• 16. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Festwochen

Das Blut bleibt1

  • "The Walking Forest": Macbeth-Fortschreibung mit einem Appell zum politischen Widerstand.

Schmucklos ist die Halle 4 in den Gösserhallen. Es gibt vier Videoleinwände und eine Bar. Auf einer der Vidiwalls wippt ein nervöser Fuß im Flipflop. Er gehört Igor. Er erzählt von seiner Zeit im brasilianischen Hochsicherheitsgefängnis Bangu. Dort war er sieben Monate als politischer Häftling eingesperrt... weiter




Der Kontrast zur Unschuld: Christiane von Poelnitz als Lady und Ole Lagerpusch als Macbeth. - © apa/Techt

Theater

Es droht blutrot8

  • Ekel und Ekstase: Antú Romero Nunes zeigt einen emotional eindrücklichen "Macbeth" im Burgtheater.

Auf YouTube gibt es einen Kanal, der heißt "Sommers Weltliteratur to go". Da werden wichtige Werke der Prosa und des Theaters in kurzen und komischen Videos nacherzählt - mit der Hilfe von Playmobilfiguren. Dort findet man auch einen Schnelldurchlauf von "Macbeth"... weiter




"Super, Leute": (v. l.) Julian Loidl, Lisa Schrammel, Georg Schubert und Raphael Nicholas, vorne rechts mit Brille: Theatermacher Gernot Plass. Lila Ludwig

Probenbesuch

Struktur und Zuckerguss6

  • Wie gelangt "Macbeth" auf die Bühne? Probenbesuch im Theater an der Gumpendorfer Straße.

Auf der Bühne des Theaters an der Gumpendorfer Straße (TAG) steht ein weitläufiger Tisch, darauf sind zwei Stühle platziert, die ein paar Meter voneinander entfernt stehen. Julian Loidl sitzt auf dem einen Stuhl, Elisa Seydel auf dem anderen, sie starren auf entgegengesetzte Bühnenwände, zeigen einander den Rücken... weiter




Auch Publikumsliebling Domingo - mit Davinia Rodriguez - kann "Macbeth" an der Wien nicht retten.

Opernpremiere

Ein Tenor bleibt ein Tenor5

  • Intendant Roland Geyer scheitert an "Macbeth", dafür singt Plácido Domingo wieder an der Wien.

Es ist eine seltene, doch im Fall der Fälle durchaus philosophische Frage: Was macht ein in die Jahre kommender Tenor von Weltruhm, wenn die Stimme zwar noch strahlt und trägt, doch für die vollen Höhen die Kraft fehlt? Abgesehen davon, dass dieser Glücksfall an ewig jugendlicher Stimme selten vorkommt... weiter




Plácido Domingo feiert 2017 sein 50-jähriges Jubiläum an der Wiener Staatsoper, nächste Woche singt er an der Wien. - © apa/Georg Hochmuth

Oper

"Sonst ist es schön, aber falsch"3

  • Plácido Domingo singt kommende Woche im Theater an der Wien "Macbeth".

Mehr als vierzig Jahre war er auf der Bühne immer der Liebhaber, hat er die strahlenden Helden gesungen, denen sich die schönen Sopranistinnen ergeben. Mit dem Wechsel ins Baritonfach vor etwa fünf Jahren kamen die Bösewichte in sein Leben. Eine Veränderung, an die sich Plácido Domingo immer noch gewöhnen muss... weiter




Strahlendes Timbre: Tatiana Serjan als Lady. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

"Macbeths" Ankunft im Repertoire1

  • Christian Räths versöhnliche Regie zum siebenten Mal an der Staatsoper.

An der Wiener Staatsoper erlitt Verdis "Macbeth" zuletzt eine turbulente Aufführungsgeschichte: 2009 stieß Vera Nemirovas Inszenierung auf derart heftige Ablehnung, dass sie eingemottet werden musste. 2015 folgte eine versöhnliche Version von Christian Räth... weiter




Macbeth

Matsch und Manie

  • Ungewöhnliche, sehenswerte "Macbeth"-Interpretation.

Von den hunderten von Shakespeare-Verfilmungen liegen mehr als 90 allein seinem faszinierenden Spiel zwischen Macht und Wahnsinn in "Macbeth" zugrunde. Wobei die Freiheit in der Bearbeitungen fleißig genutzt wurde, bis hin zu Akira Kurosawas "Schloss im Spinnwebenwald"... weiter




Bayerische Staatsoper

Münchner Netrebko-Euphorie7

  • Umjubeltes Debüt als Lady Macbeth in der Bayerischen Staatsoper.

München. Umjubeltes Rollen-Debüt für Anna Netrebko: Die Sopranistin hat das Münchner Opernpublikum mit Martin Kusejs Skandal-"Macbeth" versöhnt. Bei der Aufführung der Verdi-Oper während der Münchner Opernfestspiele am Freitagabend in der Bayerischen Staatsoper gab der 42-jährige russische Opern-Star sein Rollendebüt als Lady Macbeth und wurde... weiter




Skrupellose Herrscher: Owen Metsileng und Nobulumko Mngxekeza als Ehepaar Macbeth. - © Nicky Newman

Opernkritik

Macbeth stirbt durch die Machete1

  • Brett Bailey versetzt Verdis blutrünstigen Emporkömmling in den Kongo.

"Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen", heißt es bei Bert Brecht. Brett Bailey, Theatermann aus Südafrika, scheint sich diesen Spruch auf die Fahnen geheftet zu haben. Als kritischer Geist konfrontiert er Europa mit seiner schuldhaften Verstrickung in das Leid Afrikas... weiter




Salzburger Festspiele

Die Luft ist dünn und schneidend

"Non una traccia" (nicht eine Spur), hat der Chor aber und aber mal gesungen. "Schuldig ist die Rede, als Lebender verschließt man den Mund." Langes, betroffenes Schweigen, bevor der Beifall umso entschiedener hereinbrach nach zwei dichten Stunden mit Salvatore Sciarrinos "Macbeth"... weiter




zurück zu Schlagwortsuche
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


Werbung