• 22. Mai 2018

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Konzert

Zielsicher, unbändig und doch feinfühlig

Prokofjews Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 ist ein Werk, das die pianistische Virtuosität vor Augen führen soll. Daniil Trifonov ist diesmaliger Nutznießer dieser Gelegenheit im Konzerthaus und bleibt dem Publikum nichts schuldig. Zielsicher - auch im Zusammenspiel mit dem Orchester - fliegen seine Hände auf die Tasten nieder... weiter




Konzertkritik

Bongos im Nebel5

  • Das RSO begeistert mit Avantgarde, die in die Beine geht.

Ein Warnhinweis hängt für Kenner über dem Namen Bernd Alois Zimmermann: "Achtung, kompliziert!" Der deutsche Komponist, 1918 geboren und nach 1945 Teilnehmer der berüchtigten Darmstädter Ferienkurse, hat seiner Denklust nicht nur in Theorien die Zügel schießen lassen (die "Kugelgestalt" der Zeit)... weiter




Konzertkritik

Ein lebendes Lehrbuch1

  • Klavierabend von Kenny Barron im Konzerthaus.

Würde man Jazzpianisten nicht nach Können, sondern Körpereinsatz sortieren, wer weiß: Vielleicht stünde am einen Ende der Skala Jamie Cullum. Das Energiebündel aus England, 38, bespringt noch heute gern die Klavierdeckel dieser Welt. Am anderen Ende wäre womöglich Kenny Barron anzusiedeln, am Dienstag solo im Mozartsaal des Konzerthauses zu sehen... weiter




Konzertkritik

Kontrollierte Freiheit3

  • Piotr Anderszewskis Klavierabend im Konzerthaus.

Ein Tag am Meer. Das Licht nicht gleißend hell, eher milchig trüb, ein bisschen diesig. Dieses Bild erzeugte Piotr Anderszewski mit seinem Klavierklang zu Beginn des Soloabends im Konzerthaus. Eine herrliche Atmosphäre, die die Anwesenden im Mozart-Saal bis zum letzten Ton fesseln sollte... weiter




Geschmeidiger Klang: Christian Gerhaher. - © Sony/Gregor Hohenberg

Konzertkritik

Aus düsteren Zeiten3

  • The Orchestra of the Royal Opera House mit Weltkriegs-Raritäten in Wien.

Vielleicht lag es am strahlenden Wetter, vielleicht aber auch am düsteren Programm: Als das Orchestra of the Royal Opera House am Samstag das Wiener Konzerthaus besuchte, klafften Lücken im Parkett des Großen Saals. Schade, denn die gebotenen Werke aus den Gräueljahren rund um den Zweiten Weltkrieg hätten sich geschlossene Sitzreihen verdient... weiter




Konzertkritik

Beethoven in der Manege8

  • Teodor Currentzis im Wiener Konzerthaus.

Die Dramaturgie wirkte befremdlich. Warum eine Programmierung, die einen Bühnenumbau so kurz vor der Pause notwendig macht für eine gerade einmal fünfminütige Komposition? Jedoch: Nach besagten fünf Minuten war jegliche Verwunderung vergessen. Gespielt vom Orchester MusicAeterna, war Mozarts "Figaro"-Ouvertüre durch den Saal gefegt... weiter




Konzertkritik

Ritter der Extreme8

  • Ivo Pogorelich begeistert im Wiener Konzerthaus.

Tatsächlich ist es Pogorelich, der da bereits vor Konzertbeginn am Klavier sitzt und die Finger über die Tasten gleiten lässt. Pogorelich in Wohlfühlhose und mit Haube. Als überlege er sich gerade, was er mit den Stücken denn heute anstellen könne. Erst zwei Minuten vor Beginn wird er von der Bühne geholt... weiter




Konzertkritik

Kurioses Menü

  • Sakari Oramo dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Es ist schon eine seltsame Mischung, die man sich für dieses Konzert überlegt hat. Erst Jean Sibelius’ "Pohjolas Tochter", dann Rued Langgaards sechste Symphonie, ein Komponist der dänischen Moderne, den es noch zu entdecken gilt, und schließlich Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester. Das ist wie Schweinsbraten mit Vanilleeis... weiter




Glaubt an die "gesellschaftspolitische Bedeutung von Kunst": Matthias Naske. - © apa/Herbert Neubauer

Interview

"Die Menschen tragen uns"4

  • Konzerthaus-Chef Matthias Naske über wichtige Denkanstöße in Zeiten von Social Media, Bürgernähe und die nächste Saison.

Wien. Während der Wiener Musikverein auch in der nächsten Saison eine Rekordmenge an Gastorchestern aufbieten wird, trumpft das Konzerthaus nebenan durch Vielfalt und findige Konstellationen auf: Intendant Matthias Naske, der Mann mit dem leisen Lächeln und den bedachten Worten, stellte am Freitag seine nächste Saison vor... weiter




Konzertktitik

Mozart, Mahler und die Leichtigkeit des Seins15

So schöne Klänge. Göttlich allein Mozarts KV 491 Meisterstück, das c-Moll Klavierkonzert, dann noch gefolgt von Mahlers Fünfter Symphonie, der Ausgeburt an Sentimentalität inklusive betörendem Harfen-Adagietto. Dementsprechend beseelt stellte sich das NDR Elbphilharmonie Orchester eben einmal nicht an der Elbe, sondern im Wiener Konzerthaus ein... weiter




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