• 20. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Fulminantes Saisonfinale mit Teodor Currentzis. - © Julia Wesely

Konzertkritik

Vom Himmel umarmt38

  • Teodor Currentzis beendete seinen Konzerthaus-Zyklus fulminant beseelt mit Mahler.

Die fein schwebende und doch tief im Klang verwurzelte Sphäre, in die Teodor Currentzis den Beginn des dritten Satzes anheben lässt, sie gibt einen Vorgeschmack auf das finale "himmlische Leben": Absolute Klangschönheit, die jedoch nicht in Eleganz erstarrt, sondern von einer absoluten Lebendigkeit durchzogen ist. Mahlers Symphonie Nr... weiter




"Je besser wir unterhalten, desto mehr gibt’s zu trinken": Gansch über das Gründungsgeschäftsprinzip von Mnozil Brass. - © lukasbeck.com

Porträt

Wendig neben der sicheren Bank11

  • Der Trompeter Thomas Gansch über das Jazz Fest Wien, seine Schwerpunktreihe im Wiener Konzerthaus, die Erfolgsband Mnozil Brass - und die Suche eines reisenden Musikers nach einem Hotelzimmer mit Toilette.

Wien. Das Klischee vom steinigen Musikerleben: Es trifft auf den Jazzbereich zu, sagt Thomas Gansch. Und er muss es wissen. 1975 in Niederösterreich geboren, hat er sich von einem Volksmusikanten zum Universalisten entwickelt. Folklore, Schlager, Klassik, Jazz, Pop: Nichts... weiter




- © Nini Tschavoll

Klassik-Chor

"Musikalischer Himmel auf Erden"2

  • Die Singakademie feiert 160 Jahre. Leiter Heinz Ferlesch über Teambuilding und Prestige-Termine.

Auch Traumjobs haben kleine Tücken. Im Alltag von Heinz Ferlesch ist dies eine Namensähnlichkeit. Die Wiener Singakademie - das ist jener Chor, den der Oberösterreicher im Konzerthaus leitet. Der Wiener Singverein: Das ist jenes Kollektiv, das wenige Straßen weiter, im Musikverein, die gleichen Sangesdienste leistet... weiter




Konzertkritik

Seelenhygiene mit Mahler2

  • Die Wiener Philharmoniker mit Elina Garanča.

Was für ein Moment: Stringent zog Elina Garanča die Wiener Philharmoniker hinein in Gustav Mahlers "Urlicht" aus der Sammlung "Des Knaben Wunderhorn". Die fünf Rückert-Lieder davor hatten den Weg bereitet zu diesem einmaligen, von der Vokalstimme geführten Beginn mit den Worten "O Röschen rot!"... weiter




Konzertkritik

Meisters Adieu6

  • RSO-Chef verabschiedet sich mit Furrer und Mahler.

Über 60 Uraufführungen und 50 Erstaufführungen - allein zahlenmäßig ist das eine mehr als ansehnliche Bilanz. In den vergangenen acht Jahren konnte das ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit dem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter Cornelius Meister besonders im Bereich der zeitgenössischen Musik sein Profil markant schärfen... weiter




Konzertkritik

Luft oder: Der Atem der Musik1

Die Stille vor Beginn eines Konzerts ist kostbar. Jedes noch so kleine Geräusch zieht da unwillkürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Ironie des Schicksals, wenn der Motors eines Vibrafons sein rhythmisches Pulsieren gerade vor dem Ensemblewerk "temA" hören lässt - jener Komposition... weiter




Konzertkritik

Auferstehung, ein Wunderwerk an Präzision10

Die schlimmsten Patienten, heißt es, seien erkrankte Ärzte. Könnte wahr sein: Mediziner besitzen nicht nur enormes Fachwissen, sie kennen auch die Fehleranfälligkeit des Systems. Aus dem Grund würden sie sich lieber selbst therapieren als einem Fremden zu trauen. Eine ähnliche Skepsis steckt in den Partituren von Gustav Mahler... weiter




Konzert

Zielsicher, unbändig und doch feinfühlig

Prokofjews Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 ist ein Werk, das die pianistische Virtuosität vor Augen führen soll. Daniil Trifonov ist diesmaliger Nutznießer dieser Gelegenheit im Konzerthaus und bleibt dem Publikum nichts schuldig. Zielsicher - auch im Zusammenspiel mit dem Orchester - fliegen seine Hände auf die Tasten nieder... weiter




Konzertkritik

Bongos im Nebel5

  • Das RSO begeistert mit Avantgarde, die in die Beine geht.

Ein Warnhinweis hängt für Kenner über dem Namen Bernd Alois Zimmermann: "Achtung, kompliziert!" Der deutsche Komponist, 1918 geboren und nach 1945 Teilnehmer der berüchtigten Darmstädter Ferienkurse, hat seiner Denklust nicht nur in Theorien die Zügel schießen lassen (die "Kugelgestalt" der Zeit)... weiter




Konzertkritik

Ein lebendes Lehrbuch1

  • Klavierabend von Kenny Barron im Konzerthaus.

Würde man Jazzpianisten nicht nach Können, sondern Körpereinsatz sortieren, wer weiß: Vielleicht stünde am einen Ende der Skala Jamie Cullum. Das Energiebündel aus England, 38, bespringt noch heute gern die Klavierdeckel dieser Welt. Am anderen Ende wäre womöglich Kenny Barron anzusiedeln, am Dienstag solo im Mozartsaal des Konzerthauses zu sehen... weiter




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