• 17. November 2018

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Ehrung

Sibylle Berg erhält Kasseler Literaturpreis

  • Auszeichnung "für grotesken Humor" mit 10.000 Euro dotiert.

Kassel. Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor geht 2019 an die Schriftstellerin Sibylle Berg. Berg schreibe klug und mit provozierendem Witz über desolate menschliche Existenzen in einer kapitalistisch dekadenten Welt, so die Stadt Kassel am Dienstag. Sie vergibt seit 1985 den mit 10... weiter




Selbstmitleid im Noch-Bobo-Outfit: Franz Adrian Wenzl als wutbürgernder Noch-Angestellter. - © Nikolaus Ostermann

Theaterkritik

Krieg im Büro, Frust zu Hause9

  • Sibylle Bergs Stück "Viel gut essen" feierte im Rabenhof mit der Band Kreisky Österreich-Premiere.

Passend ist im Vorfeld schon einmal eines: Liest man sich unter einem Interview zum Stück im dazugehörigen Diskussionsforum Postings durch, die die Vorzüge der Kolonialisierung ebenso erklären wie die Tatsache, dass der Westen oder man selbst selbstverständlich auch für aktuelle globale Entwicklungen nicht verantwortlich ist - während die... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Reise zum Mond (fan) Opa sollte an der ersten Mondlandung teilnehmen, musste aber durch eine Krankheit seines Sohnes auf der Erde bleiben. Aus tiefstem Groll verließ er deshalb die Familie. Darunter leidet heute noch sein ehrgeiziges Enkerl, das in einer neuen Mondexpedition die große Chance für alle sieht... weiter




Literatur

Meer aus Selbstlügen1

  • Sibylle Bergs "Der Tag, als meine Frau einen Mann fand".

Mit den Widersinnigkeiten des Lebens und vor allem der Liebe kennt sich die Schriftstellerin Sibylle Berg bestens aus. Diesmal schickt sie ein in die Jahre gekommenes Ehepaar ins Romanrennen: Chloe und Rasmus. Mit Mitte zwanzig fanden sie einander. In der Midlife-Crisis angekommen, bilden sie noch immer ein Paar... weiter




Sibylle Berg: "Jeder wird mit dem, was er schreibt, verwechselt." - © Foto: dpa

Autoren

Sibylle Berg3

  • Die Schriftstellerin Sibylle Berg über Kreuzfahrten, Schreibkurse, Israel, die DDR, ihre Wahlheimat Schweiz - und über die Utopie einer Welt ohne Geschlechterzuweisungen.

"Wiener Zeitung": Frau Berg, Sie waren gerade mit einem Kreuzfahrtschiff der Costa-Linie unterwegs. Hatten Sie Angst? Sibylle Berg: Ein wenig, nachdem ich verstand, warum die Passagiere der Costa Concordia nicht einfach ins Wasser gesprungen sind. Viele Kajüten haben nur ein Bullauge, und diese Cruisingschiffe sind so hoch wie drei Hochhäuser... weiter





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