• 24. Oktober 2018

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Konzertkritik

Die Musik hinter den Noten

  • Philippe Herreweghe mit Mozart im Konzerthaus.

Philippe Herreweghe hat seine Karriere mit Barock begonnen und allmählich ausgeweitet. Seine Gemeinde nimmt er auf diesem Weg mit, und so kommt es wohl, dass bei diesem Mozartabend zahlreiche Barockliebhaber im Publikum sitzen. Und die wissen, was sie wollen. Das ist nicht in jedem Genre so. Manchmal zählt die Show mehr als der Inhalt... weiter




Juan Diego Flórez, bei der Zu- gabe selbst an der Gitarre. - © Flórez

Konzertkritik

Corazón ist Trumpf9

  • Fulminant: Juan Diego Flórez mit lateinamerikanischen Schlagern im Konzerthaus.

(irr) Die Galakonzerte der Opernstars genießen einen zwiespältigen Ruf - zu Recht. Begleitet von einem Orchester, das so unbekannt ist wie leicht verfügbar, setzt es meist ein - freundlich gesagt - kunterbuntes Programm. Der Erfolg ist dennoch bombensicher. Immerhin hat der Fan für die Sängerhoheit tief ins Börserl gegriffen... weiter




Dirigent R my Ballot (in der Mitte) und die Musikerinnen und Musiker des Klangkollektivs Wien. - © Klangkollektiv Wien

Klangkollektiv Wien

Der Klang der Überzeugung13

  • Das Klangkollektiv Wien steht vor seinem Gründungskonzert im Wiener Konzerthaus.

Wien. Wenn sich demnächst im Konzerthaus das Klangkollektiv Wien erstmals dem Publikum präsentiert, verbreitet das den Hauch des Besonderen. Nicht, weil Wien damit ein neues Orchester bekommt - da hat es etliche gegeben. Die meisten davon waren, nun: Zweijahresfliegen. Manche haben auch geringfügig länger überlebt... weiter




Konzertkritik

Imposante Naturgewalt zum Auftakt14

Er holt die Partitur nur zu speziellen Ereignissen hervor; dirigiert den Giganten nur aus gutem Grund, erklärte er im Vorfeld. Diesen Anlass, Mahlers Symphonie Nr. 3 in d-Moll aufzuführen, hat Teodor Currentzis aktuell gefunden. Er hat den knapp zweistündigen Klangkosmos für sein Antrittskonzert als Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters... weiter




Jonas Kaufmann begeisterte sein Publikum. - © apa/Georg Hochmuth

Konzertkritik

Romantik auf Knopfdruck25

  • Jonas Kaufmann begeisterte das Publikum im Konzerthaus routiniert.

"Vergiftet sind meine Lieder" beginnt Jonas Kaufmann mit Franz Liszts Vertonung von Heinrich-Heine-Texten. Ein Lied, in dem sich die Verzweiflung über eine enttäuschte Liebe in den dissonanten Harmonien prächtig widerspiegelt. Verzweiflung, die Jonas Kaufmann sängerisch, rein technisch gesehen, einwandfrei vermittelt... weiter




Joan Baez bleibt mit ihren Liedern politisch. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Konzertkritik

Joan Baez: Wenn eine Legende erzählt22

  • Die US-Sängerin machte mit ihrer Abschiedstour im Konzerthaus Halt. Sie klang anders als früher.

Als die 77-jährige Dame unter tosendem Applaus auf die Bühne kommt, nimmt sie erst einmal einen Schluck aus ihrem Becher und lächelt ins Publikum. Erst als sie den ersten Ton anstimmt, wächst sie wieder zu der Woodstock-Legende, die in einem Atemzug mit ihrem Ex-Freund Bob Dylan oder Janis Joplin genannt werden kann... weiter




Fulminantes Saisonfinale mit Teodor Currentzis. - © Julia Wesely

Konzertkritik

Vom Himmel umarmt39

  • Teodor Currentzis beendete seinen Konzerthaus-Zyklus fulminant beseelt mit Mahler.

Die fein schwebende und doch tief im Klang verwurzelte Sphäre, in die Teodor Currentzis den Beginn des dritten Satzes anheben lässt, sie gibt einen Vorgeschmack auf das finale "himmlische Leben": Absolute Klangschönheit, die jedoch nicht in Eleganz erstarrt, sondern von einer absoluten Lebendigkeit durchzogen ist. Mahlers Symphonie Nr... weiter




"Je besser wir unterhalten, desto mehr gibt’s zu trinken": Gansch über das Gründungsgeschäftsprinzip von Mnozil Brass. - © lukasbeck.com

Porträt

Wendig neben der sicheren Bank11

  • Der Trompeter Thomas Gansch über das Jazz Fest Wien, seine Schwerpunktreihe im Wiener Konzerthaus, die Erfolgsband Mnozil Brass - und die Suche eines reisenden Musikers nach einem Hotelzimmer mit Toilette.

Wien. Das Klischee vom steinigen Musikerleben: Es trifft auf den Jazzbereich zu, sagt Thomas Gansch. Und er muss es wissen. 1975 in Niederösterreich geboren, hat er sich von einem Volksmusikanten zum Universalisten entwickelt. Folklore, Schlager, Klassik, Jazz, Pop: Nichts... weiter




- © Nini Tschavoll

Klassik-Chor

"Musikalischer Himmel auf Erden"2

  • Die Singakademie feiert 160 Jahre. Leiter Heinz Ferlesch über Teambuilding und Prestige-Termine.

Auch Traumjobs haben kleine Tücken. Im Alltag von Heinz Ferlesch ist dies eine Namensähnlichkeit. Die Wiener Singakademie - das ist jener Chor, den der Oberösterreicher im Konzerthaus leitet. Der Wiener Singverein: Das ist jenes Kollektiv, das wenige Straßen weiter, im Musikverein, die gleichen Sangesdienste leistet... weiter




Konzertkritik

Seelenhygiene mit Mahler2

  • Die Wiener Philharmoniker mit Elina Garanča.

Was für ein Moment: Stringent zog Elina Garanča die Wiener Philharmoniker hinein in Gustav Mahlers "Urlicht" aus der Sammlung "Des Knaben Wunderhorn". Die fünf Rückert-Lieder davor hatten den Weg bereitet zu diesem einmaligen, von der Vokalstimme geführten Beginn mit den Worten "O Röschen rot!"... weiter




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