• 21. Februar 2019

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Hinter dem alten Rathaus (hier auf einer Ansichtskarte) befand sich das Preßburger Kundschaftsamt. - © Hist. Ansichtskarte/Repro: M. Ziegler

Ein Zeitungsprojekt 1781ff nach Wiener Vorbild

Himbeersirup und Wanzentinktur1

  • Das "Preßburger Kundschaftsblatt" half bei Personen- sowie Stellensuche.
  • Es musste nach knapp drei Jahren 1783 schließen.

Im Oktober 2016 stellten die Zeitreisen in Ausgabe Nro. 364 die "Preßburger Zeitung" vor, eine 1764 erstmals erschienene Stieftochter der "Wiener Zeitung". Nur wenigen Fachleuten ist bekannt, dass für einen kurzen Zeitraum, nämlich 1781 bis 1783, in der damaligen Hauptstadt Ungarns noch eine weitere deutschsprachige Zeitung existierte... weiter




Ein Tandemunfall in der Berggasse (Wien 9) aus Andreas Kloners Buch.

Nota bene

Zwei Bücher und Sonette

BUCH I: Historiker und Zeitreisenautor Anton Tantner hat seine Habilitationsschrift über das Suchen und Finden in der Frühen Neuzeit nun auch in Buchform publiziert. "Die ersten Suchmaschinen. Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs", Wagenbach, Berlin 2015. 176 S., 20,50. Buchpräsentation u.a. mit Historiker Karl Vocelka: Mi 25. März, 18... weiter




Gevatter Tod (ganz rechts) lieferte der "Schwarzen Zeitung" reichlich blutrünstigen Stoff. - © Bild aus: Emblems of Mortality, London 1789. Repro: Ph. Aufner

Zeitungshistorie

Rabenschwarze Mordgeschichten3

  • Entdeckungen zu einer Wiener Krawallzeitung aus der Ära Josephs II.

Gar grässlich und abstoßend soll sie gewesen sein, ihr Inhalt voller "Unglüksfälle, und Biographien von lauter Selbstmördern", verfasst durch "einige zweideutige Köpfe": So charakterisiert der Schriftsteller Johann Pezzl im vierten Heft seiner berühmten Skizze von Wien aus dem Jahr 1787 die berüchtigte "Schwarze Zeitung"... weiter




Preisträger Anton Tantner. - © Bild: privat

Kraut und Rüben

Ausgezeichnete "Faust II"-Regel

Dass Herrschende ihr Volk ausspionieren, ist keine Erscheinung der Gegenwart. Was heute Späh-Programme der Geheimdienste besorgen, geschah einst in den Schwarzen Kabinetten oder Postlogen, wo täglich fleißig Briefe abgeschrieben wurden. Dazu kamen inoffizielle Kontrollinstanzen wie die Hausmeister... weiter




Wenig schmeichelhaftes Bild eines Wiener Hausmeister-Paares in seinem Wirkungsbereich. Unentbehrlich: Schlüssel und Glocke. - © Bild: Archiv/Stich v. W. Böhm (aus: Wien u. die Wiener, 1844). Repro: Moritz Ziegler

Suchmaschinen

Strenges Auge, helfende Hand

  • Einst boten Lohnlakaien & Co. ihre Dienste an.
  • 1819 eröffnete ein "Anfrage- und Auskunftscomptoir".

Am 1. Juli 1819 kündigte das Intelligenzblatt, eine Beilage der "Wiener Zeitung", die Eröffnung einer besonderen Einrichtung an: Ein allgemeines Anfrage- und Auskunftscomptoir war es, das die Herren Baron Karl von Steinau und Josef Jüttner gegründet hatten und das nun seine Dienste der Wiener Öffentlichkeit anpries... weiter




Am Kohlmarkt (hier 1786) hatte Bianchi in den 1770ern u. a. sein Comptoir; l.: "Perspektivhändler", der auch Barometer und Thermometer feilbot. - © Bild: Archiv/Wr. Kaufruf/Stich C. Schütz. Repro: T. Sternisa

Zeitreisen

Der Wiener Barometermacher1

  • Jakob F. Bianchi gründete 1770 sein "Comptoir". Dort bot er auch Skurriles zum Verkauf an.

Am 27. Februar 1771 veröffentlichte das "Wienerische Diarium" eine einseitig bedruckte Annonce eines "Kunst- und Realzeitungs-Comtoir" (sic!), das sich Am Hof, neben der von Josef Lorenz Edlem von Kurzböck eingerichteten Druckerei befand. Die Einrichtung - sie wurde auch als "Comptoir der Künste... weiter





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