt es keine innenpolitischen Motive", sagt Schusterschitz. - © afp/Paul EllisInterview

Gregor Schusterschitz

"Der Brexit-Deal ist nicht tot"8

  • Der Diplomat und Brexit-Verhandler Gregor Schusterschitz kritisiert den parteipolitischen Zwist in London und hofft auf eine Lösung mit der EU in letzter Minute. Brüssel könne derzeit nur abwarten.

"Wiener Zeitung": Bei der Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen im britischen Unterhaus hat Theresa May eine totale Niederlage eingefahren. Bis Montag muss die Premierministerin einen Plan B vorlegen. Wie könnte der aussehen? Gregor Schusterschitz: Die Abgeordneten haben aus unterschiedlichen Gründen gegen das Abkommen gestimmt... weiter




Brexit

Auf der Suche nach neuen Optionen

  • Nachverhandlungen mit Großbritannien schließen die anderen EU-Staaten aus - dennoch scheint es einen geringen Spielraum zu geben.

Brüssel/Berlin/Paris/Wien. Es ist wie ein Mantra, das aus den EU-Hauptstädten und -Institutionen in den vergangenen Wochen ständig kommt. Und nach dem negativen Votum über den Brexit-Deal in London war es erneut zu hören: Eine Neuverhandlung des Austrittsabkommens zwischen Großbritannien und den 27 verbleibenden Unionsmitgliedern komme nicht in... weiter




- © M. Hirsch

Brexit

Chaos in London lässt Devisenmarkt kalt2

  • Pfund unbeeindruckt von Abstimmung über Brexit-Deal. Unternehmen bereiten sich auf ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens vor.

London/Brüssel/Berlin/Wien. Die Nervosität ist ungleich verteilt. Während die Brexit-Abstimmungen in London die Sorgen in großen Teilen der Wirtschaft nähren, bleibt zumindest der Devisenmarkt gelassen. So ist der Kurs der britischen Landeswährung keineswegs abgestürzt; Experten trauen dem Pfund stattdessen sogar Gewinne zu... weiter




Theresa Mays Brexit-Deal wurde vom Parlament abgeschmettert. - © reuters/Clodagh Kilcoyne

Leserbriefe

Leserforum1

Wollen die Briten den Brexit wirklich noch? Londinium locuta, causa finita. Wirklich? Premierministerin Theresa May war fest entschlossen, "den Willen des Volkes nach dem Austritt" aus der EU durchzusetzen. Es fragt sich nur, ob das noch immer der Wille des Volkes ist. Jüngste Meinungsumfragen lassen Zweifel zu... weiter




Wie hörig ist die deutsche Politik gegenüber ihren auf die Seite der Konzerne gewechselten Vorgängern (Kanzlerin Angela Merkel auf einem Archivbild mit Gerhard Schröder und Joschka Fischer)? - © afp/Feferberg

Gastkommentar

Spiel auf Zeit im Lichte eines Masterplans5

  • Waren Theresa Mays bisherige Satzverluste bloß Vorrunden für einen Matchball der Konzerne in einem großen Finale?

Nach Logik derer, die von der Diktatur der Konzerne sprechen - und das sind nicht wenige und gewichtig sind sie auch -, war das ganze Brexit-Geplänkel bisher nur ein Sammelsurium von Vorrundenspielen. Amusing, aber nicht wirklich ernst. Richtig heiß würde es erst jetzt... weiter




Brexit

Welche Optionen bleiben jetzt noch?

  • Der von EU und britischer Regierung mühsam über Monate ausgehandelte Austrittsvertrag hatte im Unterhaus nicht den Hauch einer Chance. Offen ist nun, wie es weitergeht.

London. All das Für und Wider, all die Warnungen vor Chaos und Absturz, all die Appelle an die Vernunft - es hat alles nichts genützt. Das Brexit-Abkommen ist am Dienstagabend im britischen Unterhaus krachend gescheitert. Rund zehn Wochen vor dem geplanten Austrittsdatum stehen die britische Premierministerin Theresa May und die Europäische Union... weiter




Nicola Sturgeon will Schottland in Europa verankern. - © Scottish Government

Brexit

Schottland fordert eine neue Volksabstimmung7

  • Die EU bietet Theresa May nach Brexit-Debakel Hilfe an.
  • Das Misstrauensvotum am Mittwochabend dürfte die Regierungschefin überstehen.

Straßburg. Nach Theresa Mays schwerer Niederlage im britischen Parlament fordert die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon eine neue Volksabstimmung über den EU-Austritt. "Ein zweites Referendum ist die einzige Möglichkeit, dass Schottland als Teil des Vereinigen Königreichs in Europa bleibt", sagte Sturgeon der Bild-Zeitung... weiter




Am Tag nach der vernichtenden Brexit-Abstimmung im Parlament muss sich die britische Premierministerin einem Misstrauensvotum stellen. - © APAweb / Reuters, Henry Nicholls

Brexit

May muss sich Misstrauensvotum stellen5

  • Das britische Unterhaus lehnte den Austrittsdeal mit deutlicher Mehrheit ab.
  • Die EU fordert von London Klarheit und bekräftigt ihr Nein zu Nachverhandlungen.

London. Die britische Premierministerin Theresa May muss sich nach der herben Brexit-Niederlage im Parlament am Mittwoch einem Misstrauensvotum stellen. Oppositionschef Jeremy Corbyn hatte den Antrag unmittelbar nach der Ablehnung des mit Brüssel ausgehandelten Deals gestellt... weiter




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