• 16. August 2018

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Schlagwortsuche

Schlepper bringen Menschen von Agadez nach Libyen durch die Wüste. - © apa, ap, Jerome Delay

Niger

Schmuggel als einziges Einkommen5

  • Die EU nahm viel Geld in die Hand, um die illegale Migration im Niger zu stoppen. Der Plan hat jedoch Nebenwirkungen.

Wien. Die Stadt Agadez liegt tausende Kilometer entfernt von der Grenze der Europäischen Union. Dazwischen erstreckt sich die Sahara: eine schier unüberwindbare Barriere aus Stein, Fels und Sand. Trotzdem spielt die Stadt eine entscheidende Rolle für die Migrationspolitik der EU. Denn Agadez ist die Hauptstadt der Schmuggler... weiter




Straßenszene in Dhaka: Erst kürzlich hat in Bangladesch ein Unfall Proteste ausgelöst. - © afp/Munir uz Zaman

Verkehr

Chaos auf den Straßen der Armen9

  • Bei Reisen in Schwellen- und Entwicklungsländern ist das Gefährlichste oft der Verkehr.

Sansibar-Stadt/Dhaka/Wien. Dass wir, die Fahrgäste dieses Verkehrsmittels, heil am Zielort ankamen, war gar nicht so selbstverständlich. Dalladalla nennen sich auf der Insel Sansibar die Kleinbusse, die von Ort zu Ort fahren. Vorne sitzt der Fahrer in einer eigenen Kabine, hinten drängen sich die Passagiere in einem Fahrgastraum auf Holzbänken... weiter




Anhänger des Oppositionskandidaten Bemba werden von der Polizei auseinandergetrieben. - © reuters/Kenny Katombe

Kongo

Die Elite ist "komplett korrumpiert"

  • Seit Mittwoch steht fest: Machthaber Joseph Kabila verzichtet im Kongo auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur.

Kinshasa. Die Uhr tickt. Das ganze Land ist seit Wochen in Wartestellung. Am Mittwochnachmittag um 16.30 Uhr lief die Frist ab, bis zu der die Kandidaten der Wahl in der Demokratischen Republik Kongo ihre Formulare einreichen konnten. Erst knapp zwei Stunden davor wurde der Wunschkandidat von Präsident Jospeh Kabila bekanntgegeben: Emmanuel... weiter




Den Wahlsieger am Sonnenschirm: jubelnde Anhänger von Emmerson Mnangagwa. - © ap/T. Mukwazhi

Simbabwe

Altes Krokodil mit neuem Gesicht

  • Simbabwes Wahlsieger Mnangagwa muss sich demokratisch geben. Reformen sind aber ein Risiko für ihn.

Harare/Wien. 36.464 Stimmen empfindet Simbabwes Opposition als Schlag ins Gesicht. Genau diese Anzahl ist es, die Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa über die 50-Prozent-Marke gehoben und schon im ersten Durchgang der Präsidentenwahl zum Sieger gemacht hat... weiter




Polizisten zogen durch Harare. - © ap

Simbawe

Eine Imagekorrektur, die nicht ganz gelang

  • Die Wahl in Simbabwe sollte das Ansehen des Landes verbessern. Doch dann wurden Anhänger der Opposition erschossen.

Harare. (klh/reu/apa) Die Bilder hätten sich nicht stärker unterscheiden können: Im November vergangenen Jahres, nachdem Langzeitherrscher Robert Mugabe aus dem Amt gejagt worden war, jubelten die Bürger in Simbabwes Hauptstadt Harare den Soldaten noch zu, machten euphorisch Fotos mit ihnen und klatschten mit den Militärs ab... weiter




Wahlen

Alte Herrscher - neuer Protest2

  • Die einstigen Weggefährten des gestürzten Autokraten Robert Mugabe gewinnen die Wahl überlegen.
  • Auf Demonstrationen von Regierungsgegnern reagiert das Militär mit scharfer Munition.

Harare/Wien. Manche Dinge haben sich in Simbabwe auch nach dem Sturz von Langzeitherrscher Robert Mugabe nicht geändert: Dass die Regierungspartei Zanu-PF, die seit der Unabhängigkeit 1980 die Politik in dem Nachbarland Südafrikas dominiert, Wahlen überlegen gewinnt. Dass große Zweifel herrschen, ob dieser Sieg mit fairen Mitteln errungen wurde... weiter




Afrika

Malis Präsident hofft auf Sieg in der ersten Runde

  • Keita gilt bei der Wahl am Sonntag als Favorit. Die Opposition will die Stichwahl erreichen.

Bamako. (apa) Mali wählt am kommenden Sonntag einen neuen Präsidenten. Es treten 24 Kandidaten an, echte Chancen, in den nächsten fünf Jahren an der Spitze des afrikanischen Landes zu stehen, werden aber nur Amtsinhaber Ibrahim Boubacar Keita - kurz "IBK" genannt - und Oppositionsführer Soumaila Cisse zugeschrieben... weiter




In den geplanten Auffangzentren soll geprüft werden, wer eine Chance auf Asyl in Europa hat. - © APAweb / AFP, Sia Kambou

Afrika

UNHCR will Pläne für Auffangzentren vorlegen4

  • Die Zentren sollen laut Chef des Flüchtlingshochkommissariats Filipo Grandi von der EU finanziert werden.

Genf. Das Flüchtlingshochkommissariat UNHCR will der EU Pläne vorlegen, wie regionale Auffangzentren für Geflüchtete außerhalb Europas eingerichtet werden könnten. UNHCR-Chef Filipo Grandi kündigt in einem Brief an, dass seine Organisation in Kürze Ideen präsentieren wolle... weiter




Karounga Camara schrieb über seinen Weg zurück nach Afrika ein Buch. - © privat

Flucht

Zurück nach Afrika30

  • Hunderttausende afrikanische Immigranten wollen nach Europa. Karounga Camara ging den entgegengesetzten Weg.

Rom. Die Wende im Leben von Karounga Camara begann in der Mailänder U-Bahn. Camara fuhr zur Arbeit, er war damals Nachtwächter in einem Studentenwohnheim. Ein Italiener sprach ihn an, die beiden kamen ins Gespräch. Der Satz des Mannes, der in Camaras Kopf hängen geblieben ist, lautete: "Passen Sie auf... weiter




Die Sowjets lassen grüßen. Fassade in Durban, Südafrika. - © afp

Afrika

Die Russen kommen22

  • Militärisch, diplomatisch, wirtschaftlich - Russland baut die Beziehungen zu Afrika aus.

Kampala. So viel Afrika-Politik hat es in Russland seit der Sowjetunion nicht gegeben: Außenminister Sergej Lawrow war in Kigali, der Hauptstadt Ruandas. Danach reiste er weiter nach Südafrika. Bereits im März war Russlands Chefdiplomat in Simbabwe, Mosambik, Angola und Äthiopien gewesen... weiter




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