• 14. November 2018

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Der 71er (hier beim Zentralfriedhof 1948) blieb nach dem Krieg wegen Stromausfall oft stecken. - © Wiener Linien, Archivbild

100 Jahre Tagebuch

Der böse Scherz eines russischen Besatzungssoldaten5

In den Jahren 1945/46 kam es oft zu andauernden Stromstörungen. So auch an einem sonnigen Nachmittag im Frühjahr 1946. Ich saß im 71er und fuhr nach Schwechat, wo ich in die Preßburgerbahn umsteigen wollte, um nach Fischamend zu kommen. Die Fahrt mit war mein täglicher Schulweg. In Simmering blieb die Straßenbahn plötzlich stehen... weiter




100 Jahre Tagebuch

Reminiszenzen aus der Besatzungszeit über Gurken, Gott und die Welt3

Jedes Mal, wenn ich Gurken sehe, rieche, esse, denke ich an Sascha, einen großen, schlanken Sowjetsoldaten in unserem Haus, der zusammen mit seinen Kameraden bei uns einquartiert war, nach dem "Zusammenbruch", wie die Leute das Kriegsende nannten, als endlich wieder Frieden... weiter




- © Gaschurnpartenen

Hungerbrigade

FAC-Hungerbrigade aus dem Speiser-Hof2

Es muss so 1947 oder 1948 gewesen sein. Wir waren ein Rudel Kinder aus unserem Gemeindebau, damals noch der FAC-Bau in Floridsdorf (heute der Paul-Speiser-Hof). Unser bevorzugter Spielplatz waren abgestellte Lokomotiven am Bahndamm in unmittelbarer Nähe unserer Wohnungen... weiter




Wilde Fußball-Leidenschaft in der Nachkriegszeit. - © Imagno/Votava

100 Jahre Tagebuch

"Nitschewo": Ein Fußball, der von selbst durch das Fenster flog

Im Jahr 1951 ist meine Familie in Wien vom 2. Bezirk in den 22. Bezirk nach Neu-Kagran umgezogen. Die Nähe zur Alten Donau sowie die damals großen freien Flächen waren für uns ein Eldorado zum Schwimmen, Fußballspielen und auch für andere Dinge. Nächst der Stadlauer Malzfabrik befand sich die sowjetische Kommandantur für die Donaustadt... weiter




100 Jahre Tagebuch

Sowjetische Splitter1

Bemerkenswert war die Fischfangtechnik der Rotarmisten nach 1945: Sie warfen eine Handgranate in ein Gewässer, worauf sofort etliche Fische in entsprechendem Zustand auftauchten. Unvergesslich ist mir aber auch der Anblick eines Russen in Uniform auf einem Fahrrad sitzend und einen höchst eleganten Damenhut auf dem Kopf tragend. Mag... weiter





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