• 20. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Böse ist gut: der Wiener Musiker Sir Tralala. - © Monkey

Pop

Der universell Umtriebige1

  • David Hebenstreit alias Sir Tralala legt sein drittes Album vor. Auf "Echt gute böse Lieder" setzt es räudigen Bluesrock auf Wienerisch.

Der uralte Wanderer, den er gleich im ersten Titel seiner neuen, bisher stimmigsten und in sich geschlossensten Platte gibt, ist er in der österreichischen Poplandschaft auf gewisse Weise tatsächlich: In dem Sinn nämlich, dass er seit ewig und überall dabeigewesen zu sein scheint... weiter




Meditation über Vergänglichkeit: Low um Alan Sparhawk und Mimi Parker (vorne). - © Shelly Mosman

Pop

Die finstere amerikanische Nacht6

  • Low haben ihren Sound radikalisiert. Mit einem neuen Album zieht uns die US-Band in ihren Bann.

Ganz zu Beginn kann man sich noch nicht sicher sein, ob nicht eventuell doch das Abspielgerät einen Schaden hat. Die Dichte an nach Kabelbrand klingenden Störsounds und effektbeladen aus dem Hintergrund spukenden Gesangsfetzen, die am Regler einer unwirtlichen, rasch abgemischten Laut-leise-Behandlung ausgesetzt werden... weiter




Blick zurück: Paul Simon im Jahr 1985. - © Sony Music/Debora Feingold

Pop

Das Abschiedsgeschenk1

  • Der bald 77-jährige US-Songwriter Paul Simon geht demnächst in Pension. Davor veröffentlicht er mit "In The Blue Light" aber noch neue Versionen seiner älteren Songs.

Ein Großer, nein: ein Gigant tritt ab. Und dies zu Lebzeiten und mit Würde. Doch das passt zu ihm: Paul Simon, der heuer 77 Jahre alt wird, hat uns - während seiner Duo-Zeit mit Art Garfunkel - nicht nur ein paar der anrührendsten Songs aller Zeiten geschenkt, sondern zudem, als Solokünstler, einige Alben... weiter




Pop

Musik als Schmerzmittel1

  • Jason Pierce schwebt mit seiner Band Spiritualized erneut durch den Kosmos.

Ein schöner Titel, den sich Jason Pierce für das achte Spiritualized-Album hat einfallen lassen: "And Nothing Hurt". Denn die Idee, dass Musik als Schmerzmittel fungieren kann, gehört ganz wesentlich zum künstlerischen Konzept seiner Band. Immerhin ließen Spiritualized einmal die zwölf Songs ihres Meisterwerks "Ladies And Gentlemen We Are Floating... weiter




Zwischen Sanftmut und Allegorien auf politischen Wahnsinn: Paul McCartney. - © MPL/Mary McCartney

Pop

Friedenspfeifen und Widerständchen10

  • Paul McCartney ist wieder da. Am Freitag erscheint mit "Egypt Station" sein erstes Album seit fünf Jahren.

Erst vor zwei Monaten hat Paul McCartney seine eigentlichen Qualitäten als Elder Statesman des Pop und wandelndes Musikmonument mit Bassgitarre wieder im großen Stil erklärt. Der 76-jährige Ex-Beatle schafft es ganz einfach, seinen Jüngern und großen Teilen der Laufkundschaft ein gutes Gefühl zu vermitteln... weiter




Mit Gender-Schwerpunkt: Anna Calvi meldet sich mit neuen Songs zurück. - © Maisie Cousins

Pop

Eine Diva im Darkroom5

  • Die britische Songwriterin Anna Calvi und ihr dramatisches drittes Album "Hunter".

Eigentlich wäre die Frau bereits auf ihrem titellosen Debütalbum von 2011 nahe am Thema gewesen. Im Grenzbereich zwischen sexuellem Verlangen, Spiel mit Geschlechterrollen und einer relativ offenkundigen Queerness konnte man damals ja schon Stücke wie "Suzanne & I" oder "I’ll Be Your Man" hören... weiter




Glaubt nicht an das Konzept Nation: Ian Fisher. - © David Johnson

Pop

Country in veredelter Form9

  • Seit zehn Jahren lebt der US-Amerikaner Ian Fisher in Europa. Im Interview anlässlich seines neuen Albums "Idle Hands" erklärt er, warum ihn Wien besonders anzieht.

Reisen entfremdet. Kaum ist ein Ami zehn Jahre in Europa unterwegs, erkennen die daheim ihn nicht mehr als einen der ihren. Ian Fisher, geboren und aufgewachsen in St. Genevieve, Missouri, macht diese Erfahrung bei jedem Heimatbesuch: "Wenn ich drüben bin, glauben die Leute nicht, dass ich Amerikaner bin... weiter




Gemeinsame Sache: Underworld (Karl Hyde, Rick Smith) und Iggy Pop (rechts). - © Rob Baker Ashton

Pop

Rauchen und Freikörperkultur7

  • Punk-Gevatter Iggy Pop und Underworld finden sich auf einem gemeinsamen Kurzalbum.

Vermutlich ist es ein Wunder, jedenfalls: Iggy Pop hat es überlebt. Neben den körperlich gefährlichen Auftritten seinerzeit mit den Stooges, (der Vorwegnahme von) Punk und mittlerweile fünf Jahrzehnten im Rock-’n’-Roll-Geschäft wäre natürlich auch die Sache mit dem Heroin ins Feld zu führen... weiter




Zurück und kampfbereit: Ebony Bones. - © Antonello Trio

Pop

Die (Un-)Kultur der Mitschuld5

  • Ebony Bones und ihr politisch aufgeladenes neues Studioalbum "Nephilim".

Dass die Frau eher nicht mit dem Strom schwimmt, war bereits im Jahr 2009 klar. Damals veröffentlichte die 1982 als Tochter eines aus der Karibik stammenden Plattenhändlers mit fixem Stand auf dem Brixton Market und einer als Fashion-Agentin unter anderem für Moschino tätigen Mutter in London als Ebony Thomas geborene Musikerin Ebony Bones ihr... weiter




Welttheater in 38 Minuten: Dirty-Projectors-Kopf David Longstreth. - © Frank Rothenberg

Pop

Nicht weniger als alles

  • Die US-Band Dirty Projectors schickt ihrem disparaten letzten, titellosen Werk mit "Lamp Lit Prose" einen wesentlich zugänglicheren Nachfolger hinterher.

Vermutlich haben selbst sogenannte Insider Dirty Projectors (ohne "the") frühestens seit 2009 auf dem Radar, als sie mit dem Album "Bitte Orca" einen Überraschungserfolg mit Billboard-Top-100-Notierung landeten. Der Longplayer mit dem seltsamen Titel - lässt sich denn ein Killerwal wirklich bitten... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung