• 23. Februar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Geburtshaus Hitlers in Braunau am Inn (2012). - © APAweb, Manfred Fesl

Hitler-Geburtshaus

Republik beruft gegen erhöhte Enteignungssumme1

  • Der jahrelange Rechtsstreit um das Geburtshaus Hitlers nimmt kein Ende.

Wien/Braunau am Inn/Ried im Innkreis. Der Streit um die Enteignung des Hitler-Geburtshauses in Braunau am Inn geht weiter. Die Republik Österreich hat am Dienstag Rekurs gegen den Ende Jänner erfolgten Beschluss des Landesgerichtes Ried im Innkreis erhoben. In diesem war eine Entschädigung von mehr als 1,5 Millionen Euro festgesetzt worden... weiter




Köhlmeier verpackte in seine Rede harsche Kritik an der Bundesregierung. - © APAweb/dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Michael Köhlmeier

"Kleine Schritte zum Bösen"35

  • Der Schriftsteller warnt bei seiner Rede anlässlich des Holocaustgedenktages der Vereinten Nationen.

Linz. Der Literat Michael Köhlmeier hat in einer Rede in Linz die "kleinen Schritte zum Bösen" kritisiert. Denn sie führten - wie die Geschichte zeige - zu den Toren der Konzentrationslager, warnte er bei einer Feier der Freunde von Yad Vashem und der Stadt Linz anlässlich des Holocaustgedenktages der Vereinten Nationen Dienstagabend... weiter




"Hitler ist tot, und wir feiern": Der Überlebende Ivan Ivanji bei einer Gedenkfeier im KZ Buchenwald. - © afp/Martin Schutt

Gastkommentar

Tante Jolesch und die Erinnerungskultur2

  • Die Deutschen sind dabei, ihren erbitterten Kampf gegen das Vergessen zu verlieren, die Österreicher reanimieren ihre Staatslüge.

Das Gedenken an die Öffnung der Tore zum KZ-Auschwitz vor 74 Jahren hat einmal mehr gezeigt: Unsere Erinnerungskultur - nämlich die Transformation vom schlechten Gewissen der vorangegangenen Generationen in ein gutes Gewissen der unbelasteten gegenwärtigen und zukünftigen Generationen - hat versagt... weiter




Anna Wexberg-Kubesch, Initiatorin des Erinnerungsprojekts NEVER/FORGET/WHY?, in der Volkshalle des Rathauses, in dem bis Mittwoch 15.000 Karten für 15.000 nach Theresienstadt deportierte und ermordete Kinder zu sehen sind. Aufgefädelt auf Schnüre veranschaulichen sie die unvorstellbare Zahl abrupt beendeter Leben. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Authentisches Erinnern5

  • Bis Mittwoch sind die mehr als 15.000 im Rahmen des Erinnerungsprojekts NEVER/FORGET/WHY? gestalteten Karten für 15.000 nach Theresienstadt deportierte und ermordete Kinder in der Volkshalle im Wiener Rathaus zu sehen.

"Schwarzes, stummes Krematorium Höllentor, Leichenstoß. Glitschige, steife Körper schleppe ich, Grau geworden bin ich über Nacht. Hier liegt mein Sohn, mein kleiner Sohn. Die Fäustchen in den Mund gebissen. Wie kann ich dich ins Feuer werfen – hier! Deine schönen goldenen Haare. (...) Elende Sonne, warum schweigst du... weiter




Stephan Roth ist Bibliothekar und Mitglied des Stiftungsvorstandes im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sowie Mitarbeiter des Niederösterreichischen Landesarchives. In den vergangenen 20 Jahren war er Mitarbeiter an zahlreichen Projekten (darunter Historikerkommission) und Publikationen zu den Themenbereichen NS-Judenverfolgung, Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus sowie Erinnerungspolitik in Österreich. - © Philipp Monihart

Gastkommentar

Wir brauchen aktives Gedenken4

Diesen Samstag wird der Internationale Holocaust-Gedenktag begangen, der an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Jänner 1945 erinnert. Es ist ein guter Anlass, sich mit dem Gedenken an die Zeit des Nationalsozialismus zu befassen und damit, wie die Republik seit seiner Überwindung damit umgeht - ein sehr kontroverses Thema in Österreich... weiter




Shoa

Museum Auschwitz-Birkenau erhält Zugriff auf Datenbank von NS-Opfern4

  • Mehr Informationen über die Arbeit der Häftlinge und die Transporte zwischen verschiedenen Lagern.

Bad Arolsen. Das Archiv des Museums Auschwitz-Birkenau erhält einen direkten Zugriff auf die Datenbank des Internationalen Suchdienstes im hessischen Bad Arolsen. Mit dem Zugriff auf die nach Angaben des Suchdienstes größte Datenbank von NS-Opfern soll den Mitarbeitern der Gedenkstätte mehr Wissen über Namen und Schicksale der Häftlinge im größten... weiter




Gastspiel des Wiener Fußballklubs Ostmark (früher Austria) im Juni 1938: Der Tormann der Berliner, Manthey, rettet. - © ÖNB

Fußball

Die Austria arbeitet ihre Vergangenheit auf4

  • Vor dem "Anschluss" war der Vorstand der Austria mit Juden besetzt. Sie wurden abgesetzt und vertrieben.

Wien. Noch rechtzeitig im Gedenkjahr 2018 ist die wissenschaftliche Aufarbeitung zur Geschichte der Wiener Austria in der NS-Zeit nun in Buchform erschienen. Mit "Ein Fußballverein aus Wien - Der FK Austria im Nationalsozialismus 1938-1945" wird ein Schlussstrich unter so manchen Mythos gezogen... weiter




Zerstörte Fenster einer Synagoge nach dem Novemberpogrom 1938. - © Apaweb / APA / Stadtarchiv Kiel

Gastkommentar

"Der Jud muss weg, sein Gerschtl bleibt da"33

  • Vor 80 Jahren brannten die Synagogen - ein Rückblick auf den Holocaust mit sehr persönlichen Bezügen.

Meine Eltern Josef und Sidonie Rubin-Bittmann (geborene Lipiner) haben die national-sozialistische Schreckensherrschaft als Juden in Wien – verfolgt und stets vom Tode bedroht – vom 11. März 1938 bis zum Tage der Befreiung Wiens durch die Sowjets am 12.April 1945 überlebt... weiter




Hitlers Balkon im Rathaus. - © Memory Gaps

Gastkommentar

Wiens Hitler-Balkone: Ein doppeltes Versäumnis10

  • Vor 80 Jahren nahm Hitler zwei Balkone in Wien "in Betrieb". Dass seither nichts mit diesen geschah, ist im Gedenkjahr zu bedauern.

Von Balkonen aus wurden nicht nur Friedensverträge freudig emporgehoben und Fahnen geschwenkt. Man rief auch totalitäre Reiche von diesen aus und erklärte Kriege. Auch das "Anschluss"-Jahr 1938 wurde maßgeblich von Wiener Balkonen aus inszeniert. Da ist zunächst jener auf dem Heldenplatz, von dem Adolf Hitler am 15... weiter




Walter Fantl ist nur sein Gürtel geblieben. - © apa/Georg Hochmuth

Sachbuch

Die ganze Grausamkeit des Holocaust2

  • Historiker Gerhard Zeillinger zeichnet eine jüdische Familiengeschichte in den 1930er und 1940er Jahren eindrucksvoll und beklemmend nach.

Sechs Löcher hatte Walter Fantls Gürtel ursprünglich, heute sind es vierzehn. Es ist sein einziges Besitztum, das die Zeit im KZ überstanden hat. Wie die acht zusätzlichen Löcher in das meterlange Stück Leder gekommen sind, erzählt der Historiker Gerhard Zeillinger auf 240 Seiten, die dicht gedrängt sind mit Erinnerungen des Zeitzeugen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung