• 22. Februar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Die Anhänger der Opposition trauern um ihren Helden Morgan Tsvangirai. - © apa/afp/Jekesai Njikizana (2)

Simbabwe

Uneinig im Kampf gegen eine Übermacht4

  • Der Tod von Galionsfigur Morgan Tsvangirai schwächt Simbabwes Opposition. Diese droht ihre Chancen zu verspielen.

Harare/Wien. Jetzt, nach seinem Tod, wird Morgan Tsvangirai plötzlich von der Regierungspartei Zanu-PF gefeiert. Simbabwes langjähriger Oppositionsführer, der am Mittwoch 65-jährig seinem Krebsleiden erlegen ist, werde ein Staatsbegräbnis erhalten, verkündete nun Präsident Emmerson Mnangagwa... weiter




Nur Baumschulen und Baumgärten werden gezielt bewässert. - © Veser

Ökologie

Neuer Wald an der Grenze zur Hölle1

  • Ödland aufzuforsten, ist schwierig, teuer und oft zum Scheitern verurteilt. Im westafrikanischen Burkina Faso wird eine "natürliche Wiederbewaldung" versucht - nicht ohne Erfolg.

In der bleiernen Nachmittagshitze wirkt die Savannenlandschaft wie erstarrt. Windstöße wirbeln ab und zu Sand auf, sie bringen keine Erleichterung, sondern verstärken das beklemmende Gefühl, in einem Backofen der Natur gefangen zu sein. Während der ersten Monate des Jahres herrschen auf der Ebene um Ouagadougou Temperaturen von bis zu 50 Grad... weiter




Zuma ist nach einem hohen Aufstieg tief gefallen. - © reuters/Siphiwe Sibeko

Südafrika

Das Ende eines Überlebenskünstlers

  • Die Tage von Jacob Zuma als Südafrikas Präsident sind gezählt. Seine eigene Partei, der ANC, hat sich von ihm abgewandt.

Pretoria/Wien. Es gab Zeiten, in denen konnte Jacob Zuma die Massen begeistern. Da sang er sein ebenso berühmtes wie berüchtigtes Lied "Bring mir mein Maschinengewehr" - ein Anti-Apartheid-Song, in dem zur Jagd auf Buren aufgerufen wird -, und ganze Hallen tanzten mit... weiter




Der linke Oberkiefer eines 20-Jährigen ist das früheste Fossil des modernen Menschen außerhalb von Afrika. - © Gerhard Weber/Uni Wien

Menschheitsgeschichte

Moderner Mensch verließ Afrika um 60.000 Jahre früher22

  • Wiener Forscher identifiziert ältesten Homo sapiens außerhalb Afrikas. Der Fund "stellt bisherige Vorstellungen über unsere Evolution infrage".

Wien/Tel Aviv. (apa/est) Über die Ursprünge des modernen Menschen gingen die Meinungen lange auseinander. Als akzeptiert gilt heute die auf Fossilfunden beruhende Theorie, wonach der Homo sapiens vor zwischen 300.000 und 200.000 Jahren in Afrika entstanden ist... weiter




Staatschef Mnangagwa präsentiert sich nun plötzlich als Reformer. - © reuters/Philimon Bulawayo

Simbabwe

Das Krokodil will nicht mehr beißen

  • Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa verspricht, dass bald faire Wahlen stattfinden.
  • Allerdings gibt es Zweifel, dass ausgerechnet der frühere Exekutor von Langzeitherrscher Mugabe das Land reformiert.

Harare/Wien. (klh) Ihren Doktortitel wird die vermeintliche Sozialwissenschafterin Grace Mugabe wohl verlieren. Dass die Universität Harare ihr diesen nicht aufgrund akademischer Qualifikation verliehen hatte, sondern weil sie die Ehefrau von Simbabwes Langzeitherrscher Robert Mugabe war, war ohnehin offensichtlich... weiter




Donald Trump zeigte wieder einmal sein wahres Gesicht, berichteten Augen- und Ohrenzeugen.  - © APAweb, REUTERS/Joshua Roberts

USA

"Drecksloch"-Kommentar macht Trump zu schaffen49

  • Weltweite Empörung über "rassistische und fremdenfeindliche Bemerkungen" des US-Präsidenten.

Washington. US-Präsident Donald Trump hat es wieder einmal geschafft. Mit seinen abfälligen Äußerungen über die Herkunftsländer von Migranten brachte er einen ganzen Kontinent gegen sich auf: 54 afrikanische Staaten forderten Trump am Freitag auf, sich für die Bezeichnung "Drecksloch-Länder" zu entschuldigen und sie zu widerrufen... weiter




- © Fotolia/PeekCC

Artenschutz

Konflikte dezimieren Wildtiere2

  • Wissenschafter haben in Afrika 253 Populationen untersucht.

Maputo. Wenn Menschen kämpfen, leiden auch Tiere. Von 1946 bis 2010 waren allein in Afrika 71 Prozent der Naturparks von bewaffneten Konflikten betroffen, wie es in einer im Fachblatt "Nature" veröffentlichten Studie heißt. Der Rückgang bestimmter Wildtierpopulationen gehe mit der Häufigkeit von Konflikten einher... weiter




Bei Verkündung der ersten Teilergebisse lag der Ex-Fußballer George Weah bei der Präsidentschaftswahl voran. - © reuters/Thierry Gouegnon

Afrika

Liberias Vertreibung blutiger Gespenster6

  • Kindersoldaten, Blutdiamanten, Bürgerkrieg: Das westafrikanische Land hat eine brutale Geschichte hinter sich.
  • Nun könnte es mit einem friedlichen Machtwechsel einen großen Schritt nach vorne machen.

Monrovia/Wien. Die blutige und grausame Anekdote erzählt viel über Liberias Vergangenheit. Als 1990 die Schergen des berüchtigten Warlords und späteren Präsidenten Charles Taylor den damaligen Diktator Samuel Doe fassten, schnitten sie ihm beide Ohren ab (angeblich wollten sie wissen, wo Doe sein Geld gehortet hat). Doe verblutete schließlich... weiter




In Bedrängnis: Kabila. - © afp/Phill Magakoe

Kongo

Der Präsident, der nicht gehen will6

  • Kongos Opposition macht erneut gegen Staatsoberhaupt Kabila mobil. Dessen Amtszeit endete vor genau einem Jahr.

Kinshasa/Wien. (klh) Wohin mit dem Leichnam? Etienne Tshisekedi war einer der prominentesten kongolesischen Oppositionspolitiker. Anfang des Jahres ist er in Belgien gestorben. Doch bis heute ist unklar, ob und wann seine Überreste in den Kongo überführt werden. Einer der Gründe dafür ist, dass Präsident Jospeh Kabila kein Interesse daran hat... weiter




Nkosazana Dlamini-Zuma und Cyril Ramaphosa kämpfen um den Parteivorsitz. Wer gewinnt, wird die Zukunft des ANC und dessen Selbstverständnis prägen. - © reuters (2)/Mike Hutchings, Rogan Ward; afp/Rajesh Jantilal

Südafrika

Duell um Südafrikas Zukunft1

  • Der ANC wählt bei seinem Parteikongress einen neuen Vorsitzenden. Einer der reichsten Männer des Landes gilt als Favorit.

Johannesburg/Wien. Es ist eine vorgezogene Präsidentenwahl: Wen die rund 5000 Delegierten des African National Congress (ANC) nun bei ihrem viertägigen Treffen, das am Samstag beginnt, zum neuen Vorsitzenden wählen, wird wohl 2019 der neue Staatschef Südafrikas werden... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung