• 18. Januar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Die neue Leichtigkeit: Songwriter James Blake. - © Amanda Charchian

Pop

James Blake entdeckt die Liebe1

  • Der britische Songwriter gibt sich auf seinem neuen Album ungewohnt greifbar und positiv. Das hat gute Gründe.

Vom britischen Kulturtheoretiker Mark Fisher ist der Satz überliefert, dass der Konsum von James-Blake-Musik in chronologischer Abfolge der Erfahrung gleichkommt, einem Geist dabei zuzuhören, wie er stufenweise Gestalt annimmt. Und es ist tatsächlich schwer zu glauben, dass der adressierte Songwriter diese Einschätzung aus dem Jahr 2013... weiter




Ans Licht: Die Türen geistern durch den Hallraum. - © Markus S Fiedler

Pop

Die Türen: Lieder, die ins Kraut schießen2

  • Die Band aus Berlin veröffentlicht mit "Exoterik" ein tolles und überbordendes neues Album.

Es beginnt rhythmisch noch sehr entspannt auf einem gemächlichen Bassgroove mit prototypisch sparsamen Zeilen, die sich nur mit großer Mühe nicht als Lob des Müßiggangs, der Kontemplation und - ja! - der Leistungsverweigerung lesen lassen: "Heute ist Welthundetag / Und wir gehen in den Park / Lassen uns kraulen / Hundeseele baumeln"... weiter




Protokoll des Verschwindens: Deerhunter. - © Beggars Group

Pop

Deerhunter und ihre Science-Fiction im Jetzt2

  • Die Band aus Atlanta, Georgia, präsentiert sich auf ihrem exzellenten neuen Album "Why Hasn’t Everything Already Disappeared?" kulturpessimistisch.

Wir erlauben uns an dieser Stelle die narzisstische Untugend des Selbstzitats: Mit der Feststellung "Besser geht es kaum mehr" beendete die "Wiener Zeitung" im Jahr 2010 die Rezension von Deerhunters Melodie-Pop-Wunderwerk "Halcyon Digest". Viele Kritiker und so viele Plattenkäufer wie nie davor und nie danach haben sich dieser Auffassung... weiter




Neo-R&B mit Brückenschlag: US-Sängerin Mariah Carey mit neuer Musik. - © Sony Music

Pop

Mariah Carey: Ein Boy zum Nachtisch7

  • Die Pop-Diva hat mit "Caution" zur Weihnachtssaison kein Weihnachtsalbum veröffentlicht.

Bisher ist von Mariah Carey kein künstlerisches #MeToo-Statement bekannt. Insofern sorgt der Titel ihres aktuellen Albums, "Caution", was so viel bedeutet wie "Achtung!", "Vorsicht!", "Obacht!" oder vielleicht auch "Spiel dich, verkühl dich!" dafür, dass man als Hörer die Ohren spitzt... weiter




"Sie ist online / Aber kein Wort, nein": Bilderbuch um Sänger Maurice Ernst (stehend). - © Hendrik Schneider

Pop

Bilderbuch mit neuer Musik10

  • Die in Wien ansässige Band aus Kremsmünster hat ihr neues Album spontan im Internet veröffentlicht.

Normalerweise kennt man das aus dem Umfeld multinationaler Pop-Superegos und Alphatiere mit Namen wie Kanye West oder Beyoncé: Eventuell verdichten sich vorab in den sozialen Netzwerken zwar die Hinweise, dass bald ein neues Machwerk ins Haus stehen könnte... weiter




Kinderlieder ohne pädagogischen Missionierungsdrang: Matthäus Bär. - © Niko Ostermann

Pop

Wovon Kinder ein Lied singen1

  • Der Wiener Musiker Matthäus Bär veröffentlicht mit "Zucker" wieder Songs für den Popnachwuchs.

Retrospektiv bleibt natürlich die Hoffnung, dass der Fahrer es eh niedlich fand, als man in der Kinderreisegruppe lauthals ein Best-of aus dem Dreikäsehoch-Fernsehen angestimmt hat (die schönsten Titelsongs und -Melodien von Serien wie "Meister Eder und sein Pumuckl", "Wicki und die starken Männer", "Pippi Langstrumpf"... weiter




Damon Albarn (2. v. l.) meldet sich mit den Kollegen von The Good, The Bad & The Queen zurück. - © Pennie Smith

Pop

Die letzten Männer, die gehen6

  • The Good, The Bad & The Queen veröffentlichen mit "Merrie Land" ihr "Brexit-Album".

"If you’re leaving / please still say goodbye." Der erste von Damon Albarn auf diesem Album gesungene Satz darf als programmatisch verstanden werden. Immerhin wurde das "Merrie Land" betitelte Nachfolgewerk zum vor mittlerweile elf Jahren erschienenen Debütalbum seines Projekts The Good... weiter




Pop

Elegante Düsternis3

  • Abschiedslieder mit Hoffnungsschimmer: Laura Gibsons Album "Goners".

Ein traurig-zartbitterer Ennui zieht sich durch die zehn Songs des fünften Studioalbums der amerikanischen Singer-Songwriterin Laura Gibson. Einige der Stücke auf "Goners" handeln vom (allzu frühen) Verlust ihres Vaters, andere von Trennungen und Abschieden in Liebes- und Beziehungsgeschichten... weiter




Tonnenschwere Gesten: Matt Bellamy (links) und seine Mitstreiter von Muse. - © Jeff Forney

Pop

Fantasie trifft Realität6

  • Die britische Band Muse setzt auf ihrem achten Album, "Simulation Theory", auf Synthie-Rock. Inhaltlich regiert weiterhin das große Drama.

Was wir schon immer oder vielleicht gar nie über Muse wissen wollten: Meinen die das wirklich ernst? Diesen inhaltlichen Schwulst, diesen bis zum Gehtnichtmehr aufgeblasenen Prog-Ballast? Ganz so sicher kann man das nicht sagen. Solche Unsicherheit ist aber wiederum dem bewussten Kalkül des britischen Trios geschuldet: Bei öffentlichen Statements... weiter




Pop

Oratorium mit Vögeln und Wein2

  • Dead Can Dance und ihre musikalische Annäherung an Dionysos.

Im Jahr 2012 feierte die australische Band Dead Can Dance nach 16-jähriger Veröffentlichungspause ihre Auferstehung mit dem auf Griechisch genau nach dieser betitelten Comebackalbum "Anastasis", tauchte im Anschluss aber gleich wieder ab. Weitere sechs Jahre mussten für den Nachfolger vergehen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung