• 20. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Auschwitz Komitee: "Gaulands Strategie kennen wir aus der Nazi-Zeit". - © APAweb/dpa/Gregor Fischer

Extremismus

Historiker vergleicht Gauland und Hitler12

  • Benz: Text des AfD-Chefs in der FAZ über Populismus ist "eng an Hitlers Rede angeschmiegt".

Berlin.  AfD-Chef Alexander Gauland hat in einem Zeitungsbeitrag nach Ansicht zweier Historiker ähnlich argumentiert wie Adolf Hitler in einer Rede von 1933. Gaulands in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erschienene Text sei "ganz offensichtlich eng an Hitlers angeschmiegt"... weiter




Eine eigene Fahrspur für Busse, Taxis, Fahrräder - und Elektroautos? - © apa/H. K. Techt

Leserbriefe

Leserforum1

Keine Elektroautos auf den Busspuren Busspuren sind einst eingerichtet worden, damit die hunderttausenden Benützer öffentlicher (umweltfreundlicher) Verkehrsmittel nicht im Stau stehen müssen. Das heißt im Umkehrschluss, dass jedes Fahrzeug mehr auf den Busspuren - egal ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor - die Wahrscheinlichkeit erhöht... weiter




Die Historikerin Shoshana Duizend-Jensen spürt in einer Ausstellung im Wiener Stadt- und Landesarchiv der Geschichte von Gebäuden nach, in denen einst Synagogen oder jüdische Einrichtungen untergebracht waren. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Supermarkt in der Synagoge15

  • Die Ausstellung "Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert" im Wiener Stadt- und Landesarchiv zeigt, welche Gebäude heute stehen, wo einst Synagogen sowie jüdische Einrichtungen ihren Platz in Wien hatten. Eine bedrückende Rückschau, die auch den Umgang mit dem, was bis 1938 war, nach 1945 beleuchtet.

Wenn EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker heute mittags den Stadttempel in der Seitenstettengasse besucht, dann ist er in der einzigen Synagoge Wiens zu Gast, welche die NS-Zeit überdauert hat und nach 1945 wieder als solche genutzt wurde und wird... weiter




". . . und Heil Hitler!" Im April 1938 hofierte Kardinal Theodor Innitzer noch die Nazis, im Oktober folgte der Rosenkranzfeier eine Großdemo gegen sie. - © frimufilms - stock.adobe.com

NS-Gedenken

Als die Kirche den Aufstand probte3

  • Ein Symposium befasst sich am Freitag mit dem 80. Jahrestag des Rosenkranzfestes vom 7. Oktober 1938. Es geht aber auch um die Rolle der Kirche seit der Gründung der Republik 1918.

Wien. (kap) "Wer am 7. Oktober 1938 am Rosenkranzfest im Wiener Stephansdom teilgenommen hat, hat damals bewusst einen Bekenntnisakt gegen den Nationalsozialismus gesetzt." Das hat der Historiker Helmut Wohnout von der Universität Graz im Vorfeld der Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag des Rosenkranzfestes gegenüber Kathpress betont... weiter




- © dpa/Bernd Thissen

Vor Gericht

Mit Hakenkreuz im Badezimmer19

  • Ein Jahr bedingt für jungen Mann, der Nazi-Parolen auf Facebook verbreitete. Er will Berufssoldat werden.

Wien. "Ein Volk. Ein Reich. Ein Führer", stand auf dem Hitler-Plakat, das in der Wohnung des Angeklagten hing. Reichskriegsflaggen hortete er, auch als Tuch für seinen Balkontisch gebrauchte er sie. Zigaretten entnahm er einer Packung mit NS-Rune, selbst in seinem Badezimmer setzte sich der Faschismus fest: Zum Abtrocknen gab es ein großes Badetuch... weiter




Thomas Fatzinek zeichnet gegen den Nationalsozialismus. - © Bahoe Books

Thomas Fatzinek

Dirndl mit Kalaschnikow11

  • Thomas Fatzineks Comic "Die Schönheit der Verweigerung" über den Widerstand im Salzkammergut.

Wien. Im Hintergrund Berge und ein See, im Vordergrund ein Dirndl, es könnte die Novizin Maria von "Sound of Music" sein, hätte sie nicht eine Kalaschnikow in der Hand. Thomas Fatzinek hat einen Comic mit (bio-)grafischen Skizzen zu den Protagonisten und Protagonistinnen des Widerstands im Salzkammergut - auch Partisanen oder Freiheitskämpfer... weiter




Neben seiner Forschung war Jagschitz auch mit der wissenschaftlichen Leitung von Ausstellungen, darunter "Die wilden 50er Jahre" (Schallaburg 1985) oder "Menschen nach dem Krieg" (Schallaburg 1995) beschäftigt. - © APAweb, ROBERT JAEGER

Zeitgeschichte

Historiker Gerhard Jagschitz ist verstorben8

  • Der österreichische Zeithistoriker war vor allem als politischer Mahner und kritischer Analyst der Vergangenheit bekannt.

Wien.Der Zeithistoriker Gerhard Jagschitz ist am 30. Juli nach Komplikationen infolge einer Operation in Wien gestorben.  Er wurde 77 Jahre alt. Der breiteren Öffentlichkeit wurde der Wissenschafter vor allem als Kommentator der aktuellen Politik und kritischer Analyst der Vergangenheit bekannt. Jagschitz wurde am 27. Oktober 1940 in Wien geboren... weiter




Ein Einsatzort des österreichischen Gedenkdienstes: Das Anne-Frank-Zentrum in Berlin. - © Teich/Caro/picturedesk.com

Zeitgeschichte

Gedenkdienst in Nöten22

  • Es gilt sicherzustellen, dass sich auch in Zukunft die Gedenk- und Erinnerungskultur weiterentwickeln und entfalten kann.

Wien. In der Geschichte unserer Zweiten Republik gibt es zwei interessante Entwicklungslinien zum Thema "Dienst an der Gemeinschaft" (Wehrdienst) und "Aufarbeitung der NS-Vergangenheit" (Gedenk- beziehungsweise Sühnedienst), die sich schließlich in positiver Weise verknüpft haben... weiter




Das Innere der Gedenkstätte Yad Vashem. - © ullstein bild - Israelimages

Nationalsozialismus

Verein Gedenkdienst vor dem Aus?15

  • Die Finanzierungist ist ebenso unsicher wie die neuerliche Anerkennung durch das Ministerium.

Wien. Ausgerechnet im Gedenkjahr folgt für den Verein Gedenkdienst auf ein Problem das nächste. Die Finanzierung von Gedenkdiensten ist ungewiss, nun auch die Anerkennung des Vereins. Das Sozialministerium verlangt die Offenlegung aller 500 Mitglieder des Vereins, der wehrt sich mit einem Gutachten... weiter




- © stock.adobe.com/cil86

Gastkommentar

"Österreich und Europa im nationalistischen Gegenwind?"18

  • Österreich wird in wenigen Tagen zum dritten Mal seit unserem Beitritt zur Europäischen Union turnusmäßig den EU-Vorsitz übernehmen. Zum ersten Mal war das 1998 zur Zeit der Regierung Klima-Schüssel der Fall.

Wien. Unsere drei Vorsitzperioden liegen also 20 Jahre auseinander und es ist faszinierend, wie viel sich in diesen 20 Jahren verändert hat. Die globale Machtverteilung zwischen USA, Europa, China und Russland hat sich deutlich verschoben. Die Digitalisierung hat in diesen 20 Jahren nicht nur die Wirtschaft und die Produktionsprozesse... weiter




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