• 17. August 2018

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Schlagwortsuche

Malis alter und neuer Staatschef Keita. - © afp/Janine Haidar

Afrika

Keita gewinnt Wahl in Mali

  • Opposition will Sieg des amtierenden Präsidenten nicht akzeptieren.

Bamako. Im Krisenstaat Mali ist Präsident Ibrahim Boubacar Keita nach vorläufigen Ergebnissen wiedergewählt worden. Der seit 2013 amtierende Staatschef gewann die Stichwahl vom Sonntag mit 67,17 Prozent der Stimmen, wie der Minister für territoriale Verwaltung, Mohamed Ag Erlaf, am Donnerstag mitteilte... weiter




Hygienemaßnahmen in einem Gesundheitszentrum der Hilfsorganisation Alima in Beni. - © afp/John Wessels

Afrika

Ebola-Ausbruch im Kriegsgebiet1

  • Im Ostkongo hat das Virus bereits mehr als 40 Menschen getötet. Das Problem für die Helfer: Die Region ist umkämpft, in ihr sind dutzende Rebellengruppen aktiv.

Goma. Mit Sirene und Blaulicht hält der Krankenwagen vor dem Krankenhaus in Ostkongos Provinzhauptstadt Goma. Doch das Eingangstor ist fest verriegelt. Ohne Fieber zu messen und Hände zu desinfizieren kommt hier niemand durch, selbst bei Notfällen. Im krisengeplagten Ostkongo werden nun überall - ob in Restaurants, Bars, Schulen... weiter




Schlepper bringen Menschen von Agadez nach Libyen durch die Wüste. - © apa, ap, Jerome Delay

Niger

Schmuggel als einziges Einkommen8

  • Die EU nahm viel Geld in die Hand, um die illegale Migration zu stoppen. Der Plan hat jedoch Nebenwirkungen.

Wien. Die Stadt Agadez liegt tausende Kilometer entfernt von der Grenze der Europäischen Union. Dazwischen erstreckt sich die Sahara: eine schier unüberwindbare Barriere aus Stein, Fels und Sand. Trotzdem spielt die Stadt eine entscheidende Rolle für die Migrationspolitik der EU. Denn Agadez ist die Hauptstadt der Schmuggler... weiter




Der moderne Sitz der Afrikanischen Union . . . - © afp/Zacharias Abubeker

Afrika

"Das postkoloniale Zeitalter ist vorbei"17

  • In der Entwicklungspolitik haben sich die Verhältnisse geändert, erklärt der Politologe Jan Pospisil.

Wien. Es waren zwei vollkommen unterschiedliche Wahrnehmungen. "Ihr habt eine Hungersnot", sagten vor rund drei Jahren die NGOs der äthiopischen Regierung. "Nein, haben wir nicht", sagten die äthiopischen Offiziellen, die mit den Hilfsorganisationen verhandelten... weiter




Straßenszene in Dhaka: Erst kürzlich hat in Bangladesch ein Unfall Proteste ausgelöst. - © afp/Munir uz Zaman

Verkehr

Chaos auf den Straßen der Armen9

  • Bei Reisen in Schwellen- und Entwicklungsländern ist das Gefährlichste oft der Verkehr.

Sansibar-Stadt/Dhaka/Wien. Dass wir, die Fahrgäste dieses Verkehrsmittels, heil am Zielort ankamen, war gar nicht so selbstverständlich. Dalladalla nennen sich auf der Insel Sansibar die Kleinbusse, die von Ort zu Ort fahren. Vorne sitzt der Fahrer in einer eigenen Kabine, hinten drängen sich die Passagiere in einem Fahrgastraum auf Holzbänken... weiter




Anhänger des Oppositionskandidaten Bemba werden von der Polizei auseinandergetrieben. - © reuters/Kenny Katombe

Kongo

Die Elite ist "komplett korrumpiert"

  • Seit Mittwoch steht fest: Machthaber Joseph Kabila verzichtet im Kongo auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur.

Kinshasa. Die Uhr tickt. Das ganze Land ist seit Wochen in Wartestellung. Am Mittwochnachmittag um 16.30 Uhr lief die Frist ab, bis zu der die Kandidaten der Wahl in der Demokratischen Republik Kongo ihre Formulare einreichen konnten. Erst knapp zwei Stunden davor wurde der Wunschkandidat von Präsident Jospeh Kabila bekanntgegeben: Emmanuel... weiter




Porträt

Die Kraft der Afrikanerinnen3

  • Die kamerunische Fotokünstlerin Angèle Etoudi Essamba fokussiert afrikanische Weiblichkeit.

Im deutschsprachigen Raum bisher kaum bekannt ist die Fotokünstlerin Angèle Etoundi Essamba, die 1963 in Douala (Kamerun) geboren wurde. Der rote Faden in ihrem Werk: Rolle und Stellung der Frau in Afrika und in der afrikanischen Diaspora. Ihr widmete das Museum Fünf Kontinente in München kürzlich die Sonderausstellung "Töchter des Lebens"... weiter




Den Wahlsieger am Sonnenschirm: jubelnde Anhänger von Emmerson Mnangagwa. - © ap/T. Mukwazhi

Simbabwe

Altes Krokodil mit neuem Gesicht

  • Simbabwes Wahlsieger Mnangagwa muss sich demokratisch geben. Reformen sind aber ein Risiko für ihn.

Harare/Wien. 36.464 Stimmen empfindet Simbabwes Opposition als Schlag ins Gesicht. Genau diese Anzahl ist es, die Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa über die 50-Prozent-Marke gehoben und schon im ersten Durchgang der Präsidentenwahl zum Sieger gemacht hat... weiter




Polizisten zogen durch Harare. - © ap

Simbawe

Eine Imagekorrektur, die nicht ganz gelang

  • Die Wahl in Simbabwe sollte das Ansehen des Landes verbessern. Doch dann wurden Anhänger der Opposition erschossen.

Harare. (klh/reu/apa) Die Bilder hätten sich nicht stärker unterscheiden können: Im November vergangenen Jahres, nachdem Langzeitherrscher Robert Mugabe aus dem Amt gejagt worden war, jubelten die Bürger in Simbabwes Hauptstadt Harare den Soldaten noch zu, machten euphorisch Fotos mit ihnen und klatschten mit den Militärs ab... weiter




Wahlen

Alte Herrscher - neuer Protest2

  • Die einstigen Weggefährten des gestürzten Autokraten Robert Mugabe gewinnen die Wahl überlegen.
  • Auf Demonstrationen von Regierungsgegnern reagiert das Militär mit scharfer Munition.

Harare/Wien. Manche Dinge haben sich in Simbabwe auch nach dem Sturz von Langzeitherrscher Robert Mugabe nicht geändert: Dass die Regierungspartei Zanu-PF, die seit der Unabhängigkeit 1980 die Politik in dem Nachbarland Südafrikas dominiert, Wahlen überlegen gewinnt. Dass große Zweifel herrschen, ob dieser Sieg mit fairen Mitteln errungen wurde... weiter




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