• 17. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Konzertkritik

Die Spannung der Stille3

  • Michael Tilson Thomas dirigierte Mahlers Neunte Symphonie mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein.

Die Stille zwischen den Noten ist, wie wenn "Schnee auf Schnee fällt", sagte einst Claudio Abbado. Diese poetisch aufgeladene Vorstellung erscheint ein schöner Zugang zur Neunten Symphonie Gustav Mahlers. Dieses "Nichts an Klang", das man dennoch akustisch erfahren kann... weiter




Schlafwandlerisch sicher: Daniil Trifonov. - © Dario Acosta

Konzertkritik

Überwältigender Klangrausch4

  • Die Philharmoniker begeistern mit Dirigent Alain Altinoglu.

Ein spektakuläres Programm präsentieren die Wiener Philharmoniker derzeit unter der Leitung des französischen Dirigenten Alain Altinoglu - außergewöhnlich, was die Zusammenstellung und vor allem die Interpretation der Werke betrifft. Claude Debussys "Prélude à l’après-midi d’un faune" begann am Mittwoch im Musikverein mit einem... weiter




"Schön, dass es ein paar Jahre gedauert hat": Christian Thielemann vor seinem ersten Wiener Neujahrskonzert. - © apa/Hans Punz

Neujahrskonzert

Der Zauber des Neuanfangs20

  • Christian Thielemann dirigiert erstmals das Neujahrskonzert - und reiht sich damit in eine Phalanx glamouröser Debütanten ein. Ein kleiner Rückblick.

Wien. So leicht einem die Melodien der Strauß-Dynastie ins Ohr rutschen, so rund der Klang der Philharmoniker tönt: Es liegt wohl nicht nur an diesen Qualitäten, dass das Wiener Neujahrskonzert zu einem Exportschlager in mehr als 90 TV-Nationen avanciert ist. Wenn die Zukunft beginnt - und das scheint am 1... weiter




Konzertkritik

Philharmoniker begeistern unter Riccardo Muti14

  • Bruckners Siebente Symphonie als gediegene "Riesenschlange".

Intensität und Ausdrucksbreite, Ekstatik und Erhabenheit: Die Musik von Anton Bruckner weckt allerorts Enthusiasmus. Wenn die Wiener Philharmoniker das Werk des Symphonikers spielen, kommt noch eine weitere Komponente hinzu: eine feierliche, fast weihevolle Aura... weiter




Konzertkritik

Scheitern und Gelingen3

  • Rainer Honeck leitete zum Start von Wien Modern Werke von Cage und Staud.

Die Meister des Experiments, die unerschrockenen Botschafter des Neuen - dies sind nicht die Zuschreibungen, mit denen man normalerweise die Wiener Philharmoniker bedenkt. Eher steht das Traditionsorchester für das Altbewährte. Umso löblicher, dass der Klangkörper zur Eröffnung der diesjährigen Ausgabe des Festivals "Wien Modern" Neuland betrat -... weiter




Konzertkritik

Strahlen in Bescheidenheit1

  • Herbert Blomstedt dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Ein Stück Heimat brachte Herbert Blomstedt, der ja selbst in den nordischen Weiten Schwedens zuhause ist, in den Musikverein. Franz Berwald stand auf dem Programm, ein Komponist dessen Werk man nur selten zu hören bekommt und dessen heutiges Konzert-Außenseitertum jenes zu seinen Lebzeiten widerspiegelt... weiter




Konzertkritik

Nachsommer mit Bruckner3

  • Wiener Philharmoniker unter Welser-Möst in Grafenegg.

Anton Bruckner hat seine Fünfte Symphonie nie gehört. Der Aufführung in Graz - Franz Schalk dirigierte eine von ihm selbst verfasste, arg korrumpierte (um nicht zu sagen: verschandelte) Version - musste der Komponist krankheitsbedingt fernbleiben. Erst 1935 spielten die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger die Originalfassung... weiter




Abendkleider auf der Bühne - tragen nicht alle Musikerinnen freiwillig. - © stock.adobe.com

Orchester

Nur nicht in Hosen!2

  • Wie sollen sich Orchestermusikerinnen auf der Bühne kleiden? Und was gilt hier als gleichberechtigt? Während bei den Wienern freiwillige Anzugpflicht gilt, kämpfen New Yorks Philharmonikerinnen für ihr Recht auf Hosen.

Julie Ann Giacobassi spielte mit ihrem Englischhorn im Ensemble der San Francisco Symphony gerade die zweite Sinfonie von Gustav Mahler, als sich eine der Tasten ihres Instruments in den Falten ihres Rocks verfing. "Ich dachte: Oh nein, das war es jetzt", erzählt die Musikerin der "New York Times"... weiter




Franz Welser-Möst interpretierte Henzes "Tristan". - © Julia Wesely

Konzertkritik

Tristan trauert um die Bachmann8

  • Franz Welser-Möst dirigierte Hans Werner Henzes "Tristan" in Salzburg.

Vor wenigen Tagen haben Edith Clever und Martin Wuttke in Salzburg aus dem reichhaltigen Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze gelesen. Am Samstag, im letzten Konzert der Wiener Philharmoniker in diesem Festspielsommer, gab’s die Musik dazu... weiter




Herbert Blomstedt in Salzburg. - © Salzburger Festspiele/Marco Borrelli

Konzertkritik

Melancholie als Antwort an die Zukunft5

  • Herbert Blomstedt, der 91-Jährige, dirigierte die Wiener Philharmoniker grandios.

Aus dem finnischen Halbdunkel beobachtete Jan Sibelius Anfang des 20. Jahrhunderts den Gang der neuen musikalischen Dinge - aber das war nicht seins. Also schrieb er die "Vierte", aufs erste Hinhören 40 Minuten Melancholie pur. Herbert Blomstedt hat den Wiener Philharmonikern in Salzburg dieses Werk vorgelegt, das sie zuvor noch nie gespielt hatten... weiter




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