• 17. Dezember 2018

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Schlagwortsuche

Flüchtlinge aus dem Kongo bei ihrer Ankunft in Ruanda. Manchmal wurden offenbar zu viele gezählt. - © apa/afp/Samy Sadurni

Afrika

Ugandas erfundene Flüchtlinge83

  • Lokale NGOs, die sich bereichern, Flüchtlinge, die nur in Datenbanken existieren: Ein interner UNHCR-Bericht deckt auf.

Kampala. Es ist eine Zahl, mit der Uganda weltweit Hilfsgelder eintrieb: Mehr als 1,4 Millionen Flüchtlinge beherbergt das Land in Ostafrika angeblich - und damit so viele wie kein anderer Staat Afrikas. Die Ausgaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) etwa stiegen von 125 Millionen Dollar im Jahr 2016 auf über 200 Millionen Dollar 2017 -... weiter




Die Juristin und Menschenrechtsaktivistin Eunice Musiime. - © CARE ÖsterreichInterview

Uganda

"Hauptschuld trägt das Patriarchat"7

  • Die Aktivistin Eunice Musiime über die Schwierigkeit, Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu verankern.

"Wiener Zeitung": Sprechen wir über den Zustand der Demokratie in Uganda. Gewinnt die Opposition derzeit an Zugkraft? Eunice Musiime: Als Präsident Yoweri Museveni 1986 an die Macht kam, war das ein Fortschritt in Richtung Demokratie. Aber inzwischen ist er seit 32 Jahren Präsident... weiter




Fahad posiert mit seinem Motorrad. - © Hafner, Brandstötter

Motorräder

Ugandas Lebensader auf zwei Rädern12

  • Sie sind der bunt dekorierte Stolz ihrer Fahrer und oft ihre einzige Jobmöglichkeit: die Boda Bodas, Ugandas Motorradtaxis. Zwei österreichische Autoren sind in die Welt der oft jungen Fahrer eingetaucht. Vorabdruck aus "The Big Boda Boda Book".

Nachmittags in Kampala, der Hauptstadt Ugandas; eigentlich ist die Stadt gerade ruhig. Der Verkehr staut sich an Kreuzungen und fließt mehrspurig um kleine Kreisverkehrsinseln. Rund um das Parlament langweiligen sich Polizisten im Schatten gepanzerter Fahrzeuge. Everest döst nachdenklich auf seinem Motorrad... weiter




Frauen der Dorfspargruppe beim Geld zählen.  - © Bettina FiglVideo

Acholi

Feministinnen braucht das Acholi-Land9

  • Krieg, Flucht und Gewalt haben Frauen in Uganda schwer getroffen. Gemeinsam überwinden sie ihr Trauma.

Kampala. Christine Auma bahnt sich den Weg durch das Dickicht, bis sie das Dorf erreicht. Mit einem Lappen wischt sie sich den Schweiß von der Stirn, dann wendet sie sich den Männern zu, die im Schatten eines Mangobaums sitzen. Vor ihnen geht sie auf die Knie, ihr zitronenfarbenes Kleid berührt kurz den roten Erdboden... weiter




In Dorfspargruppen schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben.  - © Bettina Figl

Uganda

Ein kleines ugallisches Dorf1

  • Der Bürgerkrieg in Uganda ist lange Geschichte, das Patriarchat nicht. Dabei spielen Frauen im Wiederaufbau und für den wirtschaftlichen Aufschwung eine zentrale Rolle.

Arua. In Dorfspargruppe schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben. Mit ihrem Ersparten geben sie einander Mikro-Kredite. Auf diese Art und Weise wird in ruralen Gegenden seit mehr als 25 Jahren gespart. Ein ... weiter




Taisha Awat und ihr jüngstes Kind. Seit einem Jahr lebt die Südsudanesin mit ihren sechs Kindern im Imvepi Flüchtlingslager im Norden Ugandas. - © Bettina FiglVideo

Uganda

"Ich will, dass endlich Friede herrscht"8

  • Kein afrikanisches Land beherbergt mehr Flüchtlinge als Uganda. Doch auch im "Land der Willkommenspolitik" haben Geflüchtete mit Problemen zu kämpfen.

Arua. Taisha Awat hat ihre Schwester, ihren Ehemann und ihre Heimat verloren. Alles, was sie noch hat, sind ihre sechs Kinder. Mit ihnen lebt sie seit einem Jahr unter einer undichten Plane in Uganda. Trotzdem lächelt sie. Vor ihren Augen wird gerade ihr Haus errichtet. Ein Haus mit einem Dach, in das es nicht hineinregnet... weiter




Die 20-jährige Esther Simbua mit ihrem jüngsten Kind. Seit ihr Mann in den Südsudan zurück gekehrt ist, lebt sie mit ihren fünf Kindern alleine in einem UNHCR-Zelt im Imvepi Flüchtlingslager.  - © Bettina Figl

Flüchtlinge

Ein Zuhause auf Zeit4

  • In Uganda leben tausende Menschen, die vor dem Bürgerkrieg im Südsudan fliehen mussten. Ein Besuch im Flüchtlingslager Imvepi.

Arua. In Uganda – einem Land dreimal so groß wie Österreich – leben fast 1,5 Millionen Flüchtlinge. Das sind mehr als in jedem anderen afrikanischen Land. Das https://www.wienerzeitung.at/dossiers/uganda/961180_Ich-will-dass-endlich-Friede-herrscht.html">Flüchtlingslager Imvepi im Norden Ugandas ist eines von 30 Siedlungen in dem Land, in dem tausende Flüchtlinge leben... weiter




Coris Malish und seine Familie waren tagelang unterwegs, bevor sie im Lager Imvepi Unterschlupf fanden. - © Kormann

Afrika

Zuflucht in Uganda12

  • Mehr als eine Million Menschen sind aus dem Südsudan nach Uganda geflohen.

Kampala. Erschöpft wischt sich Coris Malish den Schweiß aus dem Gesicht. Sein Hemd ist voller Flecken, seine Hose zerrissen. Mit zittrigen Beinen geht er auf den Eingang des Imvepi-Flüchtlingslagers zu. Eine Frau kommt ihm entgegen. Auf ihrer Weste prangt das Logo des Flüchtlingshilfswerks UNHCR "Willkommen in Uganda", sagt sie... weiter




Uganda

"Lieber zu Hause bleiben"14

  • Afrikas Jugend diskutiert in Kampala über Fluchtursachen. Die meisten wollen lieber nicht weg.

Kampala. Fast der halbe afrikanische Kontinent ist in dem kleinen Konferenzsaal in Ugandas Hauptstadt Kampala vertreten: Aus Nigeria, Ghana, Togo und Mali, aus Burundi und Südafrika, aus dem Südsudan und dem Kongo sind Jugendvertreter angereist, um drei Tage lang zu diskutieren, was junge Afrikaner dazu bewegt... weiter




Eine Schülerin in Kenia erklärt, wie Menstruationstassen verwendet werden. - © Ruby Cup

Menstruation

Blutige Tatsachen59

  • In Nepal werden sie in Hütten verbannt, in Kenia prostituieren sie sich: In Entwicklungsländern haben menstruierende Frauen mit Problemen zu kämpfen.

"Können wir bitte das Thema wechseln?" Egal ob männlich oder weiblich: Kommt man auf Menstruation zu sprechen, reagiert der Gesprächspartner meist irritiert bis angeekelt. Das, was die knappe Hälfte der Weltbevölkerung monatlich erlebt, ist also ein Tabuthema, über das man besser nicht spricht... weiter





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