• 18. Januar 2019

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Jeremy Corbyn, als Labour-Chef der Kopf der größten Oppositionspartei des Landes, ist bei den Gesprächen mit May nicht dabei. - © APAweb, afp, Ben Stansall

Brexit

Gefährlicher Stillstand in Westminster4

  • Jeremy Corbyn boykottiert Gespräche Mays mit Abgeordneten. Die Brexit-Position von Labour ist immer noch unklar.

London/Wien. Die Misstrauensabstimmung in Westminster hat Theresa May überstanden. Etwas geändert oder die Premierministerin gar gestärkt hat das aber nicht. Nur zehn Wochen vor dem geplanten EU-Austritt am 29. März herrscht in London immer noch gefährlicher Stillstand... weiter




Die britische Premierministerin Theresa May gibt eine Stellungnahme ab, vor ihrer Haustür in der Downing Street in London. - © APAweb, Reuters, Clodagh Kilcoyne

Großbritannnien

May fordert einen nationalen Schulterschluss7

  • 19 Stimmen retteten die Premierministerin beim Misstrauensvotum.
  • Schotten und Waliser reden von neuem Referendum.

Theresa May hat in der Nacht auf Donnerstag an britische Abgeordnete der Opposition appelliert, das Eigeninteresse zur Seite zu schieben und "konstruktiv zusammenzuarbeiten". Sie traf sich dafür mit Vertretern der Liberaldemokraten, der Scottish National Party (SNP) und der walisischen Sozialdemokraten Plaid Cymru... weiter




"In der EU gibt es keine innenpolitischen Motive", sagt Schusterschitz. - © afp/Paul EllisInterview

Gregor Schusterschitz

"Der Brexit-Deal ist nicht tot"14

  • Brexit-Verhandler Gregor Schusterschitz kritisiert den Zwist in London und hofft auf eine Lösung in letzter Minute.

"Wiener Zeitung": Bei der Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen im britischen Unterhaus hat Theresa May eine totale Niederlage eingefahren. Bis Montag muss die Premierministerin einen Plan B vorlegen. Wie könnte der aussehen? Gregor Schusterschitz: Die Abgeordneten haben aus unterschiedlichen Gründen gegen das Abkommen gestimmt... weiter




Siobhan Geets ist Redakteurin im Europa-Ressort der "Wiener Zeitung". - © Luiza PuiuAnalyse

Brexit

Eine Geschichte des Versagens19

  • Sosehr sich Westminster gegen einen No-Deal-Brexit sträubt: Er wird kommen, wenn sich keine Mehrheit für eine Alternative findet.

Theresa May ist es gewohnt. Die britische Premierministerin ist geübt im Umgang mit Niederlagen – und die Ablehnung ihres Brexit-Abkommens im Parlament ist lediglich die letzte in einer langen Reihe von "devastating defeats", wie die Briten das nennen. Eine Geschichte des Versagens ist auch die Geschichte des Brexit an sich... weiter




David Davis, Michael Gove, Boris Johnson und Theresa May als Monster: Protest von Brexit-Gegnern in London. - © afp/D. Leal-Olivas

Großbritannien

Notfallplan nicht nur in Wien19

  • Österreichs Regierung und andere EU-Staaten haben Abfederungen für Betroffene eines No-Deal-Szenarios vorbereitet.

London/Wien. Der No-Deal-Brexit, also der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs ohne Abkommen mit Brüssel, hängt wie ein Damoklesschwert über der Insel. Während Premierministerin Theresa May vor einem Auseinanderbrechen des Königreichs im Falle eines Austritts ohne Deal warnt... weiter




"Wir sind raus", frohlockte manche Zeitung am 24. Juni 2016, am Tag nach dem Brexit-Votum. - © afp

Brexit

Die Briten und der blau-weiß-rote Falter7

  • Was ist aus dem Traum der Brexit-Wähler vom Sommer 2016 geworden?

London. In der Woche vor dem Brexit-Referendum, im Juni 2016, erschien die britische Zeitschrift "Spectator" mit einem Schmetterling auf der Titelseite. Das Insekt entfaltete seine Flügel in den Farben des Union Jack, in Blau-Weiß-Rot. Es erhob sich aus einem würfelähnlichen Kokon... weiter




Brexit

Corbyn fordert erneut Neuwahlen2

  • Oppositionsführer und Labour-Chef zementiert Bedingungen für Brexit-Deal.

Liverpool/London. Die britische Premierministerin Theresa May sieht sich im Tauziehen um den Brexit mit einer offenen Neuwahlforderung der oppositionellen Labour Party konfrontiert. "Die beste Art, das zu regeln, sind vorgezogene Neuwahlen", sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn am Samstagabend vor Anhängern in Liverpool... weiter




Premierministern Theresa May muss sich am Mittwoch einem Misstrauensvotum stellen. - © APAweb, Reuters TVGrafik + Video

Brexit

Historische Schlappe für May24

  • Eine große Mehrheit der britischen Abgeordneten stimmte gegen den Vertrag zum Austritt Großbritanniens aus der EU. Am Mittwoch muss sich Theresa May einem Misstrauensvotum stellen.

London/Wien. Es ist die schwerste Niederlage für eine britische Regierung in der jüngeren Geschichte des Landes und das erste Mal seit 1864, dass das Parlament ein Abkommen der Regierung zu Fall bringt: Am Dienstagabend stimmte das Unterhaus mit 432 Stimmen gegen den EU-Austrittsvertrag, den Premierministerin Theresa May mit der EU verhandelt hat... weiter




Premier Edward Heath unterschreibt am 22. Jänner 1972 den EG-Beitrittsvertrag in Brüssel. - © getty images

EU-Großbritannien

Eine schwierige Beziehung8

  • Ebenso wie die Bürger haben auch die britischen Parteien in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit der europäischen Idee gefremdelt. Die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern verliefen dabei oft mitten durch die Fraktionen.

Brüssel/London. (red) Nichts weniger als "eine Art Vereinigter Staaten von Europa" entwarf der Visionär Winston Churchill in einer Rede 1946 an der Universität Zürich - als Zukunftslösung für die Misere nach dem Zweiten Weltkrieg. Nur so könnten die hunderten Millionen Europäer "einfache Freuden und Hoffnungen, die das Leben lebenswert machen"... weiter




In den Abendstunden wird über Mays Deal abgestimmt. - © reu

Brexit

"The ayes to the right . . .": So stimmt das Unterhaus ab33

  • Zählappell statt Abstimmungscomputer oder Stimmzettel im britischen Parlament - auch in nahegelegenen Pubs ertönt die "Division Bell".

London. Das politische Europa hält den Atem an. Im Londoner Unterhaus wird am Abend des heutigen Dienstags das Ergebnis der Abstimmung über den umstrittenen Brexit-Deal verkündet. Erfolgen wird das Votum in einem fast archaischen Ritual, denn in der traditionsreichen Volksvertretung kommen weder Abstimmungscomputer noch Stimmzettel zum Einsatz... weiter




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