• 15. Dezember 2018

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Die zwei Gesichter Afrikas: das althergebrachte ländliche . . . - © afp/Cristina AldehuelaGrafik

Afrika-Forum

Das Dilemma der EU mit Afrika12

  • Die EU will Afrika unterstützen. Aber nur, solange es sie nicht selbst schmerzt. Eine Analyse vor dem EU-Afrika-Forum in Wien.

Wien. Die Geschichte handelt von Blumen und einem ungleichen Kampf. Und sie ist ein Klassiker unter NGOs und Aktivisten, die sich dem Wohl Afrikas verbunden fühlen und dabei Europas Rolle kritisch sehen. Die EU hatte mit den Ländern der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft (EAC) über das Freihandelsabkommen Economic Partnership Agreement (EPA)... weiter




Die Weite der Sahara ist ihre Welt: der Gastwirt Ahmed (l.) und der Hilfsarbeiter Ali (r.). - © Ortis

Marokko

Marokko in Gesprächen18

  • Wie ist die Stimmung in einem Land, das vom Arabischen Frühling relativ unberührt blieb? Wie leben die Menschen, was bewegt sie - am Rand der Sahara, in Oasen, am Meer und im Erste-Klasse-Abteil der Bahn? Eine Momentaufnahme.

Rabat. "Europa ist nicht das Paradies, aber hier in Marokko muss man den jungen Leuten eine Perspektive geben", sagt Ahmed, der eine Gastwirtschaft am Rande der Sahara betreibt. Bis zu seinem 16. Lebensjahr ist er mit der Familie als Nomade durch die Wüste gezogen, jetzt möchte er Touristen seine Welt zeigen... weiter




Judith Kohlenberger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpolitik der WU Wien und Mitglied der Querdenkerplattform Wien-Europa (www.querdenkereuropa.at). - © Christian Lendl

Gastkommentar

Ein kompletter Stopp der Migration aus Afrika ist nicht sinnvoll17

  • Zwei Chancen für eine neue Partnerschaft zwischen der EU und den Herkunftsländern.

Ist von Afrika die Rede, dominieren Migration und deren Prävention die Debatte. Nicht zuletzt aufgrund der Schwerpunktsetzung der österreichischen Ratspräsidentschaft wird der Kontinent vor allem im Licht seiner stark wachsenden Bevölkerung betrachtet - ein Umstand... weiter




Ramaphosa kam nach dem erzwungenen Rücktritt von Jacob Zuma im Februar an die Staatsspitze - © AAPweb/AFP, Thays

Südafrika

"Wir müssen wachsam bleiben"4

  • Nach der Ära Zuma hat Südafrika schwere Aufräumarbeiten vor sich, sagt der Demokratieaktivist Neeshan Balton.

Wien. Neeshan Baltons Biographie ist mit den Höhen und Tiefen des ANC verwoben. Der heute 56-Jährige war schon Aktivist bei der südafrikanischen Befreiungsbewegung, als diese in der Apartheid noch verfolgt wurde. Als dann der ANC unter Nelson Mandela die Macht in Südafrika übernahm... weiter




Flüchtlinge aus dem Kongo bei ihrer Ankunft in Ruanda. Manchmal wurden offenbar zu viele gezählt. - © apa/afp/Samy Sadurni

Afrika

Ugandas erfundene Flüchtlinge83

  • Lokale NGOs, die sich bereichern, Flüchtlinge, die nur in Datenbanken existieren: Ein interner UNHCR-Bericht deckt auf.

Kampala. Es ist eine Zahl, mit der Uganda weltweit Hilfsgelder eintrieb: Mehr als 1,4 Millionen Flüchtlinge beherbergt das Land in Ostafrika angeblich - und damit so viele wie kein anderer Staat Afrikas. Die Ausgaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) etwa stiegen von 125 Millionen Dollar im Jahr 2016 auf über 200 Millionen Dollar 2017 -... weiter




Die Juristin und Menschenrechtsaktivistin Eunice Musiime. - © CARE ÖsterreichInterview

Uganda

"Hauptschuld trägt das Patriarchat"7

  • Die Aktivistin Eunice Musiime über die Schwierigkeit, Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu verankern.

"Wiener Zeitung": Sprechen wir über den Zustand der Demokratie in Uganda. Gewinnt die Opposition derzeit an Zugkraft? Eunice Musiime: Als Präsident Yoweri Museveni 1986 an die Macht kam, war das ein Fortschritt in Richtung Demokratie. Aber inzwischen ist er seit 32 Jahren Präsident... weiter




Gordon Houlden forscht seit Jahrzehnten zu China und steht als Professordem China-Institut der University of Alberta in Edmonton vor. Der kanadische Politologe arbeitete zuvor mehr als 20 Jahre für den diplomatischen Dienst seines Landes und war dabei unter anderem an der kanadischen Botschaft in Peking stationiert. - © CAPPInterview

Neue Seidenstraße

"Die Gewinne werden großteils nach China fließen"8

  • Der China-Experte Gordon Houlden erklärt, warum es Chinas KP bei ihrer wirtschaftlichen Globalisierungsoffensive auch um den Machterhalt im Inneren geht. Europa könne vom Handel mit China profitieren, dürfe aber nicht naiv sein.

"Wiener Zeitung": China präsentiert die Neue Seidenstraße vor allem als ökonomisches Projekt. Ist es das tatsächlich oder hat es auch eine politische Dimension? Gordon Houlden: Ich denke, in erster Linie geht es China darum, einen größeren Raum für seine Wirtschaft und mehr Märkte für den Export zu gewinnen... weiter




Ahnin des Homo sapiens: Australopithecus "Mrs Ples". - © commons

Menschheitsgeschichte

Wiege der Menschheit neu datiert13

  • Menschliche Vorfahren erlebten vor 3,2 bis 1,3 Millionen Jahren Klimaschwankungen.

Wien. (est) Wiege der Menschheit heißt eine Region in Südafrika, in der sich die Evolution und die frühe kulturelle Entwicklung der Gattung Homo zugetragen hat. Die Bezeichnung bezieht sich auf den modernen Menschen und dessen Vorläufer, wie Homo erectus oder Australopithecus. 1999 wurde ein 25... weiter




Das Vienna International Centre, allgemein bekannt als "UNO-City". - © apa/Roland Schlager

Leserbriefe

Leserforum2

Zur Kolumne von Christian Ortner, 16. November Die UNO ist lediglich ein notwendiges Übel Ich schätze Christian Ortner als profunden Analytiker der Politik und bin darum erstaunt, zu lesen, dass er feststellt, dass die UNO in Österreich höchstes Ansehen genießt... weiter




Junge Oromo-Männer wie Magarsa Kanaa, die die Proteste losgetreten haben, posieren nun stolz in ihren traditionellen Gewändern. Der neue Premier Abiy Ahmed ist selbst Oromo. - © reuters/Negeri

Äthiopien

"Freiheit ist das Wichtigste"3

  • Berhanu Negussie, Mitarbeiter von "Menschen für Menschen" in Äthiopien, über die neue Hoffnung in seinem Land.

Nach mehr als zwei Jahren von blutigen Protesten, die vor allem von der unterdrückten Oromo-Bevölkerung in Äthiopien ausgegangen sind, trat im Februar 2018 der Premier Hailemariam Desalegn überraschend zurück. Sein Nachfolger an der Spitze der Regierung, Abiy Ahmed, versprach dem Volk Reformen... weiter




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