• 21. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Soulful: Daltrey. - © Steve Schofield

Pop

Mit dem Oldtimer ins Glück7

  • "As Long As I Have You": The-Who-Sänger Roger Daltrey hat sein erstes Soloalbum seit 26 Jahren vorgelegt.

Der Mann hat als die Stimme von The Who ohne jeden Zweifel Musikgeschichte geschrieben. Während im Hintergrund die Bühne brannte, Kollege Pete Townshend seine Gitarre abwatschte (die Windmühle!) und dann in Stückwerk zerlegte und auf Drummer Keith Moon, das Vorbild für den durchgeknallten Plüsch-Schlagzeuger Animal aus der "Muppet Show"... weiter




Hirschledern-brünftig: Andreas Gabalier, Volks-Rock-’n’-Roller. - © Sepp Pail

Volks-Rock-’n’-Roll

Liebesgrüße aus der Lederhose22

  • Andreas Gabalier ist wieder da. Auf einem neuen Album setzt es alte Werte.

Seit seinem Auftauchen im Geschäft ist der Mann vor allem auch dafür bekannt, den guten alten Rock ’n’ Roll (oder zumindest das, was er dafür hält) etwas speziell über die Herkunft als solche und noch spezieller über das Lederhosige seiner Herkunft aus dem schönen Hoamatland Österreich zu deuten... weiter




Glitzern und schillern: Emotionale Überfrachtung mit Chvrches um Sängerin Lauren Mayberry. - © Danny Clinch

Pop

Einmal Zucker extra4

  • Chvrches liefern mit ihrem neuen Album endgültig Pop mit großer Geste. Im Sommer live in Linz.

Leiden hat in der Popmusik bekanntlich immer Saison. Gerade erst hat Maximilian Hecker mit "Wretched Love Songs" als waidwunder Gefühlsmann wieder vorexerziert, wie man aus der diesbezüglichen Grundgestimmtheit unter Zuhilfenahme eines Klaviers eine regelrechte Lebenseinstellung künstlich - oder sagen wir: künstlerisch - herstellen kann... weiter




Absurde Gedankenketten: Father John Misty. - © Emma Tillman

Pop

Ein Haustier namens Jeff1

  • Wunderliche Gedanken entwickelt der US-Musiker Josh Tillman alias Father John Misty auf seiner nur mäßig gelungenen neuen Platte, "God’s Favorite Customer".

Man sollte ja nicht unbedingt jedes Wort der Pop-"Bibel" Pitchfork auf jenen Altar legen, vor dem einstens Kritikergötzen wie Marcel Reich-Ranicki angebetet worden sind. Aber wo die Kollegen recht haben, haben sie recht. "Josh Tillman brilliert noch immer im Quälen jener verlorenen Seelen, die seine Musik mögen"... weiter




Oh weh! Herr Hecker. - © Minsu Sun

Pop

Männer, die sich selbst im Weg stehen2

  • Maximilian Hecker leidet sich durch sein neues Album "Wretched Love Songs". Wir leiden mit.

Extremismus, Nationalismus, Separatismus. Radikalisierung. Die Spaltung der Gesellschaft. Unberechenbare Machthaber zwischen Pjöngjang und Washington, D.C. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf uns alle. Klimawandel. Flüchtlingsdramen. Neid, Missgunst und immer wieder auch Hass. Soziale Schräglagen, Einkommensscheren... weiter




Der Konservator kehrt zurück - erneut auch als Songwriter: Ry Cooder. - © Joachim Cooder

Pop

Geistesverwandte Träumer1

  • Der US-Musiker Ry Cooder legt wieder neue Musik vor: Auf seinem wunderbaren Album "The Prodigal Son" trifft Jesus auf Woody Guthrie.

Seit den Beatles gehört es für Protagonisten des Pop-Universums im wahrsten Wortsinn zum guten Ton, ihre Songs auch selber zu schreiben. Aus diesem Kult um die originäre Schöpfung resultiert eine gar nicht so seltene Lesart, die zum Beispiel einen Kris Kristofferson wegen seines wesentlich größeren kompositorischen Outputs über einen Johnny Cash... weiter




Jetzt neu mit Vintage-Patina: die Arctic Monkeys. - © Zackery Michael

Pop

Ein Mann pfeift auf den USP3

  • Alex Turner erfindet seine Arctic Monkeys mit dem Album "Tranquility Base Hotel & Casino" neu.

Den eisernen Naturgesetzen des Marktes wie vor allem des Marketings zufolge gilt es für ein Produkt oder eine Karriere als mindestens förderlich, eine Marke aufzubauen und sie gewissenhaft auch zu pflegen. Der Unique Selling Point, kurz USP, das Alleinstellungsmerkmal, die Kernkompetenz: Im Wesentlichen sind davon alle Sparten betroffen... weiter




Max Gruber aus Herxheim in der Pfalz ist Drangsal. - © Thomas Hauser

Pop

Von Kirtagsfotos und dem Schmerz an der Welt4

  • Max Gruber alias Drangsal veröffentlicht sein zweites Album: "Zores" kündet von Vorbildern wie Prefab Sprout und The Smiths.

Das Cover ist etwas irritierend. Das Sujet zeigt eine Familie um einen Vater mit Schießgewehr und erinnert dabei an Sammlungen von "Awkward Family Photos", sofern diese aus den USA im Allgemeinen und aus dem texanischen Hinterland und dem Bible Belt im Speziellen stammen (wer die 2009 gestartete Website gleichen Namens noch nicht kennt, Leute... weiter




Daniel Lanois (l.) und Aaron Funk alias Venetian Snares. - © Sebastien Leblanc

Pop

Gegensätze ziehen sich an3

  • Album-Premiere: Venetian Snares und Daniel Lanois am Donaufestival.

Daniel Lanois kann machen, was er will: So viele Alben auch immer er unter eigenem Namen herausbringt, bekannt ist der 66-jährige Kanadier vor allem als Produzent. Als solcher hat er mit seiner Arbeit an "Oh Mercy" 1989 Bob Dylan kurz aus der Krise geholfen oder seinen kommerziellen Zenit mit "The Joshua Tree" und "Achtung Baby" von U2 bereits in... weiter




Schlummermusik mit Stoßseufzern: Liz Harris widmet sich als Grouper auch dem Un- und Unterbewussten. - © Grouper

Pop

Seufzen, summen, hauchen, wispern4

  • Die US-Musikerin Liz Harris alias Grouper kommt mit ihrem neuen Album "Grid Of Points" zum Donaufestival.

"Das Donaufestival fragt nach künstlerischen Alternativen zu einer bleiernen, aufgeblähten Gegenwart, nach dem Potential von Be- und Entschleunigungen, Übertreibungen und Verweigerungen. Und es sucht in der Ortlosigkeit der vernetzten Welt nach etwas Altmodischem: nach Präsenz, nach Momenten der Nähe, nach Online-Ritualen... weiter




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