• 19. September 2018

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Konzertkritik

Nachsommer mit Bruckner1

  • Wiener Philharmoniker unter Welser-Möst in Grafenegg.

Anton Bruckner hat seine Fünfte Symphonie nie gehört. Der Aufführung in Graz - Franz Schalk dirigierte eine von ihm selbst verfasste, arg korrumpierte (um nicht zu sagen: verschandelte) Version - musste der Komponist krankheitsbedingt fernbleiben. Erst 1935 spielten die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger die Originalfassung... weiter




Abendkleider auf der Bühne - tragen nicht alle Musikerinnen freiwillig. - © stock.adobe.com

Orchester

Nur nicht in Hosen!2

  • Wie sollen sich Orchestermusikerinnen auf der Bühne kleiden? Und was gilt hier als gleichberechtigt? Während bei den Wienern freiwillige Anzugpflicht gilt, kämpfen New Yorks Philharmonikerinnen für ihr Recht auf Hosen.

Julie Ann Giacobassi spielte mit ihrem Englischhorn im Ensemble der San Francisco Symphony gerade die zweite Sinfonie von Gustav Mahler, als sich eine der Tasten ihres Instruments in den Falten ihres Rocks verfing. "Ich dachte: Oh nein, das war es jetzt", erzählt die Musikerin der "New York Times"... weiter




Franz Welser-Möst interpretierte Henzes "Tristan". - © Julia Wesely

Konzertkritik

Tristan trauert um die Bachmann6

  • Franz Welser-Möst dirigierte Hans Werner Henzes "Tristan" in Salzburg.

Vor wenigen Tagen haben Edith Clever und Martin Wuttke in Salzburg aus dem reichhaltigen Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze gelesen. Am Samstag, im letzten Konzert der Wiener Philharmoniker in diesem Festspielsommer, gab’s die Musik dazu... weiter




Herbert Blomstedt in Salzburg. - © Salzburger Festspiele/Marco Borrelli

Konzertkritik

Melancholie als Antwort an die Zukunft4

  • Herbert Blomstedt, der 91-Jährige, dirigierte die Wiener Philharmoniker grandios.

Aus dem finnischen Halbdunkel beobachtete Jan Sibelius Anfang des 20. Jahrhunderts den Gang der neuen musikalischen Dinge - aber das war nicht seins. Also schrieb er die "Vierte", aufs erste Hinhören 40 Minuten Melancholie pur. Herbert Blomstedt hat den Wiener Philharmonikern in Salzburg dieses Werk vorgelegt, das sie zuvor noch nie gespielt hatten... weiter




Konzertkritik

Dem Kirchenraum weit entwachsen6

Eigentlich verwunderlich: Warum wird Franz Schuberts geistlicher Schwanengesang, die Messe Es-Dur D 950, gar so selten gespielt? Sie ist neben Mozarts c-Moll-Messe und der Missa solemnis von Beethoven ein herausstechendes Beispiel für Musik, die Kirchenraum und Liturgie weit hinter sich lässt. Und sie ist ein Solitär ihrer Gattung im 19... weiter




Feine Lieddramaturgie: Diana Damrau und Jonas Kaufmann. - © Salzburger Festspiele, Marco Borrelli

Salzburger Festspiele

Große Namen, fein verknüpft8

  • Festspiele begeistern mit einem virtuos feinfühligen Pianisten und einem beinahe szenischen Liederabend.

Um so etwas wie eine Salzburger Dramaturgie im diesjährigen Festspielprogramm auszumachen, lohnt ein Blick in das Konzertprogramm. Am Wochenende ließen sich dabei einige spannende Rote Fäden aufgreifen, mit denen Intendant Markus Hinterhäuser seine zweite Saison durchzogen hat... weiter




Die Wiener Philharmoniker zeigten sich am Wochenende besonders vielseitig.  - © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

Salzburger Festspiele

Klanggemälde im Angesicht des Todes10

  • Die Wiener Philharmoniker zeigten unter Andris Nelsons, dass sie auch als Jazzband agieren können.

Salzburg. Ein Konzert als Bindeglied und Staffelübergabe: Zugleich als letzten Programmpunkt der Ouverture spirituelle und als das erste Philharmonische des Salzburger Festspielsommers zeigten sich die Wiener am Wochenende mit Musiken von Bernd Alois Zimmermann und Gustav Mahler besonders vielseitig... weiter




Begeisterte ein Rekordpublikum: Anna Netrebko. - © apa/Oczeret

Schönbrunn-Konzert

Kaiserwetter mit Opernkönigin3

  • Edles Entertainment: das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker mit Anna Netrebko.

Die Klassikwelt steht auf keinen Fall mehr lang, sagen die Schwarzmaler. Die Popmusik, die Sozialen Medien, der Spektakel-Rummel der Gegenwart: Das alles werde der alten Dame Kunstmusik das Wasser abgraben. Für einen Tag im Jahr lösen sich diese Bedenken aber in milde Luft auf - wenn die Wiener Philharmoniker ihr Sommernachtskonzert veranstalten... weiter




Konzerte

Berliner Konzerthaus feiert Wiener Philharmoniker

  • Klangkörper reist im Dezember für mehrere Auftritte nach Berlin.

Berlin. Die Wiener Philharmoniker kommen im Dezember nach Berlin. Im Konzerthaus wird das Orchester vom 14. bis 23. Dezember Werke von Mozart, Bruckner und Brahms spielen. Mit dabei sind die Dirigenten Riccardo Muti und Franz Welser-Möst. Mit der Hommage an die "Wiener" erinnert das Konzerthaus auch an den ersten Auftritt im Saal am Gendarmenmarkt:... weiter




Dirigent Christoph Eschenbach und die Wiener Philharmoniker. - © APAweb, Hans Punz

Konzertkritik

Neu- und Volltönendes

  • Die Philharmoniker unter Christoph Eschenbach.

An Bruckners Erster Symphonie ermisst sich der Wandel, den dieser eigenwillige Komponist im Laufe seiner Entwicklung vollzogen hat. Während er sich in seinen späteren Genrewerken von jeglichem Alteingesessenen lossagt und seinen eigenen Stil entwickelt, steht "die Erste" noch hörbar unter klassischen Einflüssen, etwa eines Beethoven... weiter




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